GRAND MAGUS

Sword Songs

In früheren Tagen galten die Schweden um den ausdrucksstarken Frontmann JB als die Hoffnung im melodischen Doom Metal. Jedoch ließen die letzten Releases zunehmend eine Abkehr vom Doom hin zu immer melodischerem und nahezu traditionell ausgerichtetem Heavy Metal erkennen, bei dem eine Band wie die heute zu einer unfassbaren Farce verkommenen MANOWAR einen nicht unwesentlichen Eindruck hinterlassen haben.

Diesbezüglich spricht ja schon der Albumtitel Bände und ein Song wie „Varangian“ legt mit Zeilen nach wie „We are warriors – defenders of steel, fight through the wars, hunger and need / Warriors – defenders of steel, burn our way to Odin’s hall from all battlefields“.

Da mag manch einer sich fremdschämend abwenden, allerdings muss man GRAND MAGUS zugutehalten, dass ihre Version dieser Art von Metal deutlich besser und zwingender ist als alles, was MANOWAR in den letzten Jahren verbrochen haben.

Insbesondere die Riffs zeichnen sich neben aller Melodik durch eine wuchtige Heaviness aus und zwingen förmlich dazu, sich die Luftgitarre umzuschnallen und mitzuriffen und die Refrains sind wie geschaffen dafür, jene Fäuste-reckend mitzugrölen.

Was mich betrifft, bin ich bereit, den Weg, den GRAND MAGUS beschreiten wollen, mitzugehen.