SCHWERVON!

Low Blow

Dieses Duo mit dem höchst außergewöhnlichen Namen SCHWERVON! werden wohl immer Gefahr laufen, mit den WHITE STRIPES verglichen zu werden. Aber Frau-Mann-Duo hin, LoFi-Rock-Attitüde her, SCHWERVON! sind deutlich mehr D.I.Y.

und könnten dies, ideelle Konsequenz vorausgesetzt, auch bleiben. Angenehm eingängiges, einfaches Songwriting trifft auf quäkige Stimmen und Midtempo-Rhythmen, die seitliches Kopfwackeln verursachen können.

Ob Pop oder Noise, irgendwie macht dieses vierte Album von SCHWERVON! schon Spaß. Zwar wird das anfängliche „Schon wieder ..."-Gefühl jetzt nicht gleich von einem „Mehr!"-Gefühl abgelöst, trotzdem verfliegt der erste Eindruck der nur noch nervenden WHITE STRIPES recht schnell.

In den 13 erstaunlich vielseitigen Songs erzählt das Pärchen unaufdringliche Geschichten aus dem Leben und der Politik zwischen ihrem Manhattener Appartement und der Welt. Die Intro wird bestimmt bald eine Kochrunde mit den beiden machen ...