SKARHEAD

Drugs, Music & Sex

Eine Dekade hat „Kings At Crime“ schon auf dem Buckel und so manch einer hatte SKARHEAD bestimmt nicht mehr auf der Rechnung, da erscheint mit „Drugs, Music & Sex“ endlich der Nachfolger des Klassikers.

Zwar trat Lord Ezec mit ICEPICK 2007 noch einmal in Erscheinung, dass er sich mit einem so starken neuen Album in die Herzen der Fans würde zurückspielen können, daran hat wohl kaum noch jemand inklusive mir geglaubt.

T.C.O.B. ist aber auch 2009 der Antrieb der Queens-Legende und so stehen die neuen Songs alten Gassenhauern wie „K.A.C.“ oder „Dogs of war“ in nichts nach. Einzelne Highlights will ich hier gar nicht benennen, wer SKARHEAD kennt und mag, wird das neue Album lieben.

Die Band gibt ihren Fans genau das, wonach sie verlangen, ohne sich selbst zu kopieren. HipHop, Punk und Metal heißen die bewährten Zutaten für NYC-Thugcore der Extraklasse. Auch ihrer Vorliebe für Abkürzungen „D.A.M.“, „D.M.S.“, „P.S.P.“, „D.F.F.“ sind SKARHEAD treu geblieben.

Nicht zuletzt die Gastauftritte der Szeneveteranen Freddy Madball, CIV, Jamey Jasta, Armand Majidi und Eddy Leeway, um nur einige zu nennen, machen das Album fast schon zu einem Allstar-Projekt.

Reife Leistung eines Danny Diablo, den ich eigentlich in der letzten Zeit eher verschollen in den Straßen von Queens, als im Studio mit SKARHEAD vermutet hätte.