Interviews & Artikel : POPPERKLOPPER :: ox-fanzine.de

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Interviews & Artikel

POPPERKLOPPER

(K)eine Frage nach dem Bandnamen

Alte Journalistenregel: Keine Fragen über Bandnamen! Andererseits ... sind manche Bandnamen eben so „speziell“, dass es schwer fällt, über sie hinwegzusehen. SCHROTTGRENZE sind dafür ein gutes Beispiel, denn Name und Musik stehen hier (mittlerweile) in starkem Gegensatz, oder die 1989 in Trier gegründeten POPPERKLOPPER, die soeben mit „Wolle was komme“ ein neues Album auf Aggressive Punk Produktionen veröffentlicht haben. Das nahm ich zum Anlass, die Band zu bitten, sich doch mal Gedanken über Bandnamen und die damit verbundenen Erwartungen und Assoziationen zu machen.

Carsten: Also eigentlich werden wir ja normalerweise eher über unsere eigene Band ausgefragt. Na gut, dann diesmal eben was über andere Bands ... Da gibt’s im Punk und gerade im Deutschpunk natürlich einige Granaten. EISENPIMMEL und Co laufen ja sowieso außer Konkurrenz. Wie wär’s mit KING GIZZARD AND THE LIZARD WIZARD? Der Name klingt so was von freakig, und genauso ist ihre Mucke auch. Aber teilweise echt geil, völlig abgedreht und unberechenbar. Und dann sind da natürlich die üblichen Verdächtigen wie SCHLEPPHODEN. Als wir den Namen zum ersten Mal auf einem gemeinsamen Flyer gesehen haben, waren wir sehr gespannt, was das für ’ne Truppe ist. Wir haben uns dann aber recht schnell angefreundet, nette Leute sind das. Oder die VERSAUTEN STIEFKINDER. Da ging es uns ähnlich, aber wenn man die Band dann erst mal gesehen und die Typen kennen gelernt hat, ist so’n Bandname doch meistens ziemlich egal. In unserem eigenen Fall ist das mit dem Bandnamen eigentlich gar nicht ständig so präsent, außer wenn wir wie von dir mal wieder drauf angehauen werden. Aber klar, wenn natürlich jemand so einen Namen zum ersten Mal hört, entstehen wohl erst mal die passenden oder eventuell auch unpassenden Assoziationen dazu. Mal abgesehen davon, dass wir seit einigen Jahren von so Jungspunden hin und wieder gefragt werden, was der Name überhaupt bedeutet, weil sie den Begriff Popper gar nicht mehr kennen. MOLOTOW SODA ist für mich im Deutschpunk für immer bei meinen All-Time-Favoriten dabei. Geniale Idee, das mit dem Namen in Verbindung mit dem Kult um das Getränk, und live immer ein Riesenspaß.

Lars: Ja, POPPERKLOPPER ist eben ein Name, mit dem man von vorneherein in eine Schublade gesteckt wird: Deutschpunk-Gepolter. Damit hatten wir oft genug und schon sehr lange zu tun – fast dreißig Jahre nun, wir haben ja dasselbe Geburtsjahr wie das Ox! Wenn sich aber die Leute mal die Mühe gemacht haben, sich mit unserer Musik zu befassen, haben sie gemerkt, dass hinter POPPERKLOPPER wesentlich mehr steckt als Ufta-Ufta. Ich denke, anderen Bands geht und ging es ähnlich. An prägnanten Bandnamen fallen mir sofort DIE ANGEPISSTEN TURNBEUTEL ein – sehr witziger Name. Die waren damals auf einem der Höhnie-Sampler drauf, auf dem wir auch eine unserer ersten Veröffentlichungen hatten. Ich glaube, die haben sich aber bald danach aufgelöst.

Carsten: Ja, genau. Mit denen haben wir auch mal auf ’ner Höhnie-Party gespielt. Das waren so die typischen Asi-Punks, genau so, wie man es erwartet. Ich habe auch nie wieder was von denen gehört.

Lars: THE MOBILE MOB FREAK SHOW ist ein sehr geiler Name. Mit denen haben wir mal auf dem Bollnäspunken Festival in Schweden gespielt. Ich glaube, die waren auch gut, aber das weiß ich nicht mehr so ganz genau ... BAD RELIGION – guter Name, gute Band. Punkt! Und EA80 – sehr geile Band mit geilen Texten. Und bei dem Namen weiß man erst mal gar nicht, was einen da erwarten könnte.

Udo: MOTÖRHEAD. Top Name, ich habe mir die erste Platte in meiner Jugend auf Grund des Namens gekauft. Ich habe definitiv das bekommen, was ich erhofft hatte. Der Name klingt einfach wie die Musik, rauh, dreckig und laut. Für mich nicht zu toppen, in jeglicher Hinsicht.

Carsten: So ähnlich ging es mir mit MONSTER MAGNET. Bei dem Namen war ich mir ziemlich sicher, dass das was richtig Cooles sein musste, was dann auch so war, als ich mir eine Scheibe zugelegt habe. Eine Band, die ich seitdem über viele Jahre schon abfeiere.

Joachim Hiller

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #133 (August/September 2017)

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