Reviews : FREE FIRE / :: ox-fanzine.de

Das aktuelle Ox

Unsere Aboprämie

Wer das Ox bis zum 31.12.2017 neu abonniert, erhält auf Wunsch die neue CD von FEINE SAHNE FISCHFILET „Sturm & Dreck“ (Audiolith) als Prämie. (Solange Vorrat reicht, Versand erst ab 12.01.18) (Bitte im Feld "Nachricht" angeben + Namen des Prämienempfängers)

 

Abo gegen Tasche!

Wer das Ox neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns die Ox-Tasche (fair gehandelte Bio-Qualität) geschenkt!

 

California über alles

"California über alles - Dead Kennedys Wie alles begann" ist das erste umfassende Buch über die DEAD KENNEDYS. Es konzentriert sich auf die Gründungs­phase der Band in der Szene von San Francisco bis zum Erscheinen des ersten Albums "Fresh Fruit For Rotting Vegetables". Autor Alex Ogg sprach dafür mit vielen Zeitzeugen.

 

Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 5 & Kochen Ohne Knochen #23

Kochen ohne Knochen - Das Ox-Kochbuch 5: Über 200 rein pflanzliche Rezepte für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.
Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Küchenmesser, Profimesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Sparschäler, Frühstücksbrettchen, Pfannenwender, Buttons, ...

Kochen ohne Knochen #23: Die neue Ausgabe des veganen Magazins ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

Filme - Reviews

FREE FIRE

Format: DVD / Blu-ray

Label: Splendid

UK 2016


Der Brite Ben Wheatley hat mit seinen bisherigen Filmen „Kill List“ (2011), „Sightseers“ (2012), „A Field In England“ (2013) und zuletzt „High Rise“ gezeigt, das er nach Wegen sucht, konventionellem Genrekino neue Impulse zu geben.

Mit seinem aktuellen Film „Free Fire“ wirkt Wheatley in dieser Hinsicht weniger verkrampft und zeigt unverstellt sein Faible für gutes Genrekino zwischen frecher Parodie und Hommage, was manchen Kritikern allerdings etwas zu eindimensional war.

„Free Fire“ entpuppt sich dabei ähnlich wie Quentin Tarantinos „Reservoir Dogs“ als blutiges Kammerspiel. Gleichzeitig ist „Free Fire“ auch eine offensichtliche Verbeugung vor Sam Peckinpahs „The Wild Bunch“, dessen exzessiver wie expliziter gewalttätiger Showdown hier auf Spielfilmlänge gestreckt wurde.

Dass der Film in Deutschland dennoch ab 16 Jahren freigegeben ist, zeigt, dass selbst der FSK die groteske Dimension von Wheatleys in den 1970er Jahren angesiedeltem Bleigewitter aufgefallen sein muss.

1978 treffen in Boston in einem verlassenen Lagerhaus IRA-Terroristen mit ihren Mittelsmännern auf ein paar zwielichtige Waffenhändler. Und da es dabei um viel Geld geht, ist die Situation alles andere als entspannt.

Diese gerät schließlich völlig außer Kontrolle, als sich herausstellt, dass einige der Beteiligten nur kurz zuvor schon bei einer Kneipenschlägerei aneinandergeraten waren. Die Gruppendynamik trägt dann ihr Übriges dazu bei, dass sich im Lagerhaus eine wilde, immer unübersichtlicher werdende Schießerei entwickelt.

Dieses schwarzhumorige Todesballet wurde von Wheatley äußerst elegant und mit großer Lust an der Zerstörung menschlicher Körper inszeniert. Und wer dennoch Zweifel daran haben sollte, dass es sich dabei um eine echte Komödie handelt, muss sich nur ansehen, wie der Brite hier John Denvers Country-Hit „Annie’s Song“ integriert hat.

Thomas Kerpen

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #134 (Oktober/November 2017)

Suche

Ox präsentiert

SEDLMEIR

Deutschlands härtester Schlagersänger baut seinen Kosmos immer weiter aus. Mit E-Gitarre, Retro-Future-Elektronik und einem Faible für schmutzige Chansons kreiert er sich eine eigene Nische im Affentheater Showgeschäft: Den Hard Schlager. Sedlmeir ... mehr

 
 

Newsletter