Interviews & Artikel : HEART FIRST RECORDS :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

HEART FIRST RECORDS

Es gibt da in Berlin so ein Label, das seit über zehn Jahren immer wieder mal eine schöne Platte veröffentlicht, vorzugsweise im 7"-Format, und das eigentlich stellvertretend steht für eine Gattung von Platten"firmen", deren Macher das, was sie tun, nur aus Liebe zur Musik machen und nicht, weil sie ein finanzielles Interesse damit verfolgen. Das gibt ihnen die Freiheit, absolut das zu tun, was sie wollen, ohne Rücksicht auf Trends und Massengeschmack, wobei man 500 Stücker von einer Single dann über ein paar Jahre verteilt doch immer los wird. HeartFirst heisst das Label, um das es in diesem Interview geht, und Flo Helmchen ist der Mann, der dahinter steht.

Der Name Flo Helmchen ist mir so Ende der 80er im Zusammenhang mit der Band SQUANDERED MESSAGE untergekommen. Hat es da Heart First schon gegeben?


"Ich habe mir extra Mühe gegeben, einen leicht merkbaren Namen anzunehmen. Hey, wenn du SQUANDERED MESSAGE noch kennst, dann bist du wohl älter als 18! SM hat es bis 1989 gegeben. Zu dieser Zeit zerfiel die Berliner, oder eher die Kreuzberger HC-Szene musikalisch total. Tolle Bands wie COMBAT NOT CONFORM, NO ALLEGIANCE, THE REST, ABRATZK, MANSON YOUTH etc. gab es schon eine Weile nicht mehr und viele Leute strebten eher eine Rock-Karriere im Windschatten von JINGO DE LUNCH an. Da ich auf sowas keine Lust hatte und kaum noch Leute mit gleichem Musikgeschmack zum Musizieren zu finden waren, habe ich 1990 das Label gegründet. Ein Fanzine - The Bonzen - hatte ich schon mitgemacht, Tourmanager war ich auch schon - SNUFF, ALICE DONUT etc. - da blieb eigentlich nur die Gründung einer Familie oder das Starten eines Labels, was wohl punkrockiger ist, übrig."

Damals gab es meiner Erinnerung nach noch Bonzen Records unter derselben Adresse. Hattet ihr was miteinander zu tun? Wenn ja, warum zwei Label?


"Bonzen Records hat mein damaliger Mitbewohner Zündi gemacht. Es waren nicht nur zwei Labels unter der selben Adresse, sondern zwei Labels in einer Zweizimmerwohnung!! Wer die Böckhstrasse in Berlin Kreuzberg 61 kennen sollte, die ist nicht sehr lang und in ihrer Blütezeit gab es dort 4 Underground-Labels: eins von den MUTTER-Leuten, Tiara Tonträger von Gevatter Ralf Rexin, den ich auf diesem Wege grüßen will, und eben Bonzen und Heart First. Bonzen Records entstand aus dem gleichnamigen Fanzine, welches es ab 1981 gab. Bonzen war ein richtiges Label mit LPs, CDs, Vertrieb und so. Ich dagegen wollte ein DIY-Label machen, wo nur 7"-Vinyl-Singles rauskommen, die voll auf die Kacke hauen - also Power, Geschwindigkeit und Abwechslungsreichtum. Die 7"-EP ist das einzig wahre Musikformat. Damals fand ich die Idee mit den Singles noch originell. Das dachten zu dieser Zeit Victory, Lookout und viele andere auch. Und sieh, was aus ihnen geworden ist. Mit Larry von Lookout habe ich damals noch Singles getauscht. Bei Tony Victory musste man bestellen, da war nix mit Tausch, da hat er Jammerbriefe mitgeschickt, wie einige andere Labels ihn abgezockt haben. Larry ist heute wahrscheinlich Pilzfarmer in Nordkalifornien und Tony macht christlichen Hardcore. Die haben es zu etwas gebracht!"

Welches Label und welche Macher sind denn mehr nach deinem Geschmack? Das von mir hoch geschätze Prank oder Skuld oder so? Ich meine Menschen, die ihr Label eben mit dem Herzen betreiben...

