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Interviews & Artikel

BLUTTAT

Auf Tour in Kolumbien

Medellín ist eine Stadt im Zentrum Kolumbiens, über der die Geier kreisen, die hier Kondore heißen. In den Achtziger und Neunziger Jahren von blutigen Drogen- und Bandenkriegen gebeutelt, in der ein Menschenleben nichts wert war, erholt sie sich langsam. Im April 2017 erfuhr ich, dass BLUTTAT eine Kolumbientournee planen. Mir schien das so unwahrscheinlich, dass ich Hans-Uwe kontaktierte, BLUTTAT-Bassist und ein Freund, den ich seit den frühen Achtzigern kenne. Er eröffnete mir, dass BLUTTAT in Kolumbien richtige Stars sind. Dann lud er mich ein mitzufahren und ich sagte zu.

Punks waren in den Mittachtzigern in Kolumbien verhasst, viele wurden unter dem Drogenkönig Pablo Escobar zu Killern ausgebildet oder getötet. Es existierte aber eine gute und gesunde Punk-Szene im Verborgenen, doch Einflüsse aus dem Ausland oder Tonträger waren rar wie Gold. Vom BLUTTAT-Album „Cash Invoice Or Credit Card“ (1986) waren ganze zwei Exemplare auf dem Schwarzmarkt zu finden. Nachdem er die Geldbörse eines Knabenporno-Produzenten entwendet hatte, ergatterte ein Punk mit dessen Kohle eines davon. Den Käufer des anderen Exemplars lernte ich sogar persönlich kennen. Diese Schallplatte konnte sich Roberth Punk, in dessen Wohnung ein Teil der Band und ich untergebracht sind, seinerzeit für drei Stunden ausleihen und hat sie auf Kassette gezogen. Davon hat er 300 Stück kopiert und so fanden BLUTTAT in Kolumbien und Südamerika Verbreitung. Roberth hat damit sein Deutschstudium finanziert, inzwischen unterrichtet er als Deutschlehrer und ist während unseres Aufenthalts ein super Dolmetscher und Organisator.

Durch den Wegzug von Sängerin Atti nach Berlin war es 1986 still geworden um die Band. In diesem Jahrtausend gab es wieder einige Auftritte von BLUTTAT, unter anderem im AZ Mülheim, in der Hamburger Flora und beim Höhnie Festival 2016. Leider konnte Jor, der Gitarrist, nun nicht mitkommen nach Kolumbien und so willigte er schweren Herzens ein, dass man Ersatz für ihn finden sollte. Ein Gitarrist wurde gesucht und zwei gefunden: Zum einen Klaus Vonscheidt, ein Profi und alter Freund von BLUTTAT, der unter anderem schon in der Band von Wölli, dem verstorbenen Ex-Drummer von DIE TOTEN HOSEN, gespielt hat. Und dann Sundara Mandelbaum, der talentierte 19-jährige Gitarrist aus Medellín, der dort in einer Punkband spielt. Er reiste zu den Altpunks nach Mülheim an der Ruhr, probte mit ihnen und spielte mit BLUTTAT in Düsseldorf und Dortmund zwei Konzerte. Der Dampf von zwei Gitarren gibt dem BLUTTAT-Sound eine gute harte Dynamik. Aus der Musik von BLUTTAT zogen schon die gebeutelten Punks in Medellín Kraft und Durchhaltewillen. Atti und ihre Energie als Sängerin stehen in Kolumbien für Frauenpower und Emanzipation. 1987 verbreitete sich das Gerücht, die Band hätte sich erhängt. Deswegen und aufgrund ihrer klaren politischen Haltung wurden die Bluttäter zu Helden.

Roberth, unser Gastgeber, reiste einige Male nach Deutschland, arbeitete dort, besuchte Festivals und Konzerte. Und er versuchte, mehr über BLUTTAT herauszufinden. 2012 spürte er Atti in Berlin auf und konnte sie überzeugen, dass BLUTTAT in Kolumbien gebraucht werden. Wiederauferstanden von den Toten plante die Band, vor allem Bassist Hans-Uwe Koch, also von Deutschland aus eine Kolumbientournee. In Deutschland und Kolumbien wurden neue von Atti entworfene T-Shirts und Aufkleber produziert, auch Schallplatten wurden gepresst. In Kolumbien kümmerten sich Paola, Drummerin der Band POLIKARPA Y SUS VICIOSAS, bei der auch ein Teil der Band untergebracht wurde, Roberth Punk, Sundara und viele Freunde um Proberäume und Konzerte.

