Kochen ohne Knochen - Das Ox-Kochbuch 5: Über 200 rein pflanzliche Rezepte für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.
Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Pizzamesser, Küchenmesser, Profimesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Sparschäler, Frühstücksbrettchen, Pfannenwender, Buttons, ...
Kochen ohne Knochen #11: Die zehnte Ausgabe des veganen Magazins ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.
Wer das Ox neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns das Ox-T-Shirt (weißer Ox-Skull auf schwarzem Stoff) oder die Ox-Tasse (schwarzes Ox-Logo auf mattiertem Glas) geschenkt!
Gainesville im Bundesstaat Florida hat, angeschoben durch HOT WATER MUSIC und ortsansässige Labels wie No Idea, Fueled By Ramen oder Sabot Productions, eine Vielzahl einzigartiger Punkacts hervorgebracht. An deren Spitze steht eine Band, die mittlerweile Zweidrittel des Jahres gar nicht mehr vor Ort ist, da sie sich seit Jahren konstant auf Tour befindet: AGAINST ME!. Deren Mitglieder Tom, ... lesen
Art Brut: die Kunstder gesellschaftlich Unangepassten. Was für die Musik der in London gegründeten Band so viel heißen mag wie „die Musik, die abseits der etablierten, ausgelutschten Rockwelle entstanden ist“. Das fand ich gut, das Interesse packte mich schon allein des Namens wegen, die Lieder und deren Umsetzung auf der Bühne stelle ich mir vor wie auf chaotisch-poetische Weise eine Leinwand ... lesen
Die BAMBOO KIDS sind eine der talentiertesten New Yorker Punk/Rock’n’Roll-Combos der letzten Jahre, und das hervorragende Debütalbum auf Get Hip hatte mit seinen Einflüssen von klassischem Rock’n’Roll und NYC-70s-Punk sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Die Mainstream-Medien haben eine Menge unbedeutenderer Bands wie die STROKES gehypet, aber wenige können an die BAMBOO KIDS in Sachen ... lesen
Die BEATLES und METALLICA in einen Mixer geschmissen und alles gut durchgerührt – das soll gehen? Oh ja! Die BEATALLICAs starten durch. Lärm im Hintergrund. Die Motoren laufen. Es geht los. Nicht langsam, schnell. Und das ist gut so. Seit 2001 sind die vier langhaarigen Irren mit ihrem ersten Album „A Garage Dayz Nite“ (2001) am Start. Zwei Alben haben sie bis jetzt eingespielt und stehen kurz ... lesen
Anlässlich des neuen BIOHAZARD-Albums „Means To An End“ und hartnäckig kursierenden Gerüchten über eine baldige Auflösung der Band gab es einiges zu klären. Rede und Antwort per Telefon stand mir Billy Graziadei, seines Zeichens Sänger und Gitarrist der Band. Entgegen meiner Befürchtungen, Billy würde sich wegen der Auflösung seiner Band mit konkreten Antworten zurückhalten, stellte er sich als ... lesen
BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB, whatever happened – sie sind wieder da. Mit neuem Album auf einem neuen Label und zum Glück auch wieder zu dritt. Das Album scheint wie ein Neuanfang, ein anderer Sound, den es so wohl nur noch in Kneipen zu hören gibt, die irgendwo entfernt von der Zivilisation Countrymusiker für ein paar Dosen Bier spielen lassen. Das Trio scheint ambitionierter, freier und ... lesen
Nach Jahren der Umnachtung scheint New York in Sachen Hardcore langsam wieder zu sich zu kommen. Dafür verantwortlich sind vornehmlich Bands älteren Semesters wie YOUTH OF TODAY, KILLING TIME oder UNDERDOG, die sich im Laufe der letzten Jahre alle reformiert haben. So verwundert es auch nicht, dass sich in diese illustre Bandliste seit April diesen Jahres auch BOLD einreiht. Anfang August sollte ... lesen
