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KAROSHI

Rabauken und Trompeten

Böse Zungen würden sicher sagen: Was kann man denn bei Ska-Punk musikalisch großartig verkehrt machen? Und zudem: Die Kölner hier klingen doch sehr auf amerikanisch getrimmt. So klingt „Long time no see“ vom Einsatz der Bläser her wirklich fast eins-zu-eins wie MIGHTY MIGHTY BOSSTONES.

Na und! Warum amerikanische Combos feiern und unsere Kölner und ihr viertes Album kritisieren, nur weil sie ganz ähnliche Musik machen. Wo Rookie Records draufsteht, ist einfach nie etwas Schlechtes drin, das muss doch einmal gesagt werden können, und KAROSHI liefern zwölf Songs, die einem für 31 Minuten das Leben leichter machen.

Und diese feine halbe Stunde ist ja beliebig wiederholbar. Besonders witzig ist die Einleitung zum Abschlusssong „You, me & Marley“, dass aus einem nachträglich in Slow aufgenommenen Radiointerview stammt und den Song toll einleitet.

Prima!