Reviews : IMPERIAL STATE ELECTRIC / That’s Where It’s At :: ox-fanzine.de

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CDs/LPs/Singles - Reviews

IMPERIAL STATE ELECTRIC

That’s Where It’s At

Format: 7"

Label: Ghost Highway

Genre: Rock

Webseite

Wertung:


Mit einer stylishen und extrem limitierten Single seines neuen Soloprojekts meldet sich Nicke Andersson nach dem Split der HELLACOPTERS zurück. Auf den beiden hier vorliegenden Songs hat das Multitalent alle Instrumente selbst eingespielt.

Der titelgebende A-Seiten-Track (ein Sam Cooke-Cover) hätte auch auf dem letzten „richtigen“ HELLACOPTERS-Longplayer „Rock & Roll Is Dead“ stehen können. Die B-Seiten-Nummer „Oh babe“ erinnert stark an die beiden Songs der HELLACOPTERS/ADAM WEST-Split-CD von 2004, soll heißen Nicke hat seine Vorliebe für frühen Rock’n’Roll wie ihn Chuck Berry spielte, und frühen Glam-Rock musikalisch hemmungslos umgesetzt.

Warum Nicke die HELLACOPTERS aufgelöst hat, bleibt mir angesichts der musikalischen Nähe dieser Songs zu eben jenen rätselhaft, sind sie doch die konsequente Fortsetzung des Sounds, den die HELLACOPTERS in den letzten Jahren verfolgten.

Auf dem im Sommer erscheinenden Longplayer hat Nicke zudem mit Dregen und Anders Lindström neben anderen Gastmusikern zwei ehemalige Mitstreiter an Bord. Vermutlich dürfte die Single bei Erscheinen dieses Reviews bereits vergriffen sein.

Für die Erbsenzähler unter euch sei noch erwähnt, dass von dieser Single 300 Exemplare in schwarzem und 100 in grünem Vinyl gepresst wurden, wobei jede Vinylfarbe ein anderes Cover hat. Als Sahnehäubchen wurden beide Versionen handnummeriert.

Viel Spaß beim Suchen.

Guntram Pintgen

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #90 (Juni/Juli 2010)

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