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Nach rund zehn Jahren ihres Bestehens haben sich die kanadischen Post-Hardcoreler ALEXISONFIRE dazu entschlossen, die Band aufzulösen.
Frontmann George Pettit versucht in einem Statement die Situation zu erklären:
Vor knapp einem Jahr setzte uns Dallas (Green, Gitarre/Gesang) darüber in Kenntnis, dass er die Band nach Beendigung der „Old Crows/Young Cardinals“-Tour verlassen würde. Der Versuch, die Balance zwischen den Touren mit uns und mit CITY AND COLOUR aufrechtzuerhalten erwies sich als zu schwierig. Er teilte uns mit, dass er sich mehr auf CITY AND COLOUR fokussieren wolle.
Mit dem Wissen, dass Dallas uns verlassen würde, stellten wir die „Dogs Blood“-EP fertig und tourten durch Europa, Australien und Kanada. Unsere Show in St. Catherines, Ontario am 19. Dezember 2010 sollte die letzte im bekannten ALEXISONFIRE-Line-up sein. Nach reichlicher Überlegung entschlossen wir anderen uns dazu, die schwierige Hürde zu nehmen, Dallas zu ersetzen. Während der letzten sechs Monate setzten wir uns mit einer Vielzahl potentieller Nachfolger auseinander, merkten jedoch, dass wir uns dabei immer weiter von dem entfernten, was die Band ausmachte.
In der Folge bekam Wade (McNeil, Gitarre/Gesang) die Möglichkeit einer anderen Band beizutreten und er wollte diese Chance gerne nutzen.
Einen Gitarristen/Sänger/Songwriter zu ersetzen war eine Sache, von der wir dachten, sie sei machbar. Gleich zwei zu ersetzen würde das Risiko beinhalten, das Vermächtnis von ALEXISONFIRE völlig zu verdrehen. Schweren Herzens haben wir uns daher entschlossen die Sache zu beenden, damit sie nicht irgendwann alt und hässlich wird.
War die Auflösung einvernehmlich? Nicht wirklich. War sie notwendig? Möglicherweise. Dennoch: die Mitglieder dieser Band sind meine Familie und ich wünsche ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute.
In Bezug auf Wade McNeil wird inzwischen gemutmaßt, er könne der Nachfolger von Frank Carter bei den Briten GALLOWS werden. Bestätigt wurden diese Gerüchte derzeit jedoch nicht.
www.theonlybandever.com
www.myspace.com/alexisonfire
(08.08.2011)
"Ich bin mir sicher, dass es für jeden beziehungsweise jede mindestens eine Band gibt, die man als "speziell" bewertet, weil die Band in der Wahrnehmung des Menschen ganz besondere Züge hat. Eine Band, der ich eine spezielle Bedeutung beimesse, sind ... mehr