"Es gibt wenig Labels, die ich musikalisch gut finde und gleichzeitig vom Labelstil und vom persönlichen her respektiere. Als ich angefangen habe, haben mich Labels wie Hippycore beeinflusst. Die waren persönlich coole Leute, hatten ein undogmatisches, aber politisches Herangehen an die Sache und haben saucoole Platten mit liebevoller Aufmachung gemacht, alles mit den Bands ihrer Freunde. Die besten Labels der Welt sind Labels, die mit den Bands ihrer Freunde Platten machen. Leider gab es zu der Zeit, als HeartFirst in Berlin anfing, keine tollen Bands in Berlin, mit denen ich hätte Platten machen können. Ken von Prank hat einen guten Musikgeschmack, der Geschäftsstil des Labels ist aber ein wenig komisch. Kleister von Skuld ist ein guter Freund von mir, zu seinem Label will ich hier nicht viel sagen. Wenn Skuld KAFKA PROSESS und CONTROPOTERE-Scheiben macht, finde ich es toll, wenn er HELLKRUSHER oder DIRT macht, langweilt es mich eher."

Was ist aus Bonzen geworden? Der hat ja einen ganzen Haufen geile Platten wie TH´INBRED und ASSASINS OF GOD gemacht

"Bonzen Records gibt es nicht mehr. Es war die Labeltechnische Fortsetzung der Idee des Bonzen Fanzines. Die meisten deutschen Labels, die geile Platten mit guten Absichten machen, geben irgendwann entnervt auf. TH´INBRED sind eine der tollsten US-Bands der Achtziger, die haben geniale Musik gemacht mit genauso tollen Texten. Sie waren richtig Hardcore und nicht so Modescheisse, deswegen erinnern sich heute nicht mehr viele Leute an die. Neulich tauchte der Name mal wieder im Short, Fast + Loud auf als einer der unterbewertetsten Bands. Yeah, die Jungs haben Stil."

Das kann ich nur unterstreichen! Nun residierst du unter Heart First Süd, was ja in München ist. Warum und wie vertragen sich Bayern und Punkrock?

"Ich hatte die Wahl, entweder in Berlin aufs Sozialamt zu gehen oder in München einen hochdotierten Job in der IT-Branche anzutreten. München und Punkrock kann eigentlich unmöglich in einem Satz zusammen ohne Negation benutzt werden. Ich kenne aber in Bayern durchaus Landstriche, wo es punkiger ist als in derLandeshauptstadt, z.B. Regensburg oder Nürnberg. Okay, Franken ist nicht Bayern. Eigentlich ist in jedem Dorf über 500 Einwohnern mehr Punkrock als in München. Okay, ich werde Hassbriefe aus der Nachbarschaft bekommen."

Ich nehm´ mal an, dass du nicht vom Label leben kannst. Was machst du ausser Autoradioklauen noch? Einen zivilen Spießerberuf wie ich als Arzt?

"Ey Super, dann kannst du immer sagen: "Lassen Sie mich durch, ICH BIN ARZT!" Wieso ist Arzt ein Spießerberuf?"

Ähm, das würde hier den Rahmen sprengen..


"Das mit dem Autoradioklauen solltest du doch nicht unbedingt ausplaudern... Nein, tagsüber bin ich Lektor in einem Computerbuchverlag. Eine der wenigen anständigen Tätigkeiten in der IT-Branche."

HEART FIRST war ja auch mal ´ne Band. Gibt es ausser dem Namen irgendwelche Parallelen? Und was ist die Botschaft hinter dem Namen?

"Ich kenne keine Band, die HEARTFIRST hieß. Es gab mal ein Jazzlabel, das hieß Headfirst. Die Band, die du meinst, hie§ HEADFIRST. Dies bringen aber diverse Leute durcheinander, dabei ist es das genaue Gegenteil. Schau dir die Band HEADFIRST an, die machen eine supergeile 7" "Who´s In Control", dann eine rockige LP, dann lösen sie sich auf. Waren irgendwie dann doch eher die gelangweilten Kalifornien-Kids, die sich dann größeren und besseren Sachen zugewandt haben. Aber wenn du nicht mit ganzen Herzen bei der Sache bist, dann hältst du nicht lange durch."

Woher kommen deine Japankontakte? Schließlich sind einige deiner Bands aus Japan.

