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Das aktuelle Ox

Unsere Aboprämie

Wer das Ox bis zum 31.12.2017 neu abonniert, erhält auf Wunsch die neue CD von FEINE SAHNE FISCHFILET „Sturm & Dreck“ (Audiolith) als Prämie. (Solange Vorrat reicht, Versand erst ab 12.01.18) (Bitte im Feld "Nachricht" angeben + Namen des Prämienempfängers)

 

Abo gegen Tasche!

Wer das Ox neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns die Ox-Tasche (fair gehandelte Bio-Qualität) geschenkt!

 

California über alles

"California über alles - Dead Kennedys Wie alles begann" ist das erste umfassende Buch über die DEAD KENNEDYS. Es konzentriert sich auf die Gründungs­phase der Band in der Szene von San Francisco bis zum Erscheinen des ersten Albums "Fresh Fruit For Rotting Vegetables". Autor Alex Ogg sprach dafür mit vielen Zeitzeugen.

 

Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 5 & Kochen Ohne Knochen #23

Kochen ohne Knochen - Das Ox-Kochbuch 5: Über 200 rein pflanzliche Rezepte für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.
Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Küchenmesser, Profimesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Sparschäler, Frühstücksbrettchen, Pfannenwender, Buttons, ...

Kochen ohne Knochen #23: Die neue Ausgabe des veganen Magazins ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

In eigener Sache

Ein offener Brief an die Leserinnen und Leser des Ox.

Die See ist rauher geworden– auf diese bildhafte Formel kann man die Entwicklung der letzten Monate, der letzten ein, zwei Jahre bringen. Die endlose Debatte um illegale Musik-Downloads und die allgegenwärtige Berichterstattung über die weltweite Wirtschaftskrise mögen alles andere als die Themen sein, die man hier im Heft lesen will, doch es wäre naiv, die Augen vor den Auswirkungen dieser Entwicklungen zu verschließen. Konkret bedeuten sie nämlich, dass – warum im Einzelfall auch immer – immer weniger Geld zur Verfügung steht, um in klassischen Printmagazinen Werbung für CDs, LPs und DVDs zu kaufen.
 

Die Situation

Werbung, Anzeigen also, stellt das Erscheinen der absoluten Mehrzahl aller professionell betriebenen Musikzeitschriften und auch Fanzines sicher – bleibt sie aus, ist es auch um die Hefte geschehen.
In den USA beispielsweise ereilte schon 2007 das „Punk Planet“-Magazin dieses Schicksal, vor dem konkreten Hintergrund immer weiter zurückgehender Anzeigenschaltung seitens der Labels, großer wie kleiner.

Viele Musikmagazine, auch in Deutschland, haben sich deshalb in der jüngeren Vergangenheit um Anzeigenkunden aus dem Bereich der Mobilfunkfirmen und Körperpflegeprodukte bemüht, in anderen findet sich verstärkt „redaktionelle“ Berichterstattung zu von Cola-Getränke-Konzernen, Energy-Drink-Herstellern oder Kräuterschnaps-Distillen präsentierter Touren.

Wer das Ox kennt und versteht, was wir hier machen wollen, der weiß auch, dass das kein Weg ist, den wir gehen wollen und gehen können: Finanzielle Notwendigkeiten hin oder her, man hat seine Ideale und will sich morgens noch im Spiegel ins Gesicht schauen können.
Nun ist es eine noble Tugend, dem eigenen Anspruch treu zu bleiben, aber es hilft nicht unmittelbar dabei, Ausgabe für Ausgabe die Anzeigengelder zu akquirieren, derer es bedarf, um alle Rechnungen bezahlen zu können.

Nein, die finanzielle Situation des Ox ist nicht dramatisch, aber wir merken, dass es zunehmend schwieriger wird, mit dem seit 20 Jahren bewährten Konzept zu bestehen.
Labels, die früher ganzseitige Anzeigen geschaltet haben, schalten nur noch halbe Seiten. Wer halbe Seiten gemacht hat, macht Viertelseiter, und wer sich einen Viertelseiter vor zwei Jahren noch leisten konnte, ist oft gar nicht mehr dabei.
Dieses Geld fehlt, um Ausgabe für Ausgabe weit über hundert Druckseiten zu bezahlen, denn Anzeigengeld ist für Hefte wie das Ox wie eine Art „Kultursteuer“: Die Labels, Mailorder, Tourbooker und Konzertveranstalter, die uns und andere Fanzines unterstützen, tragen mit ihrem Geld zum Erhalt eines „Biotops“, eines essentiellen Teils unserer Szene bei, und die meisten unserer Kunden wissen auch um ihre Verantwortung, wofür wir ihnen dankbar sind.

Andere in der Branche allerdings sind eher Anhänger der Umsonst-Mentalität: Hefte wie das Ox sind ja sowieso da, manche sind sogar gratis, das Internet ist voller toller Angebote, also was soll’s, warum für irgendwas bezahlen? Eine verkürzte Denkweise, wie ich finde.
 