Am 17.11. machen wir uns auf Richtung Medellín. Nach 16 Stunden Reise werden wir am Flughafen, von einem vielleicht vierzigköpfigen Empfangskomitee mit Bannern aufs Herzlichste empfangen. Auf Privatwagen verteilt werden wir zu einem Begrüßungsumtrunk in die City gebracht. Weitere Fans begrüßen uns, es ist toll, wir werden umarmt, oft unter Tränen, geküsst und fotografiert. Nie hätten wir mit diesem Empfang gerechnet. Bei Roberth und Johana werden wir untergebracht und verwöhnt. Von ihrem Wintergarten aus können wir über ganz Medellín blicken, da das Haus oben an einem Südhang liegt. Am Nachmittag treffen wir uns zu einer Probe, da Sundara und Klaus noch nie zusammen gespielt hatten, es muss etwas geübt werden. Geschätzt sechzig Leute, die von der Probe in einer wunderschönen Villa, deren unteres Stockwerk als Kulturzentrum und Jugendhaus fungiert, erfahren haben, sind auch gekommen. Wieder gibt es rührende Szenen, eine junge Frau ist extra aus Honduras angereist und die Bandprobe artet zu einer guten Party aus.

Am nächsten Tag erkunden wir ein wenig die Stadt. Es gibt sogar eine Pressekonferenz in der Bar El Sub. Abends sind wir in einer Art Alphütte oberhalb Medellíns, mit einem sagenhaften Blick über die Stadt. Sundara hat diesen „Ausflug“ geplant. Zwei Bands und BLUTTAT spielen, etwa achtzig Leute sind da und feiern. Super Stimmung, Hammerbands, großartig! Geile Party, Punkrock können die Kolumbianer.

Vierter Tag, erneut Bandprobe, ein anderer Proberaum, bessere Akustik. Eine Punkband aus Medellín stellt ihn zur Verfügung. Sie proben vorher, geiler Sound mit Elektrocello. Sie werden beim Zona 2 Open Air die Vorgruppe von BLUTTAT sein. Wieder herrscht Partystimmung im und vor dem Proberaum. Abends ist Pressekonferenz in einem super schicken Club. Ein Punk, der zu Geld gekommen ist, hat diesen Club und ein Restaurant gemietet. Atti, Schlagzeuger Ralph und Paula legen abwechselnd Musik auf, man tanzt und unterhält sich mit den Gästen. Die Stimmung ist gehoben und wir genießen, dass es ein wenig ruhiger ist.

Am nächsten Tag das erste „richtige“ Konzert im El Sub in Medellín. Seit Bekanntgabe des Termins vor zwei Wochen ist es ausverkauft. Der Eintrittspreis von umgerechnet 13 Euro ist für viele Kolumbianer unerschwinglich, gilt aber als extrem günstig. Von dem Geld werden die Unkosten wie Inlandflüge, Unterkünfte etc. bezahlt. Die Musiker spielen ohne Gage und auch Hin- und Rückflüge wurden aus der eigenen Tasche bezahlt, da aus dem Kolumbien-Projekt bewusst kein Profit geschlagen werden soll. 400 Menschen sind ins EL Sub gekommen. Es ist voll! 150 stehen vor der Türe, können aber vertröstet werden auf das Konzert im Park. Sofort, als die Kapelle das erste Lied anstimmt, tobt das Publikum und 200 Menschen geben Vollgas, Pogo, Stagediving, alles was zu einem guten Konzert dazu gehört. Nach 90 Minuten mit Zugaben ist es vorbei, die Party geht weiter. Autogramme werden gegeben, Punks umarmen unter Tränen ihre totgeglaubten Idole. Sängerin Atti ist von Frauen jeden Alters umringt, es wird fotografiert. Eine junge Künstlerin muss überredet werden, ihr Geschenk persönlich zu übergeben, da sie sich nicht zu den „Stars“ traut. Wir alle sind von der Liebe und Herzlichkeit der Menschen überwältigt. Nach einem kleinen Umtrunk im Backstagebereich geht es zurück zu unseren Gastgebern. Bogotá ist das nächste Ziel.

