Nach 23 Jahren haben wir es geschafft: Anfang Februar 2012 erscheint die 100. Ausgabe des Ox-Fanzine. Und das muss gefeiert werden, weshalb wir uns für den 11.02.2012 ein paar Lieblingsbands eingeladen haben: WIRE, EA80, JINGO DE LUNCH, PASCOW und SNIFFING GLUE
Das Ox-Kochbuch 4: Exklusiv im Ox-Shop mit zusätzlichem Siebdruck-Schutzumschlag (rotes Papier/schwarzer Druck)! Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Pizzamesser, Küchenmesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Servietten-Set, Buttons, Geschenkkarton ...
Kochen ohne Knochen #7: Die siebte Ausgabe des Magazins für Menschen, die kein Fleisch essen, ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.
Wer das Ox bis zum 31. März 2012 neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns das Ox-T-Shirt (weißer Ox-Skull auf schwarzem Stoff) oder die Ox-Tasse (schwarzes Ox-Logo auf mattiertem Glas) geschenkt!
Das Trio 22-PISTEPIRKKO stammt auf Utajärvi, einem kleinen finnischen Dorf nahe des Polarkreises. Ende der 70er Jahre begannen die beiden Brüder P-K (Gitarre und Gesang) und Asko Keränen (Bass, Orgel) zusammen mit ihrem Jugendfreund Espe (Schlagzeug) als RAMONES-Coverband, und später finden sie auch an Rock’n’Roll, Country und Blues Gefallen. Auf die Band aufmerksam wurde ich zum ersten Mal auf ... lesen
Mit dem dritten Album sind die aus Seattle stammenden A FRAMES zu Sub Pop gewechselt, und wenn es etwas Gerechtigkeit gibt, werden sie jetzt endlich die Aufmerksamkeit erfahren, die ihnen gebührt. Die vierzehn Songs auf „Black Forest“ sind unglaublich düster, die legitime Wiedererweckung des Erbes von BIG BLACK, BUTTHOLE SURFERS, SCRATCH ACID, COWS und JOY DIVISION. Unglaublich, wie der Dreier ... lesen
„Das gab es doch schon mal!“ So oder so ähnlich fangen diverse unqualifizierte Rezensionen, diverser unqualifizierter so called Kritiker zur Platte „Resorbing Everything“ auf Redfield Records von ALIAS CAYLON aus Flensburg an. Doch bedenkt man mal, dass unser aller Thomas Gottschalk unlängst mit einer riesengroßen Galavorstellung „50 Jahre Rock’n’Roll“ feierte, dann bleibt nur die eine Frage: Wo ... lesen
Mit „Crimson“ legten ALKALINE TRIO im Mai ihr fünftes, erneut hervorragendes Album vor. Das Trio geht auf „Crimson“ einen Schritt weiter als auf dem Vorgänger „Good Mourning“ und vereint den für die Band typischen melancholisch-düsteren Punkrock mit Elementen, die man von der Band nicht unbedingt erwartet hätte. So hört man viele Streicher- und Piano-Einsätze, einige technische Spielereien und ... lesen
Mit BEHIND ENEMY LINES war im Mai das Aushängeschild der US-DIY-Punkszene in Europa auf Tour. Und wenn ich Punk schreibe, dann meine ich auch Punk und nicht den Dreck, der via MTVIVA als solcher verkauft wird. BEHIND ENEMY LINES sind purer Anarchopunk im Sinne von CRASS oder CONFLICT, höchst politisch und fantastische Live-Musiker, abgesehen von der Tatsache, dass sie geschlossen als Band agieren ... lesen
Im Herbst 2003 aus der Asche wegweisender Gainesville-Punkrockbands wie PANTHRO UK UNITED 13 and HOUSE ON FIRE auferstanden, haben sich BLACK COUGAR SHOCK UNIT kürzlich in Atlanta, Georgia niedergelassen, und scheinen sich inzwischen auch recht gut erholt vom herben Verlust von vier Originalmitgliedern im April letzten Jahres zu haben. Nach einem „Jahr der Hölle“, man kann es nicht anders nennen, ... lesen
