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DAN FAMILIAR

Fallen Far From Gray

Es wird schaurig und düster am bajuvarischen Himmel. Dan Familiar steht ganz in der Tradition von Songwirtern wie Leonard Cohen, Johnny Cash oder Nick Cave. Sprich: hier gibt es Country, Blues, Noir. Punkt.

Dabei umweht seine Songs steht eine Aura von Edgar Allan Poe oder E.T.A. Hoffmann. Ja, hier wird die Gruft aufgemacht, hineingeklettert und vor Ort ein Liedchen geträllert. Klingt spannend? Ist es auch.

Die 13 (natürlich) Stücke auf „Fallen Far From Gray“ klingen geheimnisvoll und teilweise morbide, die Lyrics erst recht. Trotzdem ist das Album im Gesamten unheimlich eindringlich und unterhaltend.

Ganz so wie ein guter Gruselfilm bei Rotwein und Kerzenschein. Und die Punk- und Rock-Wurzeln von Dan Familiar klingen dann, zumindest was das Songwriting angeht, auch immer mal wieder durch, lieber Ox-Leser.

Hier findet ihr also genau die richtige Platte für die langen Winterabende.