Wir fliegen über die Berge, die kolumbianische Hauptstadt Bogotá hat sieben Millionen Einwohner und liegt auf einer Hochebene am Rande der Anden auf 2.600 Metern Höhe. Es geht sofort zur Pressekonferenz in eine superschöne Buchhandlung. Wir werden mit Getränken versorgt, lokale Künstler und Reporter erwarten die Musiker. Zwei Männer von einem Fanzine drehen einen Dokumentarfilm über Punk in Kolumbien. Eine Künstlerin hat BLUTTAT-Buttons produziert und bangt nun wegen der Urheberrechtsverletzung. Sie erhält die Erlaubnis, die Buttons herzustellen und zu vertreiben (kostenfrei). Der Buchhändler wird noch einige Tage mit uns touren. Er berichtet uns stolz, zu einer Fachtagung in Berlin eingeladen zu sein, und hofft, die Gelegenheit für Besuche zu haben, da er uns ins Herz geschlossen hat.

Gegen 21 Uhr erreichen wir unser Hotel. Ein Stundenhotel, wir sind im fünften Stock untergebracht, ohne Lift. Die sanitären Anlagen wie Duschen oder WC sind sehr sauber, funktionieren aber nur bedingt und erfordern die Zuwendung des freundlichen Hotelpersonals. In den Zimmern gibt es eine drehbare Durchreiche für Getränke, Geld, Kondome ... Eine Preisliste liegt aus. Flyer von Liebesdienerinnen werden uns auf der Straße vor dem Hotel überreicht. Wir gehen noch in den Club Asilo, zum Tanzen und Feiern, ein netter Laden, anfangs ein wenig leer, füllt er sich jedoch zusehends. Ich treffe dort eine Briefreundin, die sich freut, mich kennen zu lernen. Sie ist erstaunt, dass BLUTTAT wirklich da sind, dass die Musiker so nette und umgängliche Menschen sind und dass Atti eine normale Frau ist, mit der man sich gut unterhalten kann. Alle haben zusammen Spaß und feiern. Wir erfahren erst am nächsten Tag, dass das Asilo nur auf den Verdacht hin geöffnet hatte, dass BLUTTAT in der Stadt sind und dort hinkommen könnten. Eigentlich ist Donnerstag dort Ruhetag. Wir bekämpfen unseren Hunger unabhängig voneinander und verpflegen uns an den Straßenständen, die oft einfaches und gutes Essen anbieten. Arepas, gebackene Maisfladen, sind fast immer dabei und super lecker.

Am folgenden Tag frühstücken wir in einem Café um die Ecke des Hotels. Man merkt, dass man in einem Kaffee- und Kakao-Land ist. In kleinen Grüppchen besichtigen wir die schöne Altstadt Bogotás. Von dort aus geht es direkt zum Veranstaltungskeller. Soundcheck. Recht schlechte Akustik, aber es muss gehen. 400 Tickets wurden verkauft. Über 500 Punks füllen den vier Meter hohen Keller. Die Lüftung läuft auf vollen Touren. Außer BLUTTAT spielen noch zwei andere Bands. Die Bar kommt kaum nach mit dem Getränkeausschank, gegen Ende ist sie komplett ausverkauft, inklusive Backstage-Getränke. Sogar das Wasser! Draußen stehen noch 400 Leute und passen nicht mehr rein. Es kommt zu unschönen Szenen, Polizei schreitet ein und nur mit finanzieller Überzeugungskraft können die Ordnungshüter davon abgehalten werden, den Saal zu räumen. BLUTTAT spielen und 300 Punks sind sofort im Pogofieber. Die Stimmung ist aggressiver als in Medellín, aber es bleibt friedlich. Der Schweiß tropft wie Regen von der Decke (wirklich!). 90 Minuten lang geht die Post ab, die Luft ist zum Schneiden. Nach dem Auftritt schafft es die Band fast nicht durch die Menge zum Backstage-Bereich hinter der Bar. Alle wollen sie anfassen, Autogramme, Fotos ... Von der letzten Band habe ich also leider nicht mehr viel mitbekommen. Einzeln werden Freunde und Bekannte zur Band durchgelassen. Kein Platz mehr hinten. Die Musiker müssen abgeschirmt werden. Morgens um halb drei können wir das Lokal verlassen. Einige wütende Punks wollen uns verhauen, weil sie nicht reinkamen. Aber wir erreichen unbeschadet unser Hotel.