Durch SCRAPY immer wieder mal auf diese junge Band aus Niederbayern aufmerksam gemacht worden, kam ich fast zufällig im Mai ins Jugendzentrum Burglengenfeld, um neben zwei Lokalmatadoren auch CASHLESS zu hören. Die Jungs präsentierten sich trotz widrigster Umstände verdammt professionell. Ende April erschien ihre zweite CD „Kisses And Lies“, ein kraftvolles Punkrock-Album, irgendwo zwischen ... lesen
New York City, ein später Nachmittag im Juli. Vor dem CBGB’s hängen ein paar Obdachlose ab, drinnen im Eingangsbereich des Clubs sitzt Betreiber Hilly Kristal in seinem Büro. „Klar, komm rein und setz dich“, sagt er auf meine Frage nach einem Interview. In der folgenden halben Stunde klopft es noch mehrfach an der Tür. Jemand verlangt nach dem bekannten T-Shirt und wird an die benachbarte CB’s ... lesen
Ein dreiviertel Jahr nach dem Release des Debüts „La Maison De Mon Rêve“ erscheint mit „Noahs Ark“ nun das neue COCOROSIE-Album und knüpft an den unerwarteten Erfolg des Vorgängers an. Bianca und Sierra Casady verzaubern weiterhin mit ihren lieblich-anstrengenden Klängen. In meinem Interview mit den Geschwistern entpuppten sie sich als aufmerksame Gesprächspartner. Sie wussten aber auch, die ... lesen
Auf dem britischen Label Code:breaker sind in den wenigen Monaten seiner Existenz neben ABANDON oder DEADBIRD einige Longplayer erschienen, die musikalisch weit über der gängigen Durchschnittskost einzuordnen sind. Grund genug, um mit dem überaus offenen und sympathischen Labelmacher Duncan ein kurzes Gespräch via eMail zu führen. Betrachtet man die Veröffentlichungen, die Code:breaker in seiner ... lesen
Eine Band, die 2005 ihr Jahr nennen darf, sind COOPER aus Den Haag in den Niederlanden. Erst flog Bill Stevenson von ALL und DESCENDENTS ein, um mit COOPER ihr viertes Album „Cooper Makes Tomorrow Alright“ auf zu nehmen. Dann unterschrieb die Band als erste europäische Band einen Deal mit Kung Fu Records und letztlich wurden René van der Zee (Gesang, Gitarre), Eddy van den Bos (Bass, Gesang) und ... lesen
CRITERIA ist die neueste Saddle Creek-Band. Nicht so schrammelig wie CURSIVE, straighter als BRIGHT EYES und rockiger als AZURE RAY, spielten sie unlängst das erste Mal in Europa. Grund genug, Stephen Pedersen, den Kopf der Band, mal nach seiner Meinung zu fragen, denn eigentlich schlug er vor seiner Karriere als Musiker bei CURSIVE eine ganz andere Richtung ein: Er ging aufs College und wurde ... lesen
DEADBIRD aus Fayetteville, Arkansas, sind einer dieser Fälle, in denen man nichtsahnend eine CD in die Hand gedrückt bekommt, aufgrund der völligen Unbekanntheit der Band nichts erwartet, sondern eher befürchtet, dann aber nach den ersten Tönen komplett begeistert ist. Wenn die Begeisterung über die gesamte CD-Länge anhält und diese zum Dauergast im Player wird, ja dann ist es an der Zeit, die ... lesen
Was wird sein, wenn ich einmal 50 bin? Ich kann’s beim besten Willen nicht vorhersagen. Bis dahin sind es zum Glück noch einige Jährchen, in denen sich wohl noch so manches ändern wird, in mir, an mir und um mich herum. Vielleicht gehe ich mit 50 endlich wählen (eher unwahrscheinlich), oder ich renne mit Halbglatze und fetter Wampe durch die Gegend (könnte passieren), oder aber George W. erhält ... lesen