Unser Anspruch

Es ist also in letzter Zeit schwieriger geworden, das zu tun, was wir tun wollen, nämlich mit dem Eifer eines Musikfans ein gewissen professionellen Ansprüchen genügendes Heft zu machen, alle zwei Monate neu.

Klar, Interviews, Reviews, Kolumnen und Konzertberichte gibt es auch im Internet, umsonst, aber das ist für mich so wie der Unterschied zwischen einer Vinyl-Schallplatte und Musik-Streams. Ich bin altmodisch, ich will etwas Gedrucktes in den Händen halten, etwas das Bestand hat.

Solche Typen seid offensichtlich auch ihr, unsere Leserinnen und Leser. Und deshalb werden wir noch stärker als bisher schon in der näheren Zukunft auf eure Unterstützung angewiesen sein.
Denn: Unsere größten Supporter sind jene, die das Ox abonniert haben. Natürlich freuen wir uns über jeden, der das Heft am Kiosk kauft, doch betriebswirtschaftlich gesehen ist das ein Nullsummenspiel: Verkaufserlös und Gewinnmarge des Handels einerseits und Logistik- und Vertriebskosten andererseits heben sich weitgehend auf.
 

Was zu tun ist

Wir wollen, wir müssen die Anzahl der Abos steigern! Ein interessantes Vorbild ist dabei die sich seit ihrer Gründung vor 30 Jahren in einer Dauerkrise befindende taz aus Berlin.
Eine Tageszeitung, die sich nur deshalb halten kann, weil sie von tausenden Genossenschaftlern getragen wird sowie eine im Verhältnis zur Auflage sehr hohe Zahl von Abonnenten aufweist und dadurch mit recht wenig Anzeigen auskommt.

Nun ist es illusorisch und auch nicht gewünscht, ein Ox ohne Anzeigen zu machen, denn Anzeigen erfüllen in unserer Branche, unserer Szene, auch eine wichtige Informationsfunktion.
Nicht illusorisch ist es aber, an die Leserinnen und Leser des Ox zu appellieren, das Heft, das sie offensichtlich gerne lesen, noch stärker zu unterstützen.

Mir ist völlig klar, dass niemand etwas zu verschenken hat, dass so mancher sich das Geld für sein Abo, für den Kauf am Kiosk zusammensparen muss, und ich bitte darum, diesen Text nicht als „Bettelbrief“ aufzufassen.
Mir geht es vielmehr darum, das Erscheinen des Ox langfristig zu sichern, das Heft auf eine breitere Basis zu stellen, es unabhängiger zu machen vom Anzeigengeschäft. Und deshalb haben wir uns ein „Erhaltungskonzept“ ausgedacht, das auf fünf Säulen steht:

1. Abo statt Kiosk: Wer das Heft sowieso regelmäßig kauft, möge es doch bitte abonnieren!
Keine Sorge, wir machen keinen Stress, wenn das Abo mal nicht mehr gewünscht ist, wir sind kein Handyvertragsanbieter oder sowas. Alles ganz unkompliziert und flexibel.
31 Euro für sechs Ausgaben (37 Euro im Ausland) – so simpel ist der Deal.
Wer das Abo nicht mehr will, der schreibt eine Mail und dann verlängert es sich auch nicht mehr. (Das Kleingedruckte: Ein Abo läuft immer über ein Jahr, also 6 Ausgaben, und wenn es nicht bis vier Wochen vor Erscheinen der letzten, sechsten Ausgabe schriftlich gekündigt wird, verlängert es sich um ein Jahr.)
www.ox-fanzine.de/web/prod/5398/abo.238.html

3. Das Mäzen-Abo: Du hast einen guten Job und etwas Geld übrig und willst uns helfen? Dann bezahl einfach mehr für dein Abo – was du denkst, dass das Ox dir wert ist.
Die Summe legst du jedes Jahr neu fest, du verpflichtest dich zu nichts.
www.ox-fanzine.de/web/prod/5397/abo.238.html

4. Das Spenden-Abo: Du bezahlst ein zweites Abo ganz regulär, und wir geben das kostenlos an Leute ab, die das Ox gerne lesen wollen, aber kein Geld haben. Hartz IV-Empfänger, Strafgefangene, mittellose Jugendzentren, usw.
www.ox-fanzine.de/web/prod/5400/abo.238.html

5. Das Business-Abo: Deine ganze Firma freut sich auf Post vom Ox, das eine Heft ist eigentlich immer viel zu wenig? Dann kauft doch einfach ein, zwei, viele Abos!
Natürlich gibt es eine Rechnung, sowas ist eine ganz normale Betriebsausgabe, es tut also gar nicht so richtig weh.
www.ox-fanzine.de/abo

Für jedes neue Abo gibt es natürlich als Dankeschön eine Ox-Tasche.

Besten Dank für eure Aufmerksamkeit und euren Support.

Joachim Hiller [mail@ox-fanzine.de]

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Sie testen die Grenzen zwischen Garagerock, Postpunk und Wave. Was dabei entsteht, ist der schroffe, urbane und wunderschön ungeschliffene Sound von PROTOMARTYR aus Detroit. Im April kommen sie für drei Shows erneut nach Deutschland. Auf ihrem ... mehr

 
 

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