Der Meister ist nicht zurück, er war immer da, nur eben mal wieder eine Weile unterhalb meines Radars unterwegs. „Body Of Song“ ist das neue Album von Bob Mould, das dritte einer Serie, wie Bob erklärt, und es ist, das kann man so sagen, gitarrenorientierter als die beiden für HÜSKER DÜ und SUGAR gewohnte Ohren doch recht elektronischen Vorläufer. HÜSKER DÜ, das war von Ende der Siebziger bis zu ... lesen
BOYSETSFIRE sind im Rahmen der diesjährigen Deconstruction-Tour zum ich weiß nicht wievielten Mal in Europa unterwegs gewesen, allein deswegen sollte Name und Geschichte der Band hinlänglich bekannt sein. Nicht? Okay, hier der Zeitraffer: Gegründet 1994, wird zwei Jahre später die EP „This Crying This Screaming, My Voice is Being Born“ auf Magic Bullet Records veröffentlicht. Ein Jahr später ... lesen
Nichts ist schneller als ein Gerücht. Die Schweden von der politischen Hardcore-Band CHILDREN OF FALL können jedenfalls ein Lied davon singen, wenn auch im übertragenen Sinne. Erst kürzlich erschien ihr neues Album „Bonjour Tristesse“ und pünktlich zur Veröffentlichung kochte die Gerüchteküche über. Die Anschuldigungen waren facettenreich bis unsinnig, aber dank Internet weit verbreitet. ... lesen
CRIME AND THE CITY SOLUTION (C&CS), 1977 in Sydney von Simon Bonney ins Leben gerufen (später siedelte man nach Melbourne über), waren die ersten Jahre bis 1985 (abgesehen von dem Song „Moments“ auf einem Cassetten-Sampler 1979 auf Fast Forward) mit wenig Output gesegnet. Bis die Band 1985 mit dem Multiinstrumentalisten Mick Harvey und dem Gitaristen Rowland S. Howard (von den zuvor aufgelösten ... lesen
Spannungsfeld Indie bzw. Punkrock mit deutschen Texten überzeugen konnten. Eine Ausnahmestellung nehmen für mich dennoch D.H. ein, die nach einem gelungenen Debüt nun mit „Der Mann der barfuss Funken schlug“ (Matatu Records) ein eigenwilliges, intensives zweites Album aufgenommen haben, welches bisher lange nicht die Aufmerksamkeit bekam, die ihm eigentlich zustehen sollte. Angenehme Pflicht ... lesen
Ich muss ehrlich sagen, als ich die alte DECIBULLY-CD „City of Festivals“ das erste Mal gehört habe, war ich nicht sehr beeindruckt. Also verschwand sie gleich in meinem Plattenregal in der hintersten Reihe. Irgendwann bekam ich dann durch Zufall „Sing Out America,“ das neueste Werk Band aus Milwaukee in die Hände. Und fand sie – ehrlich gesagt – auch nicht so toll. Allerdings dachte ich mir ... lesen
Mann, die DROPKICK MURPHYS lassen sich ganz schön feiern. Einen Interviewtermin zu bekommen, war nicht weiter schwierig, aber bis ich Bassist und Mastermind Ken Casey tatsächlich mal an der Strippe hatte, verging erst mal einige Zeit. Man hat’s halt nicht leicht, ständig will einer was. Aber das Warten hat sich doch noch gelohnt, und so hatte ich Ende Mai Gelegenheit, den guten Mann unter anderem ... lesen
Man kann kaum bestreiten, dass die englische Musikszene eine dynamische ist, in der viel Bewegung herrscht. Viele Bands, die auf dem Festland Europas gerade entdeckt werden, feiern auf der Insel längst Erfolge. Vor allem sind es auch Bands aus dem Bereich alternativer Musik, die in Großbritannien die Hallen füllen und extra für UK-Touren einfliegen, während das Festland geflissentlich ignoriert ... lesen