Himmel, was für ein Bandname. Da sprießen die Assoziationsblüten und, richtig: Punk’n’Roll. Und wie: Schräge Riffs und roher Sound, wie die dreckigen WHITE STRIPES – nur mit ohne Frau und viel Bier. Und so hat auch der Spaßfaktor bei DIGGER & THE PUSSYCATS oberste Priorität, den sie nicht nur im Interview, sondern auch auf ihrer Homepage beweisen. Beispiel gefällig? Bei der Bandvorstellung ... lesen
Manchen Ländern traut man irgendwie nicht zu, dass sie brauchbare Bands beherbergen. Schweden, England und die USA beherrschen die Indie-Szenerie, bei Italien hingegen denkt man zuallererst an Eros Ramazotti oder Gianna Nannini. Dabei entgehen einem dann allerdings tolle Entdeckungen, wie eben DISCO DRIVE aus Turin, namentlich Alessio Natalizia (Gitarre, Gesang), Andrea Pomini (Bass, Gesang) und ... lesen
Von der ersten THE DOITS-Show in Kopenhagen war ich ziemlich beeindruckt, nachdem mich die Vorgängerband des Sängers und Gitarristen Altay Saegens, die DIXIE BUZZARDS, schon hatte aufhorchen lassen. Im Jahr 2002 veröffentlichte das dänische Label International Garbageman „Big Bity Blues“, die exzellente Debüt-7“ der DOITS, und so wartete ich darauf, dem Debütalbum „This Is Rocket Science“ ... lesen
Der Sommer hat(te) auch uns endlich erreicht, Farin Urlaub ist mit seinem bezaubernden RACING TEAM und seinem aktuellen Album „Am Ende der Sonne“ unterwegs, tierisch gut gelaunt, braungebrannt und bittet uns in Bremen zu einer kleinen exklusiven Audienz in seine mikrokleine Garderobe des Pier 2. Wir haben gerade den Titel des auf dem Tisch liegenden „Spiegel“ gelesen („Diätwahn“), als Farin ... lesen
Auch wenn FEAR MY THOUGHTS aus Freiburg zweifelsohne ein musikalisches Konstrukt aus Metal und Hardcore fabrizieren, sind sie definitiv nicht in die Mainstream-Metalcore-Schublade zu werfen. Mit ihrem neuen Album „Hell Sweet Hell“ distanzieren sie sich hörbar vom handelsüblichen Metalcore und haben ein großartig abwechslungsreiches Album auf den Markt geworfen, das sicherlich auch ohne große ... lesen
In den letzten zehn Jahren haben sich Frauen in der Indierock- und Punkrock-Szene viel erarbeitet, an Respekt ebenso wie an Lebensraum. Sie haben sich in Bereiche vorgekämpft, in denen zuvor nur Männer vertreten waren, und machen inzwischen Jobs, die im traditionellen Sinne wohl eigentlich als Männerarbeit angesehen werden, und fühlen sich gut dabei. Ganz normale Frauen eben, die auch einmal ... lesen
Ich wünschte, die wären meine Nachbarn. FIYA haben vor wenigen Monaten ihr zweites Album „Better Days“ veröffentlicht und waren kurz darauf zum ersten Mal in unseren Gefilden zu Gast. Die LP ist ein großartiges 16-Minuten-Brett, das aufrichtiger, ehrlicher und wundervoller nicht sein könnte. Du hörst die Platte, musst lächeln und denkst: Schön, nicht alleine zu sein. Ich hatte das Vergnügen, die ... lesen
Auf dem diesjährigen Fury Fest in Frankreich trafen wir am Merchstand Harley Flanagan, den „Godfather of New York Hardcore“, welcher gerade mit seiner neuen Band HARLEY’S WAR um die Welt tourte. Viel mehr jedoch interessierte uns die Internetseite des CRO-MAGS-Mitbegründers mit dem klingenden Namen hardcorehalloffame.com, auf die er uns aufmerksam machte, weshalb wir den Paten der alten Schule ... lesen
