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Interviews & Artikel

GRANDE ROYALE

Respect the rock

Schwedenrock und kein Ende in Sicht. GRANDE ROYALE aus Jönköping brachten 2014 und 2015 zwei Alben in Eigenregie auf den Markt, die ihnen schnell erste Beachtung in der Szene verschafften und auch die Aufmerksamkeit von The Sign Records auf das Quintett lenkten. Mit Nicke Andersson (IMPERIAL STATE ELECTRIC, THE HELLACOPTERS) konnte die Band für das dritte Album „Breaking News“ zudem den perfekten Produzenten gewinnen. Sänger Hampus Steenberg beantwortet uns ein paar Fragen.

Hampus, was läuft jetzt durch die Zusammenarbeit mit The Sign Records besser?

Wir waren der Ansicht, dass „Breaking News“ es verdient, ordentlich veröffentlicht und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht zu werden. Wir sind auf dieses Album sehr stolz und die Jungs von The Sign Records haben schon sehr früh ihr Interesse angemeldet. Wir hatten auch andere Optionen, aber für uns war schnell klar, dass wir mit ihnen arbeiten wollten. Sie legen sich für ihr Label wirklich ins Zeug und wir verfolgen ihre Aktivitäten schon länger. Alles, was sie machen, tun sie mit Hingabe und wir stellen schon jetzt fest, dass „Breaking News“ viel weitere Kreise zieht als die beiden Vorgänger.

Ihr habt euch für dieses Album Nicke Andersson als Produzenten geangelt. Welchen Einfluss hatte er auf das Album?

Natürlich wussten wir von Beginn an, dass, wenn wir mit jemandem wie Nicke arbeiten, er auch einen großen Einfluss auf den Sound und die Songs haben wird, ansonsten hätten wir ja irgendjemand anderen sonst wählen können. Er ist einer der großartigsten Musiker unseren Landes, und im Laufe der Zusammenarbeit haben wir eine Menge über das Produzieren und über Songwriting gelernt. Dieses Album ist etwas, das GRANDE ROYALE gemeinsam mit Nicke erschaffen haben, und ohne ihn wäre das Ergebnis nicht das gleiche.

Habt ihr während der Aufnahmen auch Songs auf seinen Rat hin geändert?

Klar haben wir das. Hauptsächlich haben wir Sachen weggelassen, ein Riff hier, einen Teil da, weil er meinte, dass sie überflüssig seien. Er hat aber auch wichtige Änderungen vorgenommen. Nimm zum Beispiel „I’m on the loose“. Als wir ins Studio kamen, spielten wir ihn unglaublich schnell. Es war ein richtiger Boogie-Woogie-Knaller! Er gab uns den Tipp, den Beat um 30 bis 35 Beats pro Minute zu reduzieren, was wirklich viel ist. Wir haben seinen Vorschlag befolgt ... und das Ergebnis gehasst! Heute ist der Song in der neuen Version mein absoluter Favorit.

Was war jetzt mit einem Produzenten anders als bisher?

Bisher haben wir das Aufnehmen und auch das Mischen komplett selber erledigt, was einer Band viel abverlangt, wenn jedes Mitglied mitbestimmen will. Mit ihm war alles viel einfacher. Wir haben großen Respekt vor ihm, und er machte gleich zu Beginn deutlich, dass er bei jeder Entscheidung das letzte Wort haben wolle, und wenn uns das nicht passen würde, müssten wir ihn davon überzeugen falsch zu liegen. Wir waren uns also schnell einig, wenn etwas schiefgehen würde, wäre er unser Sündenbock, haha.

Eure ersten beiden Album sind kaum noch zu bekommen. Gibt es Pläne, sie neu zu veröffentlichen?

Da wir beide in Eigenregie veröffentlicht haben, war klar, dass es schwierig sein würde, sie unter die Leute zu bringen. Wir haben jeweils nur eine begrenzte Vinylauflage anfertigen lassen, CDs konnten wir uns gar nicht erst leisten. Mal schauen, ob wir da irgendwann etwas unternehmen, aber unser Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der neuen Platte.

Ihr gebt an, „Breaking News“ würde massive LYNYRD SKYNYRD-Einflüsse aufweisen.

Während wir im Studio waren. haben sowohl Nicke als auch wir viel LYNYRD SKYNYRD gehört. Das findet sich aber eher in den Grooves als in den Gitarren wieder. Beim eben schon erwähnten „I’m on the loose“ hatten wir in der ursprünglichen schnellen Version jede Menge Becken und Snare. Wir wollten ihn aber eher wie einen groovigen Southern-Rock-Song klingen lassen und haben daher massiv an den Drumparts gearbeitet. Das gilt auch für den Titelsong, wo der Beat jetzt viel mehr an LYNYRD SKYNYRD erinnert als in der Ur-Version.

Es gibt auffallend viel von GRANDE ROYALE bei YouTube zu sehen. Wie wichtig sind euch diese Videos?

Um ehrlich zu sein, wir hassen es, Musikvideos zu drehen, aber wir denken einfach, dass es viele Leute gibt, die gerne sehen wollen, wer die Lieder spielt, die man hört. Wir sind davon überzeugt, dass sich der Mehraufwand lohnt, den Leuten auch etwas Visuelles anzubieten.

Guntram Pintgen

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #134 (Oktober/November 2017)

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