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CDs/LPs/Singles - Reviews

NADJA

Radiance Of Shadows

Format: CD

CD / Alien8Recordings/Cargo / alien8recordings.com


Außergewöhnlich, selbst im Kontext dieses schwer fassbaren, von diversen Bands ganz unterschiedlicher Ausrichtung geprägten Genres ohne wirklichen Namen, das sich irgendwie an den Eckpunkten laut, leise, brachial, fragil festmachen lässt, waren NADJA schon seit ihrer Gründung 2003.

Das neue Album lässt das Duo aber noch stärker aus der Masse ähnlich agierender Bands hervorstechen. Denn wo manche bloß auf bewährte Schemata setzen - gerade neuere Bands, einen Trend witternd - und sich und andere mit neuen Kombinationen der immer selben Zutaten aus dem NEUROSIS-, ISIS-, SUNN O)))- oder MOGWAI-Bausatz langweilen und andere sich dafür immer mehr von nachvollziehbaren Songstrukturen entfernen, um sich in Richtung Ambient, Industrial oder Noise zu orientieren, dabei aber trotz durchaus interessanter Ergebnisse ja ebenso wenig Neues bieten, entwickeln sich NADJA einfach von Platte zu Platte weiter.

Kein Stehenbleiben, kein zwanghafter Drang zu bemühter Innovation. Natürlich haben auch Leah Buckareff (Bass, sporadische Vocals) und Aidan Baker (alles andere) dem Genre nichts wirklich Neues hinzuzufügen, auch sie kombinieren weiterhin bloß Rockmusik im Zeitlupentempo mit ambienthaftigen Klanglandschaften, setzen auf das wirkungsvolle Wechselspiel von Über-Brutalität und sanfter Schönheit, aber wie sie es tun, das macht ihre Ausnahmestellung aus.

Denn wo sich sonst diese Gegensätze gegenüberstehen, der Wechsel von leise zu laut zelebriert wird, das Harte den Kontrast zum Weichen darstellt, sind NADJA all das zur selben Zeit: wunderschön, wenn sie abartig tiefe Gitarrenwände auftürmen, zermalmend, wenn sie einen schweben lassen.

Und so eine homogene Verschmelzung dieser beiden Pole, wie man sie hier mittels drei je weit über zwanzig Minuten langen Songs erfahren kann, ist bisher nur selten jemandem gelungen, auch NADJA selbst nicht.

Ob "Radiance Of Shadows" dereinst als Genre-Meilenstein gilt, wird die Zukunft zeigen, für mich stellt es aber einen persönlichen Höhepunkt dar, gerade wegen seiner unfassbaren Intensität.(10)

André Bohnensack

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #76 (Februar/März 2008)

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