Mai 2005, Klangstation Bonn. HARMFUL finden sich unweit ihrer Geburtsstation Troisdorf zum Rocken ein. Bassist Chris nimmt sich vorher etwas Zeit für ein Gespräch („Halbe Stunde? Mann, ich muss noch das Merch aufbauen ...“) Chris, eure neue Platte strahlt ja richtig. Waren dreizehn Jahre Verweigerung genug? „Haha! Nee, nee. Das melodiöse Element, das jetzt so viele Leute anspricht, haben wir ... lesen
Betrunkener Poet, Liebesphilosoph, Allrounder, die Hölle heraufbeschwörender Südstaatler. HAYSEED DIXIE-Frontmann Barly Scotch (aka John Wheeler) ist ein Mann mit vielen Gesichtern. Außerdem ist er definitiv der größte Entertainer, den ich interviewt habe seit Bog Log III und Andre Williams. Ursprünglich stammen HAYSEED DIXIE aus Tennessee, wohnen mittlerweile aber in Nashville, wo sie aber von ... lesen
Kennt jemand diese magischen Momente, wenn man ohne allzu große Erwartungen eine neue Platte auf den Teller legt und von dieser Scheibe in der nächsten halben Stunde total aus den Socken gehauen wird? Ich hatte dieses Erlebnis vor kurzem mit der Platte „Here Comes ...“ von den HEARTATTACKS aus Stockholm, Schweden. Mein Gott, was für ein Garagenpunk-Orkan! Wer meine Plattenkritik im Ox #59 ... lesen
Viele Fans der deutschen Graverocker THE SPOOK waren enttäuscht, als Sänger Lou Gosi die Band verließ und stattdessen mit Grischa von den ebenfalls aus Essen stammenden PITMEN die Party-Psycho-Truppe HEARTBREAK ENGINES zum Leben erweckte. Nach einem eher durchschnittlichem Debütalbum ist jetzt endlich monstermäßige Stimmung angesagt, denn „Love, Murder, Blues“ ist ein wirklicher ... lesen
Die Horrorpops sind eine der Bands, an denen sich die Geister scheiden. Unzählige junge Tollenträger und Pony-Mädels schwören auf sie, viele andere verachten die bunte Truppe als totale Kommerzialisierung des Psychobillys und Punkrocks. Wie immer man zu dem dänisch-amerikanischen Konglomerat steht: Zugeben muss man, dass die Horrorpops einige Hits auf ihren mittlerweile zwei Alben untergebracht ... lesen
Alles begann mit Hasenkostümen in Köln, und es war nicht einmal Karneval. IT’S NOT NOT spielten eine ihrer berüchtigten Shows und ich wurde Zeuge, wie der Club kochte, wie sich der Schweiß an der Decke sammelte. 2003 hieß es noch „Giving Everything“, heute heißt es „ No Time For Jokes“. Nach unzähligen Shows und neuen Alben mit den beiden „Hauptbands“ STANDSTILL und TOKYO SEX DESTRUCTION haben ... lesen
Nachdem ich JESU im Vorprogramm von ISIS endlich einmal live erleben konnte, war mich klar, dass ich Justin, Mastermind und Spokesman von JESU, irgendwie sprechen musste. Um dem geneigten Leser jedoch auch noch einmal das Sound-Universum eines Justin Broadrick näher zu bringen, sollte an dieser Stelle einmal gesagt sein, dass er 1984 mit NAPALM DEATH anfing, 1990 GODFLESH gründete und 2002 ... lesen
In der Nacht zum 01. April 1876 stieg der philosophische Autodidakt Philipp Mainländer – der zum Nukleus des poetosophischen Pessimismus’ des 19. Jahrhunderts zählte – auf den Dachboden seines Hauses, baute sich aus seinem Opus Magnum (im Wesentlichen die Schriften zur „Philosophie der Erlösung“) ein Podest, um sich zu erhängen. Mainländer hatte sich Zeit seines Lebens mit der Philosophie der ... lesen
Größer als zwischen dem Sonic Ballroom in Köln und dem Schlosshotel in Bergisch Gladbach könnte der Unterschied zweier Locations nicht sein. Im charmanten Kölner Kneipenclub trat Ken zuletzt als Gitarrist von WHITE FLAG auf, vor ein paar wenigen Eingeweihten, im Luxushotel dagegen stieg er ab als Tour-Mitglied von R.E.M., die sich dort in den Tagen vor dem Auftritt auf dem Bonner Museumsplatz ... lesen
