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CDs/LPs/Singles - Reviews

BELL X1

Blue Lights On The Runaway

Format: CD

Label: Belly Up

Vertrieb: Rough Trade

Spielzeit: 53:20

Genre: Indie/Alternative

Webseite

Wertung:


Durch den Erfolg des Vorgängers „Flock", das in Irland längst Platinstatus erreicht hat, sind BELL X1 nun in der Lage, ihr viertes Album „Blue Lights On The Runaway" auf ihrem eigenen Plattenlabel Belly Up Records zu veröffentlichen.

Die zehn Titel auf „Blue Lights On The Runaway" knüpfen nahtlos an die Erfolgsgeschichte von „Flock" an. Manchmal klingen BELL X1 wie die TALKING HEADS zu ihren besten „Little Creatures" Zeiten -zumindest birgt „The great defector" genauso ein Hitpotenzial wie „Road to nowhere" oder „And she was", und der BELL X1-Titel „Light catches your face" könnte auch auf der Feder von Tracy Chapman stammen.

Paul Noonan (Gesang und Gitarre), David Geraghty (Gitarre), Dominic Philips (Bass) sowie zeitweise Tim O'Donovan (Schlagzeug) produzieren zeitlose Pop- und Rockperlen en masse. Neben dem Bandnamen BELL X1, das war ein amerikanisches Raketenflugzeug, gibt es mit dem Titel „Amelia" einen weiteren Bezug zur Luftfahrt.

Die amerikanischen Frauenrechtlerin und Pilotin Amelia Mary Earhart war die erste Frau, die sowohl Atlantik (1932) als auch den Pazifik (1935) im Alleinflug überquerte. Damit widerlegte sie die damals gängige Auffassung, dass Frauen für solche Herausforderungen weder physisch noch psychisch geeignet seien.

1937 verschwand sie bei ihrem letzten Flug, sie versuchte den Äquator zu umrunden, zusammen mit ihrem Co-Piloten und Navigator, einem gewissen Fred Noonan - und davon handelt das Stück.

Kay Werner

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #83 (April/Mai 2009)

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