Reviews : CIV / The Complete Discography :: ox-fanzine.de

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CDs/LPs/Singles - Reviews

CIV

The Complete Discography

Format: 2CD

Label: Equal Vision

Spielzeit: 92:45

Genre: Punkrock/Hardcore

Webseite

Wertung:


GORILLA BISCUITS waren die Stammzelle: Anthony Civarelli, Walter Schreifels, Arthur Smilios, Alex Brown, Luke Abbey, Sammy Siegler, Mark Hayworth und John Porcelly spielten mal bei der 1987 gegründeten Hardcore-Legende aus den Suburbs von New York City, mit YOUTH OF TODAY war man eng verbunden.

1991 kam das Ende, doch gleich zwei neue Bands entstanden aus der GB-Belegschaft: Zum einen QUICKSAND, die Walter Schreifels schon 1990 ins Leben gerufen hatte und die mit ihren beiden Alben „Slip“ (1993) und „Manic Compression“ (1995) zu kommerziell erfolgreichen Hardcore-turns-Alternative Rock-Helden der Neunziger wurden, mit einem aus der Szene kritisch beäugten Majordeal.

Etwas später, erst 1994, rief Anthony „Civ“ Civarelli CIV ins Leben, bei denen auch seine GB-Kollegen Smilios und Siegler beteiligt waren, und auch Schreifels hatte seinen Anteil am Songwriting der Band, die mit etwas Verzögerung den Erfolg von QUICKSAND zu wiederholen versuchte.

Das Debüt „Set Your Goals“ erschien allerdings 1995 noch auf Revelation, wo auch schon GB veröffentlicht hatten, und erst 1998 mit dem zweiten Longplayer „Thirteen Day Getaway“ kam es zum Majordeal – mit einem damals im Ox von Elmar Salmutter mit gemischten Gefühlen beschriebenen Album: „[Es geht] zum Teil sehr poppig und kommerziell zur Sache [...], was einigen Leuten bestimmt nicht gefallen wird.

Mit HC haben eigentlich nur noch wenige Songs wie etwa „Owner’s manual“ oder „Living life“ zu tun, der größte Teil des neuen Materials bewegt sich hingegen eher in Richtung Alternative Rock (übrigens oftmals durch Orgelklänge untermalt), eine für Civ völlig neue Perspektive, die allerdings auf diesem Album nur zum Teil gefallen kann.

[...] Insgesamt aber dennoch ein recht gutes (wenn auch in dieser Form unerwartetes) Album, wenngleich doch ein leicht fader Beigeschmack zurückbleibt, denn Civ ist vielleicht auf dem besten Weg ein Rockstar (über die er sich im Opener „Secondhand Superstar“ noch lustig macht) zu werden.“ Nun urteilt man rückblickend oft milder über ein Werk, über eine Band, und so ist das auch im Fall der 2000 aufgelösten CIV, deren beide Alben nun den Großteil der 43 Songs dieser „Complete Discography“ in Form einer Doppel-CD mit schönem Stanz-Cover darstellen.

Ergänzt werden die Song von „Set Your Goals“ und „Thirteen Day Getaway“ um Demo- und Live-Songs sowie EP-Tracks. Mag sein, dass man in den Neunzigern als GB-verwöhnter Fan den Output von QUICKSAND und CIV eine Spur zu poppig fand, doch angesichts des schrecklichen Emo-Metal-Pops, wie er seit einigen Jahren verbreitet wird, ist man gerne bereit, noch nachträglich alle Vorbehalte gegen CIV, QUICKSAND und Co.

fallen zu lassen, denn im Vergleich dazu ist das hier einfach nur angenehmer Pop-Punk. Wie sich die Zeiten ändern. Im Booklet finden sich übrigens die Texte, allerdings keine Linernotes.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #86 (Oktober/November 2009)

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