"Meine Japankontakte kamen über einen Freund, der Engländer war und nach Japan gezogen ist, dort hat er meine Freundin Jun kennengelernt, die später HearFiirst Japan gemacht hat. Dies war die Zeit, als einige internationale Hardcore-Punk-Veteranen in Japan wohnten, z.B. Roger Armstrong und Mykel Board, die Leute über 30 ja aus dem MaximumRocknRoll kennen. Diese Leute haben maßgeblich dazu beigetragen, dass Japsenhardcore in den 80ern weltweit bekannt wurde. Anfang der 80er Jahre haben alle diese Leute zusammen in Tokyo rumgehangen und kannten auch die ganzen Bands aus der Gegend. Über Japan-HC könnte ich jetzt ein Buch schreiben, ich will es aber kurz machen. Die Bands, mit denen ich am Anfang Platten gemacht habe, gehörten zu einer neuen Generation von Japan-Bands, die nicht so einen traditionellen Japansound gespielt haben, sondern eher Ami-beeinflusst waren. Bands wie NUKEY PIKES, SIC, MINK OIL, URBAN TERROR, IDORA, FEARLESS VAMPIRE KILLERS. Auch wenn ich die alten Japsen-Combos musikalisch sehr liebe, muss man doch sagen, dass große Teile dieser Szene eher ziemliche Rockstars und Machoidioten waren, auch wenn sie geile Musik gespielt haben. Die neuen Bands haben eher einen originellen, lockereren Einfluss in die Sache gebracht und hatten wie z. B. NUKEY PIKES einerseits eher lustige Texte, waren aber live ziemlich ernst und haben von der Bühne auch den Vegetarismus etc. gepredigt, was für Japan einfach revolutionär war. Kurz, sie haben etwas neues gemacht für ihre Szene und das fand ich unterstützenswert. So habe ich angefangen, mit diesen Bands Platten zu machen, bevor japanische Labels mit denen was rausgebracht haben. Die meisten Bands und Leute habe ich damals glücklicherweise auch live gesehen, als ich ´92 in Japan war. Nach ´95 finde ich die meisten Japanbands nicht mehr ganz so prickelnd, auch wenn von dort immer noch sehr viele musikalisch gute Bands kommen. Die beiden neueren Bands, die mich umgehauen haben, waren ROMANTIC GORILLA und auch SMASH YOUR FACE. Deren unveröffentlichtes Demo hat die besten BLACK FLAG-Lieder seit der ersten BL´AST-LP. Die veröffentlichten Scheiben von denen, u.a. auf PRANK, sind aber vom Stil her ganz anders - wenn auch nicht schlecht."

Du hast ja scheinbar auch einen guten Draht nach Norwegen. Und ich mein nicht die hippe Rockmusikscheisse, sondern die wirklich großartigen Bands wie JIN´RIK´SHA´, die zumindest für mich ja bei dir eine der besten 7" der letzten Jahre gemacht haben.

"Mit Norwegern Platten zu machen war nur logisch, schlie§lich ist nach Japan Norwegen die größte Walfängernation. Meine Kontakte stammten schon aus der Zeit von Band, Zine und Touren fahren. Denn da hatte man mit den Leuten zu tun, die die positive und politische europäische Hardcore-Punk-Szene aufgebaut haben in den 80er Jahren. Die meisten dieser alten Euro-HC-Leute gibt es heute nicht mehr, oder sie hören jetzt andere Musik, nicht mehr so radikales Zeug, aber mit einigen verstehe ich mich heute noch sehr gut, welche Musik die hören ist mir ja auch egal, denn wir haben mehr gemeinsam als die Musik. Mit Norwegen kam ich in Kontakt, weil in den späten 80ern und frühen 90ern die ganzen tollen Norweger-Bands wie SO MUCH HATE oder LIFE... BUT HOW TO LIVE IT auf Tour kamen und ich auch ein paar Mal mit Bands in Oslo war. Die norwegische Szene zu dieser Zeit muss wohl die Beste gewesen sein, die man sich überhaupt nur vorstellen kann. Und zwar von der menschlichen, politischen und musikalischen Seite. Dagegen konnte Schweden schon immer total abkacken, daher auch mein blinder Hass auf alles Schwedische, wo nur oberflächlich gute Musik herkommt und keine Substanz. Jedenfalls sind die heutigen Norweger musikalisch noch viel besser. Ich meine jetzt die richtigen Hardcore-Bands, nicht Rockstars wie GLUECIFER, die mich damals gefragt haben, ob ich deren erste Single rausbrigen will, und nicht Popper wie SPORTSWEAR und auch nicht Rich Kids vom Holmenkollen wie JR EWING. Trotzdem weiss ich natürlich, dass die Zeiten sich geändert haben und die Atmosphäre in Oslo ist heute eine ganz andere als damals. Trotzdem sind die ganzen Leute noch meine Freunde und ich mache jederzeit gerne weiter die Platten von meinen Freunden. Ox-LeserInnen wollen halt eher Müll wie GLUECIFER, WONDERFOOLS oder EUROBOYS hören. Absolut nicht in diesem Zusammenhang dürfen natürlich TURBONEGER gesehen werden, die einfach nur GROSS waren."

Bist du sehr P.C.? Können Wal- oder Froschfresser deine Freunde werden. Oder bist du eher undogmatisch, auch bei der Bandauswahl?