Die Nacht ist kurz. Um sechs Uhr früh geht es zurück zum Flughafen und nach Medellín. Ein paar Stunden zum Ausruhen bleiben uns bis zum Festival Zona 2 im Stadtpark von Medellín. Das Festival hat der Gewalt gegen Frauen den Kampf angesagt. Auch aus diesem Grund wurden BLUTTAT mit seiner starken Frontfrau Atti dazu eingeladen. Leider ist es unmöglich, andere Bands spielen zu sehen, denn sobald man als BLUTTAT-Musiker oder -Freund erkannt wird, ist man von Menschen umringt und es gibt kein Durchkommen mehr. Wir sind zunächst im Haus von Freunden in der Nähe und begeben uns um 21 Uhr zum Festivalgelände. Mit Polizeieskorte geht es durch die Menge in das Backstagezelt.

Die Vorband, eine von zehn Bands, die an diesem Tag spielen, kennen wir schon und werden freudig begrüßt. Nach einer Ansprache der Veranstalter geht es auf die Bühne. Es ist überwältigend. Da es keinen Eintritt kostet, haben sich 9.000 Menschen im Talkessel des Parks versammelt, um BLUTTAT zu sehen, selbst an den Hängen steht und sitzt das Publikum dichtgedrängt. Links und rechts der Bühne erstreckt sich das Lichtermeer der Großstadt Medellín. Es ist berauschend. Die Band spielt, die Menge tobt. Niemals hätte diese kleine unbekannte Punkband aus dem Ruhrpott mit so etwas gerechnet. Nach drei Stücken begebe ich mich in den „Pressegraben“, den eingezäunten Bereich zwischen Bühne und Publikum. Von dort aus genieße ich das Konzert und das Publikum, zusammen mit Freunden der Band, Musikern, Presse und Ordnern.

Immer wieder schaffen es Punks ohne Armbändchen, in diesen Bereich zu gelangen und spielen Fangen mit den Ordnern. Die hübsche Mutter des Gastgitarristen Sundara ist sichtlich stolz und feiert mit zwei Freundinnen. Mit zwei Zugaben endet das Konzert. Einige hartnäckige Frauen schaffen es, bis zum VIP-Zelt durchzukommen und einige Worte mit Atti zu wechseln. Oft unter Tränen. Eine von ihnen ist Longboard-Champion Kolumbiens, 17 Jahre alt und die schnellste Frau auf dem Rollbrett. Eine Kaffeepflückerin war drei Tage unterwegs, um BLUTTAT zu sehen, und kann es kaum fassen, dass ihre Stars normal arbeiten gehen, um Geld zu verdienen. Sichtlich erschöpft verbringt die Gruppe aus Band und Freunden den restlichen Abend im Proberaum. Um zwei geht es in unsere Quartiere, um uns erst mal gründlich ausruhen.

Sonntag treffen wir uns zum gemeinsamen Kochen und zusammensitzen. Ralph, Klaus und ich fliegen abends zurück nach Deutschland. Atti, Hans-Uwe und Sundara fahren am nächsten Tag nach Santa Marta in den karibischen Teil Kolumbiens. Bis zum 10.12. sind noch mehr Auftritte mit weiteren Gastmusikern geplant. Zum Abschied geben uns die Kolumbianer eine Bitte mit auf den Weg: Bringt mehr deutsche Punkbands nach Kolumbien! Wenn ihr einen Übersetzer, Organisator und Gastgeber sucht, fragt nach Roberth Punk aus Medellín.

BLUTTAT aus Mülheim/Ruhr gründeten sich 1981 nach dem Split von PISSRINNE (der andere Teil der Leute gründete die LOKALMATADORE) und nahmen in den den fünf Jahren ihres Bestehens drei sehr gute Alben auf: „Liberté“ (1982), „Nkululeko“ (1984) und „Cash Invoice Or Credit Card“, das 1986 erschien – bald darauf löste sich die Band um Sängerin Anja, deren derbes Organ den Sound der Band prägte, auf. Seit einigen Jahren spielt die Band wieder Konzerte – nicht nur in Kolumbien, ihre Platten wurden vom Hamburger Label Colturschock neu aufgelegt.

Björn Wagener

Webseite

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #136 (Februar/März 2018)

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DAGGERMOUTH

DAGGERMOUTH ist eine kanadische Pop Punk / Hardcore Punk Band aus Vancouver, British Columbia. Seit ihrer Gründung Anfang 2004 tourten sie mit Bands wie Comeback Kid, Cancer Bats, Moneen und SNFU. Der Sound der Band ist geprägt von melodischen ... mehr

 
 

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