Diese Tour war ein Desaster, noch bevor sie begann. Einer der größten Rückschlage war, dass das neue KILL ALLEN WRENCH-Album „My Bitch Is A German Junky“ nicht wie geplant einen Monat vor der Tour veröffentlicht werden konnte. Eine der größten Veränderungen, an denen ich in den Devil Vision Studios gearbeitet habe, war die Umstellung auf analoges Recording. Einige Leute werden jetzt irritiert ... lesen
Nun war es also soweit: LIGHTS OUT, eine der hochgelobten, neueren Bands aus der Bay Area in Kalifornien, spielten ihre erste Tour in Europa. Die Lichter gingen zwar nicht aus, jedoch bestachen LIGHTS OUT durch sympathischen und direkten Hardcore der alten Schule. Fragen nach LIGHTS OUT im Speziellen und der Bay Area im Allgemeinen beantwortete Aaron, seines Zeichens Trommler, dann auch in ... lesen
Die MANIKINS widersetzen sich mancherlei Erwartung. Seit 2001 geht es um dynamische Stromgitarrenmusik. Hier punkrawkt es unbedingt, ohne gute Melodien zu verdammen! Beim großen Streifenpulli, dem ganz großen Eintänzer, das waren schon Hits auf bisher zwei (schon ausverkauften?) Langspielalben – inzwischen zusammengefasst auf einer CD plus zwei Extrasongs auf Screaming Apple. Sie haben mit „Lie, ... lesen
Nicht nur beim letztjährigen Punk-Kongress in Kassel, wo er als Gast geladen war, sondern auch sonst musste ich die Erfahrung machen, dass der Name Marty Thau nicht gerade vielen Leuten ein Begriff ist. Und das ist eine Schande, denn schließlich würde sich ohne den freundlichen Mittsechziger heute womöglich keiner mehr an die NEW YORK DOLLS erinnern (deren Manager er seinerzeit war), oder an ... lesen
In den USA sind sie auf Deathwish, in Europa erscheinen ihre Platten auf Reflections. „Witness“ ist das neue Album der Band aus dem provinziellen Iowa, die sich auf ganz eigene Art Wut und Frust aus dem Leibe schreit und prügelt. Ihre Konzerte sind intensive Erfahrungen, und doch hatte ich nach ein paar Erlebnissen backstage eine vorgefasste Meinung von MODERN LIFE IS WAR: Den Sänger hielt ich ... lesen
Urgesteine und Szenetipp. MUFF POTTER aus Münster singen seit zwölf Jahren vom Hinfallen und Wiederaufstehen, vom Scheitern und Sich-nicht-entmutigen-lassen. Sie machen aus wenig viel, betonen die kleinen Dinge des Alltags und suchen die Schönheit, wo man sie nicht vermuten würde. Auch wenn ihr neues Album „Von wegen“ (Universal, Green Hell, Huck’s Plattenkiste), das im Oktober erscheint, weder ... lesen
NEW MODEL ARMY ist eine der wenigen Bands, die die Welle so genannten Post-Punks Anfang der 80er überdauerte, als die Wut des Punks – vor allem in Hinsicht auf konkrete politische Botschaften – auf düstere, schwere Rocksongs traf. Während U2 inzwischen zum ekelhaften Rockdinosaurier mutierten, KILLING JOKE zum peinlichen Metal-Klon wurden und sich im letzten Jahr THE ALARM mit einem lachhaften ... lesen
Die Jahre ziehen bekanntlich auch an Punkrock-Legenden nicht spurlos vorbei, und mittlerweile sollte es wohl wirklich niemanden mehr vom Hocker hauen, wenn die eine oder andere Musikkapelle bereits ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat. Neben DOA, ALICE DONUT und THE EX, denen man kürzlich ebenfalls zum silbernen Bühnenjubiläum gratulieren durfte, gaben sich auch NOMEANSNO dieses Jahr am ... lesen
