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California über alles

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Interviews & Artikel

30 Jahre später

RICH KIDS ON LSD - Rock’n’Roll Nightmare (LP, Alchemy, 1987)

Als „Rock’n’Roll Nightmare“ 1987 über das in San Francisco ansässige Label Alchemy Records veröffentlicht wurde, hatten RICH KIDS ON LSD, kurz RKL, bereits eine Single, ein Album und diverse Samplerbeiträge auf Mystic Records veröffentlicht, bevor sich sich die Band, wie so viele andere auch, im Streit von dem Label getrennt hatte. Danach trieb Drummer Bomer die musikalische Entwicklung der Band voran, indem er das Tempo anzog und seine Mitmusiker förmlich zwang, es ihm gleich zu tun. Und so wich der ursprünglich eher rohe Sound einem rasend schnellen, quirligeren und nahezu progressiven Gebräu, welches laut Bomer schlicht superschnell gespielter Rock’n’Roll war. Bassist Vince Peppars hatte kein Interesse an dieser Entwicklung und verließ daher die Band, welche trotz intensiver Bemühungen erst nach Abschluss der Aufnahmen in Joe Raposo einen geeigneten Nachfolger finden sollte, so dass Multitalent Bomer zusätzlich noch den Bass einspielte. Das Album selbst, im Original nur auf Vinyl und Tape erschienen, setzte insofern Maßstäbe, als dass das Textheft in Form eines 32-seitigen Comics beilag, in dem sich Dan Sites austoben konnte, wobei er nahezu alle Texte in tolle kleine Kurzgeschichten umwandelte, deren Protagonist natürlich der Beanie Boy war, dieser kleine Nerd mit dem Hubschraubercappy, der auch zuvor schon die Cover von RKL-Veröffentlichungen zierte.

Fat Mike, erklärter Fan der Band, wird auf Wikipedia mit folgenden Worten zitiert: „RKL waren die Band, die wir sein wollten, es aber nicht hinbekamen. Und dann erschien ,Rock’n’Roll Nightmare‘ und die beste Hardcore-Band der Welt ist plötzlich noch hundertmal besser. Dieses Album ist ein Meilenstein.“

Aufgrund ihrer Spielfreude zeigten sich RKL auf diesem Album als Band, die unermüdlich versuchte, bessere Songs zu schreiben, als sie eigentlich zu spielen in der Lage war, und sich so auf ein neues Level hievte. 1988 folgte eine erste Europatour, man hinterließ überall offene Münder und die Band kam mit Destiny Records in Kontakt, die 1989 mit dem Album „Double Live In Berlin“ einen Konzertmitschnitt der 1988er Tour veröffentlichten. Wie tight RKL zu dieser Zeit wirklich waren, wurde glücklicherweise auch von den damals sehr umtriebigen Jungs des Videomagazins Tribal Area festgehalten und kann im Netz leicht gefunden werden („RKL Euro Comp“). 1989 kam es zum ersten Split der Band, 1993 und 1994 wurden zwei weitere Alben veröffentlicht, ersteres ohne Jason Sears, zweiteres ohne Bomer, beide meilenweit von der Klasse von „Rock’n’Roll Nightmare“ entfernt. Tragischerweise starben die beiden rund um den Jahreswechsel 2005/06 innerhalb von zwei Monaten an den Folgen ihres Lebensstils.

Guntram Pintgen

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #134 (Oktober/November 2017)

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