Reviews : KAZUMASA HASHIMOTO / Tokyo Sonata :: ox-fanzine.de

Das aktuelle Ox

Ox-Fanzine #101

Jetzt im Handel und bei uns erhältlich!

 

Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 4 & Kochen Ohne Knochen #8

Das Ox-Kochbuch 4: Exklusiv im Ox-Shop mit zusätzlichem Siebdruck-Schutzumschlag (rotes Papier/schwarzer Druck)! Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Pizzamesser, Küchenmesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Servietten-Set, Buttons, Geschenkkarton ...

Kochen ohne Knochen #8: Die achte Ausgabe des Magazins für Menschen, die kein Fleisch essen, ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

Die Ox-Abo-Prämie

Abo gegen T-Shirt oder Tasse!

Wer das Ox bis zum 31. Mai 2012 neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns das Ox-T-Shirt (weißer Ox-Skull auf schwarzem Stoff) oder die Ox-Tasse (schwarzes Ox-Logo auf mattiertem Glas) geschenkt!

 

CDs/LPs/Singles - Reviews

KAZUMASA HASHIMOTO

Tokyo Sonata

Format: CD

Label: Noble

Vertrieb: A-Musik

Genre: Electronic

Webseite

Wertung:


Mit „Tokyo Sonata" hat der Japaner Kazumasa Hashimoto, von dessen Album „Gllia" ich in Ausgabe 65 sehr angetan war, den Soundtrack zu Kiyoshi Kurosawas gleichnamigen neuen Film geschrieben. Längere Exkurse über den Regisseur machen an dieser Stelle nicht allzu viel Sinn, er ist auf jeden Fall jemand, der immer mit interessanten Filmen aufwarten kann, auch wenn er sich oft im Niemandsland zwischen Arthouse- und Genre-Kino verzettelt.

Sein Neuester soll allerdings wieder recht gelungen sein, ein nicht völlig humorfreies Drama über den Zerfall einer japanischen Durchschnittsfamilie und Metapher für Umwälzungen in der japanischen Gesellschaft.

Ein ruhiger Film, zu dem Hashimoto einen minimalistischen Score komponiert hat, zwischen deutlichen Klassikeinflüssen und abstrakten elektronischen Sounds, der sich nicht so ohne weiteres erschließt.

Denn die insgesamt 22 Stücke besitzen einen eher fragmentarischen Charakter und variieren bzw. wiederholen bestimmte Motive, wie das bei Soundtracks eben so üblich ist. Dennoch ist Hashimoto mit „Tokyo Sonata" ein erstaunlich emotionales Werk gelungen, das bei jedem Hören an Reiz gewinnt, und das auf einem extrem reduzierten, subtilen Level die dramatischen Entwicklungen in Kurosawas Film in verspielte Minimalelektronik-Klanglandschaften transferiert, inklusive einer wirklich sehr schönen Coverversion von Claude Debussys „Clair de lune".

Thomas Kerpen

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #82 (Februar/März 2009)

Verwandte Links

Reviews

Suche

Ox präsentiert

WEDNESDAY 13

Gerade erst von einer mehrwöchigen Tournee in Übersee zurück, planen WEDNESDAY 13 schon die nächsten Gigs im Ausland, die aktuelle Veröffentlichung "Fan Bang" im Gepäck. Der Name ist Programm, denn die Nähe zu ihren Fans ist den US-Goth-Rockern ... mehr

 
 

Newsletter