Reviews : POSIES / Blood/Candy :: ox-fanzine.de

Das aktuelle Ox

Ox-Fanzine #101

Jetzt im Handel und bei uns erhältlich!

 

Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 4 & Kochen Ohne Knochen #8

Das Ox-Kochbuch 4: Exklusiv im Ox-Shop mit zusätzlichem Siebdruck-Schutzumschlag (rotes Papier/schwarzer Druck)! Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Pizzamesser, Küchenmesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Servietten-Set, Buttons, Geschenkkarton ...

Kochen ohne Knochen #8: Die achte Ausgabe des Magazins für Menschen, die kein Fleisch essen, ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

Die Ox-Abo-Prämie

Abo gegen T-Shirt oder Tasse!

Wer das Ox bis zum 31. Mai 2012 neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns das Ox-T-Shirt (weißer Ox-Skull auf schwarzem Stoff) oder die Ox-Tasse (schwarzes Ox-Logo auf mattiertem Glas) geschenkt!

 

CDs/LPs/Singles - Reviews

POSIES

Blood/Candy

Format: CD

Label: Rykodisc

Spielzeit: 42:51

Genre: Indie/Alternative

Webseite

Wertung:


Alles Geheule hilft nichts, die POSIES werden nie wieder so rocken wie auf „Frosting On The Beater“ von 1993, das wird auf „Blood/Candy“ noch deutlicher als auf dem vor fünf Jahren entstandenen letzten Album „Every Kind Of Light“.

Und da auch im März diesen Jahres leider Alex Chilton verstarb, hat sich die Rolle von Ken Stringfellow und Jon Auer als Aushilfs-BIG STAR ebenfalls erledigt. Schon „Every Kind Of Light“ war kein rundum überzeugendes Album, dafür konnte zumindest Jon Auer 2006 ein sehr schönes Solo-Werk nachlegen, und bei „Blood/Candy“ ist man im ersten Moment regelrecht erschrocken: Wer ist bitte schön diese stromlinienförmige Popband? Aber den POSIES gibt man natürlich noch eine zweite Chance und da entfalten sich dann auch langsam die opulenten melodischen Qualitäten der Platte, um die es Auer und Stringfellow wohl in erster Linie ging.

Der frühere Powerpop ist stark in den Hintergrund getreten, dafür gibt es diesmal mehr BEATLES als BIG STAR. Mit „Blood/Candy“ wollten Stringfellow und Auer ihre sporadisch wiederbelebte Band offenbar neu erfinden, was ihnen auch zum Teil sehr schön gelang, wobei hier dennoch vor allem die Nummern echte Akzente setzen können, die an den früheren Powerpop der POSIES erinnern.

Leider offenbart „Blood/Candy“ auch, dass Stringfellow und Auer eben nicht die brillanten Songwriter sind, die sie gerne wären – von John Lennon, Paul McCartney oder Brian Wilson trennen sie Welten –, dennoch ist ihnen hier ein sympathisch oldschooliges Popalbum gelungen, das einem mit der Zeit richtig ans Herz wächst.

Thomas Kerpen

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #92 (Oktober/November 2010)

Verwandte Links

Reviews

Suche

Ox präsentiert

PIANOS BECOME THE TEETH

Gerade haben die 2006 gegründeten und im Kontext des sogenannten "The Wave"-Pänomens um Bands wie TOUCHÉ AMORÉ, LA DISPUTE oder MAKE DO AND MEND wahrgenommenen PIANOS BECOME THE TEETH eine Tour hinter sich gebracht, da kündigen sie für den Sommer ... mehr

 
 

Newsletter