"PC bin ich nicht, wollte ich auch noch nie sein. Froschfresser können nicht meine Freunde sein, Walfresser aber schon. Ich steh´ halt mehr auf Norwegen als auf Frankreich. Der Begriff Emo hat doch eh keine Bedeutung mehr."

Ist die 7" das ultimative Plattenformat? Klar, die meisten Bands kommen nie wieder an ihre ersten Singles heran. Da sind natürlich noch keine Kompromisse wie "Abwechslung" auf ´ner LP notwendig. Allerdings sind viele Bands auch auf LPs einfach öde... Steht diese 7"-Idee nicht der Anspruchshaltung des modernen konsumorientierten jungen Mannes - also Punkrockers - gegenüber? Könntest du nicht mehr verkaufen, wenn du mehr CDs machen würdest? Und warum sind einige Sachen auf CD-EPs erschienen, die bei mir immer Hautjucken verursachen?

"Du hast sehr recht mit dem Thema LP vs. 7", deswegen mache ich ja immer wieder die "erste Single" von diversen Bands aus aller Welt, so ist jede Platte wie ein neuer Labelstart, aber nur so ist es wirklich eine Herausforderung. Ja, ich könnte mehr verkaufen, wenn ich mehr CDs machen würde, aber ich denke im Moment, dass ich eher schon zu viele CDs gemacht habe. Der Grund, warum ich einige CDs mit Stücken von meinen Singles rausgebracht habe, ist der, dass in manchen Ländern Vinyl einfach elitär rüberkommt und manche Leute dort keine Vinylabspielgeräte mehr haben - und vor allem keine mehr kriegen KÖNNEN, auch wenn sie´s wollen. Dies sind vor allem ärmere Länder. Ausserdem ist es eine Zwickmühle mit der Länge. Manche Leute sagen, wenn schon CD, dann sollte man die Zeit auch ausnutzen. Da ist natürlich was dran. Aber ganz ehrlich- ich will auch von meiner Lieblingsband nicht 78 Minuten am Stück hören. Die Hardcore-Musikeinheit schlechthin ist die 7" EP Single mit 10 Minuten. Es braucht ja auch kein Punkstück über zwei Minuten lang sein. Darüber hinaus bietet sich dann halt die CD-EP mit 20 Minuten an, die aber den Platz nicht effektiv nutzt. Ich finde es aber fair, eine Single für DM 5 und eine CD-EP für den fairen DIY-Preis von DM 10 zu verkaufen. Insofern macht es schon irgendwie Sinn, auch wenn ich wirklich kein Fan des CD-Formats an sich bin. Eigentlich ist das Format ja auch nicht so wichtig. Es gibt auch CDs, die toll und mit Liebe aufgemacht sind und sogenannte DIY-Singles mit Zeichnungen von Totenköpfen, die so aussehen, als hätte jemand aufs Cover gekotzt und als wäre die Aufnahme der Lieder unter Wasser entstanden."

Was für Auflagen haben deine 7"s überhaupt?

"Meine Auflagen sind geheim. Sie liegen zwischen 475 und ca. 4000. Deine norwegischen Lieblingsbands auf HeartFirst verkaufen heute nur noch so 700 Stück. Das liegt daran, dass weder richtiger Norwegen-Hardcore noch HeartFirst bei den Kids hip sind. Es passt nicht so richtig in die üblichen Schubladen. Ich mache keinen Crust, keinen Power Violence, keinen SE, keinen 88er-Kram, keinen Emo, keinen Metal, keinen Grind. Ich würde es einfach Hardcore-Punk nennen, so wie ich damit aufgewachsen bin und mit einem breiten musikalischen Spektrum. Somit isses für die meisten Trittbrettfahrer nicht interessant."

Wenn alle äusseren Umstände wie Zeit, Geld und die Meinung der Lebensabschnittsbegleiterin keine Rolle spielen würden, mit welcher Band würdest du gerne ´ne Platte machen?


"Diese Sachen haben noch nie ´ne Rolle gespielt bei mir. Geld hatte ich noch nie und habe trotzdem alles für Platten ausgegeben. Wenn ich könnte, würde ich mit ner Zeitmaschine zurück in die späten 70er reisen. Ich würde mir RUTS ansehen und alle frühen RUTS-Platten rausbringen."

Letzte Frage: Wenn du Kaiser von Bayern wärst, welche Band würdest du verbieten?

"Ich würde wahrscheinlich die "Volksmusik" allgemein verbieten. Eine schlimme Ausgeburt beschissener deutscher Durchschnittlichkeit."

Ollie Fröhlich

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #41 (Dezember 2000/Januar/Februar 2001)

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