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GENERATORS

Tyranny

Ist das wirklich schon so lange her? 2001 erschien auf People Like You Records aus Dortmund (und in den USA auf TKO) das vierte Album der GENERATORS und ein gewisser Jörkk Mechenbier, der damals gerade sein Praktikum in der Ox-Redaktion beendet hatte, schrieb in Ox #43 diese Sätze: „Hach ja ...

Was hab ich die schon gefeiert! Eine der besten Livekapellen der letzten zwei Jahre. Nicht Streetpunk, nicht Rock’n’Roll. Punkrock. Einfach grandioser, melodiöser Punkrock mit einer der ungewöhnlichsten Stimmen des Planeten.

Doug Dagger ist zurück, um mit seinen Kumpanen die Welt zu erobern und die Herzen aller mit seinem ,Pathos ohne Pathos‘ in den Stimmbändern zu brechen. Laberlaber. Sorry. Also die neue Platte geht schon sehr nach vorne los, aber es fehlen mir so’n bisschen die Hymnen à la ,Yankee boy‘ oder wie später dann ,Nothing to lose‘, dafür gibt’s aber auch mehr Fast-forward-Songs.

Der Sound ist wie immer grandios, obwohl die Stimme auf diesem Album nicht ganz so obendrauf schwimmt, sondern sich ein bisschen eher zurückhält als sonst. Wie dem auch sei: Die GENERATORS werden wohl im Sommer wieder in unseren Breitengraden unterwegs sein und da sollte man es sich nicht nehmen lassen, sich selbst von der Liveshow der Los Angelerianer verzaubern zu lassen.

Die GENERATORS sind auf alle Fälle eine der am meisten unterschätzten Bands ever. [...] Mehr gibbet nich zu erzählen. Diese Platte ist Gott, verdammt.“ Und diese Einschätzung kann ich nur unterschreiben.

Im Werk-Kanon der GENERATORS gibt es rückblickend die eine oder andere stärkere Platte, herausragend sind sie alle, und so ist es gut, dass „Tyranny“ nun wieder erhältlich ist. Kommt in grauem Vinyl und mit Textblatt, das aber so mies reproduziert wurde, dass die Texte teilweise unleserlich sind ...