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Pankerknacker: Artikel zu verkaufen?
Aus gegebenem Anlass dokumentieren wir eine Mail unserer geschätzten Kollegen vom "Pankerknacker"-Fanzine, die diese vor einigen Wochen durch die Welt schickten.
So heldenhaft der Einsatz im Kampf gegen die vielzitierte "Grauzone" auch scheinen mag, so amüsant finden wir hier beim Ox die Tatsache, dass man im Pankerknacker neuerdings für seine Anzeigenschaltung mit einem "Feature", also einem Artikel über eine beworbene Band, belohnt wird.
Wäre man böswillig, was wir natürlich nicht sind, könnte man angesichts dieses Betteltextes also unterstellen, im Pankerknacker seien Artikel, Interviews etc. käuflich.
Lustig ist in diesem Kontext zudem, dass in der aktuellen Ausgabe des Berliner Heftes in einer Rezension dem Ox genau diese aus journalistischen Gründen verwerfliche Verbindung vorgeworfen wird, freilich ohne jeglichen Beweis und sowieso meilenweit an der Arbeitspraxis in der Ox-Redaktion vorbeischießend. Hier nun das Zitat aus der Pankerknacker-Rundmail:
"Hi , wir haben ein richtiges Problem am Backen. Vielleicht könntest Du uns da ja ein wenig bei helfen.
Es geht darum, dass wir ab sofort auf sämtliche Anzeigenschaltungen dubioser Labels und Festivals verzichten werden und nur noch auf korrekte Partner zurückgreifen möchten.
Soll heißen Krawallbrüder, Stomper 98, Perkele, Exploited, Force Attack, Contra Rec, Sunny Bastards, Nix Gut und noch so ein paar Oi!- oder was auch immer „Kollegen“ haben nichts im Pankerknacker verloren. Auch nicht mit Anzeigen.
Umso wichtiger dass uns korrekte Labels wie das deinige möglichst fett unterstützen, weil wir sonst kaum das Budget für Heft plus Hörbuch-CD zusammenkriegen. Vielleicht hättest du ja Interesse an ner Anzeige. Wir könnten das ganze auch mit nem feature für eines deiner realease verbinden. Was denkst du? Würd uns freuen und helfen. Falls das nicht drin ist, verstehen wir das selbstverständlich auch."