Dass das zweite Album der EPOXIES, „Stop The Future“, ganz vorzüglich geraten ist, wissen wir alle. Dass die Band aus Portland von Dirtnap zu Fat Wreck gewechselt ist, auch. Und dass die EPOXIES immer noch mit zum Besten gehören, was von der Retro-Punkrock-New Wave-Elektro-Welle an die Oberfläche gespült wurde, sowieso. Warum also nicht ein paar unkonventionellere Fragen in Form eines erweiterten ... lesen
Am Tag des BRIGHT EYES-Konzerts in Berlin mache ich mich nachmittags auf den Weg zum Postbahnhof, um zu meinem Termin mit Jenny Lewis zu fahren, der Sängerin/Gitarristin/Songwriterin von RILO KILEY, die ich hierzu interviewen will. In der S-Bahn bekomme ich dann einen Anruf vom RILO KILEY-Vertreter bei Warner. „Ich wollte dir nur sagen, dass das Interview nicht mit Jenny stattfinden wird, sondern ... lesen
Sie nennen es Beatpunk, ich auch. Macht Dinge einfacher und darüber hinaus klingt es gut. Und das Beste: es passt auch noch! Wobei die Eigeninterpretation (ich zitiere: „zwischen THE WHO und BLACK FLAG“) mehr als breit gefächert scheint und trotzdem den Nagel trifft. Und das ziemlich genau ... um genau zu sein. Und mit dem aktuellen, vor kurzem auf Go Kart erschienenen Album „Under The Neon ... lesen
Detroit platzt im Moment vor interessanten Bands, und die GORE GORE GIRLS gehören zu den Wegbereitern. Man kann ihre Rock’n’Roll-Sorte als weniger tuckige CRAMPS (mit denen haben sie getourt) bezeichnen, dazu kommt noch ein Schuss Rhythm’n’Blues. Die GORE GORE GIRLS sind eine der aufregendsten Combos der momentanen Szene, und ihr Arschtritt-Album „Up All Night“ findet immer wieder seinen Weg auf ... lesen
Wer sich in Deutschland mit Gitarrenmusik jenseits von Punk und Hardcore beschäftigt – Indierock ist wohl das Stichwort –, kommt um den Namen Guido Lucas nicht herum. Seit Mitte der Neunziger ist der 43-Jährige mit seinem in Troisdorf (irgendwo im Niemandsland zwischen Köln und Bonn) gelegenen blu:box-Studio eine der wichtigsten Hausnummern in der Produzenten-Landschaft. Und nicht nur das: Einst ... lesen
Wer hat sie noch nicht gehört, diese grauenhafte Floskel der Ewiggestrigen: „Früher war alles besser.“? Wenn man in einem Kaff wie Hanau aufgewachsen ist, wird man ständig mit diesem Satz konfrontiert. Die Leute hier haben auch allen Grund, in Nostalgie zu verfallen. Die Gegenwart ist an Tristesse kaum zu überbieten, mehr als eine Handvoll akzeptabler Kneipen und einen bedingt empfehlenswerten ... lesen
Es lösen sich immer mehr gute Bands auf, gerade Bands der harten und schnellen Sorte wie HIGHSCORE, SURF NAZIS MUST DIE, M.O.T.U. und FORCE OF CHANGE hinterlassen riesige Löcher in der deutschen Hardcore-Szene. Zum Glück tauchen auch immer wieder Bands auf, die einen in Erstaunen versetzen, dass hier doch noch Bands spielen, die über Arschtritt und Attitüde verfügen. THE ITALIAN STALLION ist so ... lesen
Als Kind habe ich Bücher verschlungen. Hauptsächlich Abenteuerbücher. Als ich dann der Schule wegen zwangsläufig andere Literatur lesen musste, schwand das Interesse außerhalb der Wissensfabrik zu lesen. Anfang der 80er Jahre aufmerksam geworden durch das Heavy Metal-Genre, das sich viel mit Legenden, Mythen und Übersinnlichem auseinandersetzte, bekam ich ergänzend dazu die ersten John ... lesen
