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CDs/LPs/Singles - Reviews

METALLICA

Master Of Puppets

Format: CD

Label: Blackened/Universal

Spielzeit: 54:49

Wertung:


Seit 2012 verfügt die Band selbst über die Rechte an ihren Platten, gründete mit Blackened Recordings ihr eigenes Label, und machte sich daraufhin daran, ihr Vermächtnis legendengerecht aufzubereiten.

Den Anfang machen die beiden ersten Alben der 1981 in Los Angeles gegründeten Band, „Kill ’Em All“ von 1983 und „Ride The Lightning“ von 1984, die 2016 in verschiedensten Varianten neu aufgelegt wurden: fürs kleine Budget als remasterte CD im Pappcover, ohne Bonustracks, aber mit Booklet und Texten – und als Premium-Fünf-Sterne plus-Variante, bestehend jeweils aus diversen CDs, LPs und DVD sowie Patch und Buch.

Nun wurde auch das am 3. März 1986 erschienene dritte Album „Master Of Puppets“ dieser Behandlung unterzogen, das seinerzeit ein weiteres Stück zu dem beitrug, was METALLICA später zu einer der nach Meinung vieler wichtigsten Metal-Bands aller Zeiten werden ließ – der ganz große Massenerfolg setzte bei METALLICA bekanntlich erst 1991 mit dem fünften, titellosen, „schwarzen“ Album ein.

Ab spätestens 1986 war der Ruf der Band auch bis in die deutsche Provinz durchgedrungen, die Metaller an meiner Schule trugen fast alle einen METALLICA-Patch auf der Jacke, so dass auch wir Punks von der Band Notiz nahmen.

Das Covermotiv war und ist ikonisch: einmal gesehen, brennt es sich ein, diese endlosen Reihen von Kreuzen auf Soldatengräbern, wie sie in den USA typisch sind. Darüber das METALLICA-Logo, von dem aus Marionettenfäden zu den Kreuzen gespannt sind.

In den USA stieg das Album bis auf Platz 29 in den US-Billboard-Charts und blieb da 72 Wochen – krachender Erfolg geht anders, aber nachhaltig war es (in Deutschland kamen sie bis auf 31).

Im September 1986 schlug dann das Schicksal zu: Bassist Cliff Burton wurde bei einem Unfall mit dem Tourbus in Schweden getötet. Doch die Band entschloss sich letztlich weiterzumachen. Und der Rest ist Geschichte.

Das von Flemming Rasmussen produzierte Album war das Majordebüt der Band – zu einer Zeit, als die meisten Genrekollegen noch bei Noise International, Metal Blade oder Roadrunner unter Vertrag waren.

Die Bedeutung internationaler Vertriebsmacht und damit die Chance, eine Band weltweit bekannt zu machen, war einer der Faktoren, von denen es in Prä-Internet-Zeiten noch maßgeblich abhing.

Was übrigens Singles betrifft: Der kürzeste Song des Album ist der Opener „Battery“ mit 5:10 – klassisches Radio-Airplay war damit nicht zu bekommen. Sowieso ist das Album mit einer Spielzeit von knapp 55 Minuten extrem lang für eine normale LP – dynamik- und klangbewusste Menschen würden so was heute direkt als Doppel-LP veröffentlichen.

So gesehen ein guter Grund, selbst als Besitzer des Original-Vinyls zur remasterten CD nebst den beiden weiteren CDs mit diversem Bonusmaterial zu greifen. 2016 wurde das Album übrigens von der US-Library of Congress als „culturally, historically, or aesthetically significant“ eingestuft.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #135 (Dezember/Januar 2017)

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