Dass Hellcat Records eine neue Band unter Vertrag nimmt, ist an und für sich nichts Ungewöhnliches. Vor allem in den letzten Jahren hat das Label von Tim Armstrong (RANCID/TRANSPLANTS) und Brett Gurewitz neben seinen Zugpferden RANCID und DROPKICK MURPYHS eine Menge interessanter Bands gesignt. Ungewohnt an dem jüngsten Hellcat-Signing ORANGE ist aber, dass diese Band einerseits noch nie eine ... lesen
Manchmal kann es sogar sinnvoll sein, sich zu langweilen und stundenlang im Internet zu surfen. Genauso ging es mir vor einer Weile, und als ich zufällig auf eine Beschreibung der Band PONY UP! stieß, verbrachte ich letztendlich den Abend auf der Dim Mak-Seite und hörte mir immer und immer wieder den Song „Shut up and kiss me“ an. Pony Up! hatten es geschafft und mich mit ihrem poppigen und ... lesen
Ein Ox-Special über Punk-Mode und Mode-Punks. Kann man durch Kleidung seine Einstellung zum Ausdruck bringen, und möchte man das überhaupt? Wenn der CDU-wählende Jurastudent (Achtung: Feindbild) ein NOFX-Shirt und einen Nietengürtel trägt, macht ihn das wohl kaum zum Punk. Denn selbst wenn es keine allgemeingültige Definition des Begriffes Punk geben kann, so kann man sich doch darauf einigen, ... lesen
Es gibt Bands, die merkt man sich sofort, und solche, die ziehen an einem vorüber, ohne dass man allzu große Notiz von ihnen nimmt. Zu ersteren gehören QUIT YOUR DAYJOB, auf die ich erstmalig im März 2005 traf, als sie eine Show als Support von DANKO JONES spielten. Warum die drei Schweden nun nicht an mir vorbeizogen? Ganz einfach, die Band trat sehr gewagt auf und auch ihr auf Bad Taste ... lesen
Ganz ins kalte Wasser sind die beiden Hagener Sarah Möckel und Stefan Schulte nicht gesprungen, als sie sich im Januar zu einem einjährigen Mexiko-Aufenthalt aufmachten, um dort mit der Kamera Land, Leute, Musik und Kultur einzufangen. 2003 weilten die beiden bereits für einige Zeit in Mittelamerika, um den Film „Rebel Music“ (rebelfilms.de) über die Band PANTEÓN ROCOCÓ aufzunehmen, der ja durch ... lesen
Geknirscht hat es im Getriebe der REVOLVERS ja schon eine Weile, der Ausstieg von Frontmann Uwe Umbruch war da ein deutliches Zeichen. Und doch machten die Bochumer weiter, bis sie sich vor ein paar Wochen mit einem letzten Auftritt auf dem Force Attack-Festival endgültig verabschiedeten. Doch mit dem Abgang der REVOLVERS kam auch die Neuauflage von DISTRICT, der ebenfalls auf eine schon lange ... lesen
Die fünf Nürnberger, die sich, aus dem Schoß der Hardcore-Szene kommend, im Laufe der Jahre dem Pop zugewandt haben, setzten diesen Sommer mit „They Think They Are The Robocop Kraus“ (LADO/Epitaph) zweifelsfrei einen Meilenstein deutschen Indie-Pops. Es gibt weniger Gitarren zu hören als auf dem Vorgänger „Living With Other People“, dafür mehr Synthieklänge, Pop und vor allem viele Funk- und ... lesen
Roderick James Byers alias Roddy Radiation wurde am 5. Mai 1955 in Coventry, England geboren. Bereits im Kindesalter wurde Roddy von seinem Vater zu Posaune und Trompete hingeführt, bis er mit dreizehn Jahren sein Instrument – die Gitarre – fand. Von Bandleader Jerry Dammers angeheuert, schrieb Roddy mit den COVENTRY AUTOMATICS Geschichte, aus denen bald die 2Tone-Legende THE SPECIALS hervorgehen ... lesen