Dass unsereinem, der Anfang und Mitte der Achtziger die wenigen Auftritte der DEAD KENNEDYS in Deutschland verpasst hatte (oder im Falle des einen oder anderen Ox-Lesers damals noch gar nicht geboren war) die Chance gegeben wird, den Herrn außerhalb einer Spoken Word-Reise auf einer Bühne zu erleben, damit war nicht zu rechnen, und um so sensationeller wurde deshalb auch die Meldung aufgenommen, ... lesen
Weite Felder, trübe Aussichten. Im Hintergrund knattert ein Traktor. Bier kann man sich nicht leisten, weil es umgerechnet sagen wir mal 14 Euro kostet, Nullkommazwei! Nicht anders sieht es in den Städten aus. Hochkonjunktur für Therapeuten könnte man meinen, aber es gibt gar keine. Stattdessen viel Depressionen, Wodka zur Linderung und Rock’n’Roll. Wenig wusste ich über Finnland und gäbe es ... lesen
Jajaja, das letzte Interview mit Lou Barlow in diesem Heft ist noch nicht wirklich lange her, aber da Misantroph J Mascis das Maul ja nicht aufbekommt (bei einem Interviewversuch war außer „Hm“ und „Nyeah“ nichts aus ihm herauszubekommen), schmiss ich mich eben einmal mehr an den unglaublich netten, offenen und freundlichen Lou ran, als der ein paar Wochen vor den ersten Deutschland-Shows von ... lesen
Mike Watt – dieser Name steht seit Ende der 70er Jahre für basslastigen Musikgenuss der besonderen Art. Großartige Bassisten gibt es sicher viele, aber die Form, in der Mike Watt seine früheren Bands MINUTEMEN und fIREHOSE prägte, machte sie unvergleichlich und ihn zu einer lebenden Legende. Zwei Tage in Italien zusammen mit dem Herrn aus San Pedro, Kalifornien zu verbringen, war eine ... lesen
Oh Köln, du armselige Hipster-Stadt ... Entweder rennen die Erstsemesterchen in solchen Massen zu den Konzerten angesagter Bands, dass ruckzuck ausverkauft ist, oder es kommt keiner. Zum Beispiel zu MODEY LEMON aus Pittsburgh, PA, USA, die jüngst ihr neues Album „The Curious City“ via Mute veröffentlichten. Ein Sonntag, keine Vorband, um kurz nach neun ist das Underground noch völlig leer, eine ... lesen
Es ist kein Geheimnis, dass diese Punk’n’Roll-Combo aus Kentucky zu meinen ewigen Favoriten zählt. Seit Mitte der Achtziger machen sie die Welt mit ihrem punkigen Rawk’n’Roll unsicher. Ich hatte das große Glück, ihren großartigen Gig hier in Kopenhagen 1994 mitzuerleben, eine Erfahrung, die ich nie vergessen werde. Seitdem hört man von mir immer wieder den Satz „Nimm die schlappe Scheiße runter ... lesen
„Brichst du mir das Herz, dann brech ich dir die Beine“, so der Titel des Albums, mit dem Olli Schulz im letzten Jahr auf seinem Heimatlabel Grand Hotel Van Cleef in verhältnismäßig kleinem Kreise für Aufmerksamkeit und Begeisterung sorgte. Vor allem live konnten mich der Hamburger und sein Hund (Max von TOMTE) davon überzeugen, dass eine Art Soloprogramm, was sich in erster Linie auf Olli und ... lesen
Ungewohnte Misstöne in Kalifornien: Bei den Punk-Rock-Recken von PENNYWISE soll der Haussegen schief hängen. Auflösungsgerüchte machen die Runde. Besorgt haken wir mal bei Sänger Jim nach, der gerade mit Frau und drei Töchtern durch die Wüste fährt, um nach einem Urlaub das heimische L.A. zu erreichen. Doch anstatt alles schön zu reden, wie man es von vielen Bands gewohnt ist, redet der Frontman ... lesen
