ALABAMA THUNDERPUSSY

Staring At The Divine CD

Eine lange Odyssee mussten die dreckigen Rotzrocker (oder auch umgekehrt) ALABAMA THUNDERPUSSY hinnehmen, um endlich zu einem gescheiten Plattendeal zu kommen. Bei Relapse sind die Partytauglichen zwischen fiesesten Grindcore- und Death Metal-Bands eine kleine Ausnahme, doch fügen sie sich ideal in das insgesamt hohe Qualitätsniveau des Labels ideal.

Virginia's Finest kommen mit ihrem neuen Album "Staring At The Divine" genau zur richtigen Zeit um die Ecke, denn der um die Allstar-Band DOWN gemachte Hype dürfte auch den Thunderpussies zugute kommen.

Seit jeher bekannt für ihre exzessiven Liveshows (man denke nur an diverse Flammenwerfer-Einsätze), reißen die Südstaaten-Bewohner ihre Hörer nun auch auf Konserve vollends mit, was natürlich auch der Produktion Billy Andersons gutzuschreiben ist.

Den größten Teil zum Gelingen dieser Scheibe trug laut Bandaussage allerdings ein Hopfengebräu namens Bier bei, denn wie im Booklet zu erkennen, wurden von eben jenem Getränk während der Aufnahmen einige Kannen vernichtet.

Damit erübrigt sich auch die Frage nach Songtiteln wie "Whore Adore", "Hunting By Echo", "Amounts That Count" oder "Shapeshifter". Die fünf Mannen sind durchgeknallt, machen daraus keinen Hehl und nutzen gerade dieses Attribut, um sich von der Masse abzuheben.