Die SATANIC SURFERS waren eine der Bands, die von der Melodic-Punk-Welle Mitte der 90er profitierten. Gemeinsam mit MILLENCOLIN und NO FUN AT ALL waren sie die europäischen Bands, die landauf, landab die Clubs und Fanzines füllten, sich kurzum großer Beliebtheit erfreuten. Nachdem die Welle Ende der 90er abgeebbt war, veröffentlichten die SATANIC SURFERS mit „Fragments And Fractions“ und ... lesen
Es ist schön, dass in der letzten Zeit wieder mehr gute Musik aus dem harten Bereich ihren Ursprung im musikalisch oft verschmähten Deutschland hat. SIX REASONS TO KILL sind auch so ein Fall einer Band, der bisher leider viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Anlässlich des neuen Albums „Reborn“, der damit verbundenen Record-Release-Party, des ersten eigenen Bandvideos und eines neuen ... lesen
Nein, die SOVIETTES sind keine Band aus Russland, sie sind auch keine Kommunisten und auch keinesfalls eine neue, bis dato unentdeckte Band. Bei dem Quartett aus Minneapolis handelt es sich um drei Mädels – Annie (Gitarre und Gesang), Sturgeon (Gitarre und Gesang), Suzy (Bass und Gesang) – und einen maskulinen Weggefährten, Danny, der ebenfalls singt und das Schlagzeug spielt. Im Juni erschien ... lesen
Das Garagenpunk-Aufkommen im Nachbarland Holland ist zur Zeit ausgesprochen beachtlich. Alle Nase lang flattern einem da bemerkenswerte Singles auf Mini-Labels in die Post, die den Connaisseur aufmerken und mit seiner pelzigen Zunge schnalzen lassen. So ging es mir unlängst auch mit der Single einer Band namens SPIDER RICO, die mir zum Besprechen zugeteilt wurde. Ein astreines Stück Genrerock ... lesen
Dass Italien mehr zu bieten hat als Pizza und Dolce Vita zeigen SUN EATS HOURS aus der Nähe von Vicenza. Wurden sie 1997 im Alter von 14, 15 Jahren noch von Bands wie PENNYWISE, BAD RELIGION oder NOFX beeinflusst, sind es heute, acht Jahre später, Philosophen wie Seneca, Plato oder Schopenhauer. Klingt intelligent? Ist es auch! Aber als wäre das noch nicht genug, haben sich die Vier auch noch ... lesen
Liebe Freunde, TAXI bedürfen von nun an keiner Vorstellung mehr. Nach Jahren des Tourens und großartigen Alben wurden die Italiener eine der authentischsten und wildesten Punkbands dieses Planeten! Bezogen auf ihr Live-Set sind TAXI eines dieser Phänomene, das selbst die Toten wieder zum Leben erwecken könnte. Stellt euch einen Mix aus jugendlicher Wut, Sensibilität und außergewöhnlicher ... lesen
Als ich THROW RAG das erste Mal traf, traute ich mich fast nicht an den Merchandise-Stand, den ein – vorher auf der Bühne psychotisch auf einem Waschbrett spielender und nun mit Terroristen-Sonder-Einsatzkommando gleichendem Blick – starrendes Mitglied der THROW RAG-Artillerie wie einen Hochsicherheitstrakt der NASA bewachte. Da Frau sich aber ihrer Gene nicht erwehren kann, wenn das ... lesen
Vor vier Jahren erschien das Debüt von XBXRX auf 5RC, seitdem gab es eine ganze Latte von Singles auf diversen Labels, unter anderem auch auf GSL, wo ich das neue Album „Sixth In Senses“ spontan für passender aufgehoben empfunden hätte als bei Polyvinyl, die ja nun doch für eher ruhige Klänge und klassischen Indierock bekannt sind. Produziert hat die 18 „Songs“ der notorische Weasel Walter, den ... lesen
SEX JAMS klingen wie eine im Vergleich zum Original energiegeladenere, weil jugendliche Hommage an die genialen New Yorker SONIC YOUTH, und zudem legen die Österreicher noch genug Eigenständigkeit an den Tag, um über den Vergleich mit erfreutem ... mehr