Eindhoven, Holland: Der vor einigen Jahren aufkommende „Eindhoven Rock City“-Boom ist etwas zurückgegangen, die Stadt ist wohl nicht mehr das, was man sich unter einem europäischen Detroit vorstellt. Aber sie passt mit ihrem rauen Charme zum harten und schnellen Sound der drei Geschwindigkeitsfanatiker von PETER PAN SPEEDROCK. Peter van Elderen (Gesang, Gitarre), Bart Nederhand (Schlagzeug) und ... lesen
Zum Glück gibt es noch Idealisten in unserer immer unüberschaubarer werdenden alternativen Musikwelt. Oder nennen wir sie einfach Freischaffende. Unabhängig Kreative. Die sich nicht vor einen Karren oder Logo spannen lassen und im Zeichen einer angesagten Marke ihre Outputs vermarkten wollen. Die immer noch der Meinung sind, es ist besser für wenig Verdienst viele Menschen mit seiner Kunst zu ... lesen
RANDY’S RIPCORD sind eine neue Band auf GoKart Records Europe und spielen eine ziemlich verrückte Sorte Punkpop. Manchmal sehr direkt, manchmal recht laut, aber dann auch wieder fast süßlich. Manchmal scheint es, als würde man kaum Luft bekommen, oder man ist so entspannt, als ob einem jemand einige Tage am Stück die Rosette gelutscht hätte. Es sind wirklich nette Menschen. Und sie klingen nicht ... lesen
RAZZIA war in den späten Siebzigern und Achtzigern neben SLIME eine der bekanntesten Punkbands aus Hamburg. Die Stücke „Neo-Nazi“ „Schatten über Geroldshofen“, „Nacht im Ghetto“ oder „Kriegszustand“ von ihrem Debütalbum „Tag ohne Schatten“ aus dem Jahr 1983 sind Punk-Klassiker. Dazu kommen noch Beiträge wie „Arsch im Sarge“ oder „Ami-Fraß“ von den legendären Samplern „Underground Hits“ und „Keine ... lesen
Mal ehrlich: Wie viele Bands aus Österreich fallen einem auf Anhieb ein, die es über die Landesgrenzen hinaus zu etwas Bekanntheit gebracht haben? Außer NAKED LUNCH und PUNGENT STENCH kommt bei zehn Sekunden Bedenkzeit nur noch RED LIGHTS FLASH. Die kommen aus der Terminator-Heimatstadt Graz, waren schon mit ihrem zweiten Album „And Time Goes By“ international bekannt geworden, erschien das doch ... lesen
Es scheint wieder aktuell und überaus erfolgreich zu sein, seine rotzig-verzerrte Gitarre mit Texten über politisches Bewusstsein, alternative Moralvorstellungen und Ideologie zu unterlegen. Bands wie ANTI-FLAG, STRIKE ANYWHERE oder RISE AGAINST haben gerade durch ihr Engagement bei der Präsidentschaftswahl in den USA letzten September ein erhöhtes Medieninteresse zu spüren bekommen und dies für ... lesen
Aus dem musikalischen Dunstkreis von ATOMIC haben sich vier Individualisten Ende 2004 in Regensburgs Studentenstadt gefunden: Bianca Haslbeck (Gesang), Bastian Schuster (Gitarre), Mäx Mühlbauer (Bass) und Melanie Westermeier (Schlagzeug). Während sich Punk hier im kleinen Rahmen etablieren konnte, ist Independent weder Fleisch noch Fisch. Schwierig, die passende Schublade zu finden, die keiner ... lesen
Neulich fand in der gemütlichen Bluebox in Siegen das „Bastardized Showcase“ statt. Nach einem tollen Abend mit großartigen Bands (u.a. DEADSOIL und JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE) bekam ich noch Sänger Daniel und Gitarrist Sebastian von SINCE THE DAY vor das Mikrofon. Beide stellten sich als sehr kompetente und freundliche Gesprächspartner heraus. Los geht’s! Euer Bandname klingt ziemlich ... lesen
