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Interviews & Artikel

UNDERTONES

Wieder ausgegraben

"Here comes the summer" passt nicht zum Winter, und die Sache mit den "Teenage kicks" ist ja nun auch schon lange her. Dennoch sind die UNDERTONES aus Derry, Nordirland - zusammen mit den BUZZCOCKS aus Manchester - quasi die Urväter des Pop-Punk. Nach einem überzeugenden Comeback-Album mit dem neuen Sänger Paul McLoone, das war 2003, gibt es jetzt mit "Dig Yourself Deep" ein neues rundum überzeugendes Lebenszeichen. Ich sprach mit einem der Songschreiber, dem Bassisten Michael Bradley.


Was treibt eine Band wie die UNDERTONES dazu, ein neues Album aufzunehmen? Es gibt keine finanziellen Gründe, alle Bandmitglieder haben ihren Job und ihre Familien. Die banale Antwort: sie haben einfach Spaß an der Musik. Und ein neuer Titel wie "Him not me" erinnert beispielsweise stark an "Smarter than you", wie mir Michael auch schließlich bestätigte: "Definitiv, Billy Doherty, der Drummer fängt hier mit dem ‚One, two, three, four‘ an, es geht zurück zu den Anfängen und könnte auch von der ‚Teenage Kicks‘-Single stammen. Wir freuen uns, wenn wir diese Stücke spielen und es den Leuten noch immer gefällt. So wie viele auch noch immer ‚Satisfaction‘ von den ROLLING STONES mögen oder IGGY & THE STOOGES. ‚No fun‘ finde ich großartig." Überhaupt hat Michael Bradley ein Faible für die alten Klänge. Er arbeitet nicht nur als Produzent für die BBC, sondern hat auch eine wöchentliche Radiosendung in der er fast ausschließlich alte Punksongs spielt. "Ich mag diese alten Sachen. Weißt du, ich mache nebenbei auch noch eine Radiosendung, ‚After Midnight' bei BBC Radio Ulster und da spiele ich diese ganzen alten Sachen: ADVERTS, SWELL MAPS und so weiter, die ganzen schnellen Stücke."

Obwohl Damian O'Neill in London, Paul McLoone in Dublin, Billy Doherty, John O'Neill und Michael Bradley in Derry leben, schafft es die Band, neue Songs zu schreiben. "Die Songs und Ideen haben wir aufgenommen und Paul und Damian als CD geschickt. So war es möglich, das Album in der kompletten Besetzung in nur einer Woche in einem kleinen Studio im Nerve Center in Derry aufzunehmen." In den Linernotes zu den neuen Stücken taucht der Name McLoone jedoch nicht auf. Sind hier etwa parallele Tendenzen zu Feargal Sharkey erkennbar, der ja bekanntlich keinen einzigen Song geschrieben, sondern wirklich nur gesungen hat? "Nein, ich denke nicht. Paul hat es zwar versucht, aber John schreibt nach wie vor die meisten Songs. Damian und ich, wir beide schreiben auch welche, aber John hat die meisten Ideen, es ist also auch nicht notwendig."

Mein erster Eindruck beim Hören von "Dig Yourself Deep" war, dass er in dieselbe Richtung geht wie der Vorgänger "Get What You Need". "Du meinst also, es geht in die selbe Richtung? Ich bin der Meinung, sie sind unterschiedlich. Ich finde, es geht in eine andere Richtung. Zum einen sind die Songs einfacher, dann wurden sie auch nicht aufwendig produziert." Ob dies wirklich so ist, kann bald überprüft werden. "Wir spielen im Dezember in München und hoffen, dass es auch in Hamburg und Berlin klappt." 2006 gab es bei Michael Bradley eine gesundheitsbedingte Pause, bei ihm wurde Darmkrebs festgestellt. Zum Glück in einem sehr frühen Stadium. "Deshalb mein Rat an alle: geht rechtzeitig zum Arzt."

Kay Werner

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© by Ox-Fanzine / Ausgabe #75 (Dezember 2007/Januar 2008)

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