Da sind sie ja wieder: die Kieler SMOKE BLOW, hart und herzlich aus Prinzip. Eine Band, die vom Punker bis zum Metaller eine erstaunlich breite Fangemeinde hat. Und das Image, ziemlich prollig zu sein. Dabei wollen sie doch nur spielen und tun eigentlich gar nix – außer feine Platten machen. Die neue ist jetzt auf Nois-O-Lution erschienen, ich durfte sie als erster hören, war schon Anfang Juni ... lesen
Apokalypse und Zärtlichkeit Die frühen 70er Jahre in Deutschland. Krautrock ist angesagt. CAN, GURU GURU, KRAAN, AMON DÜÜL II, KRAFTWERK, EMBRYO oder TRIUMVIRAT feiern nationale, wie internationale Erfolge, es wird eigenständige, ja teilweise kolossal originelle Musik geboten, es entstehen Musikkommunen – Aufbruchstimmung allerorts. Auch die Jugend muckt gegen den immer noch vorhandenen ... lesen
Barcelona Pop-Punk Barcelona, Spanien, das ist die Heimat dieser Band, die sich um perfekte Pop-Musik in bester BLONDIE- und RAMONES-Tradition verdient gemacht hat. Auf ihrem Album „Ready To Go“, vor einigen Monaten auf No Tomorrow Records erschienen trifft die Provokanz des Punk auf den entwaffnenden, unbekümmerten Charme des Pop. Zentrales Objekt der optischen wie akustischen Begierde ist ... lesen
Angels with guts Die Filme Takashi Ishiis – Jahrgang 1946 – sind nicht unbedingt das, was man so ohne weiteres jedem japanophilen Menschen ans Herz legen würde, vor allem nicht an Akira Kurosawa gewöhnten Kunstfilmliebhabern. Wiederum typisch für das japanische Kino ist ihr Hang zu einem oft exzessiven Umgang mit Bildern von Gewalttätigkeit und Sexualität, die sie in den Augen konservativer ... lesen
Against all odds Mit „One With The Underdogs“ (Trustkill/Roadrunner) brachten TERROR 2004 ein wahres HC-Highlight heraus. Mit ihrem zweiten Album und einem neuem Label im Rücken entwickelten sich die Kalifornier, deren wichtigste Trademarks extrem angepisste Lyrics und heavy Moshparts sind, schnell zu einem Global Player. Konzerte in Japan, Australien und Brasilien folgten. Anfang des Jahres ... lesen
Gimme Gimme Musical Treatment Die Geschichte der RAMONES ist voller Widersprüche. Zum einen waren die vier New Yorker die erste richtige und für viele Fans auch beste Punkband aller Zeiten. Zum anderen blieben ihnen zeitlebens die Anerkennung und der Erfolg versagt. Jetzt, nach dem Tod von Joey, Dee Dee und Johnny, scheint sich das Blatt zu wenden. Der Erfolg der beeindruckenden DVD „End Of ... lesen
Punkstyled! Vor ein paar Jahren hat sich die Psychobilly-Szene langsam, aber gravierend verändert. Von der Abgeschlossenheit wurde durch Vorreiter wie MAD SIN, DEMENTED ARE GO, NEKROMANTIX und nicht zuletzt die TIGER ARMY eine Öffnung angestoßen. Dies führte dazu, dass Psychobilly etwas mehr Beachtung fand, übertrieben könnte man vielleicht sogar von einem Hype sprechen. Das Wachstum entstand ... lesen
Setting things on fire Es wurde auch allmählich Zeit: Seit Jahren verfolge ich begeistert die Releases der aus Brooklyn stammenden THE WORLD INFERNO/FRIENDSHIP SOCIETY (fortan TWIFS abgekürzt), einer bis zu neun Köpfe starken, aus dem Punkrock-Umfeld stammenden Band, die sich einem mitreißenden Gute-Laune-Sound zwischen POGUES und der verschärften Balkan-Folklore eines Goran Bregovic ... lesen
Auch 2012 findet wieder das Sunny Bastards-Labelfestival Son Of A Bastard - The Ride statt. In der Turbinenhalle in Oberhausen werden am 17. und 18. Februar auftreten: STOMPER 98, THE IDIOTS, THE SELECTER & PAULINE BLACK, THE CRACK, GUMBLES, ... mehr