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CDs/LPs/Singles - Reviews

CHURCH

Heyday

Format: CD

Label: Second Motion

Vertrieb: Cargo

Genre: Indie/Alternative

Webseite

Wertung:


Die ersten beiden Alben der 1980 in Sydney gegründeten THE CHURCH um Frontmann Steve Kilbey gehören zur Grundausstattung jeder soliden Plattensammlung und zählen neben den Releases von THE SAINTS, RADIO BIRDMAN und THE BIRTHDAY PARTY zu den Klassikern der australischen Gitarrenmusik jenseits von Punk.

Ihr Debüt „Of Skins And Heart“ erschien 1981, der Nachfolger „The Blurred Crusade“ 1982, und beide Alben wurden 2010 neu aufgelegt. Nun erfuhren auch auch „Seance“ von 1983 und „Heyday“ von 1986 diese Behandlung, kommen als CD mit Digipak-Klappcover und umfangreichem Booklet, in dem detaillierte Linernotes von Gitarrist Marty Willson-Piper zu finden sind.

„Seance“ erschien im Mai 1983 und sollte, produziert von John Bee (der auch mit ICEHOUSE, DIVINYLS und HOODOO GURUS gearbeitet hatte), in Australien wie international an den Erfolg der ersten beiden Alben anknüpfen, was aber nicht so recht gelang.

Als zu düster und atmosphärisch wurde das Album damals wahrgenommen, und die Band reagierte recht frustriert auf das mangelnde positive Feedback. „Electric lash“ wurde als Single ausgekoppelt, der Opener „Fly“, „One day“, „It’s no reason“ und „Now I wonder why“ gelten als Highlights des Albums.

Als Bonus sind hier die beiden Single-B-Seiten „Someone special“ und „Autumn soon“ enthalten. Die meisten Songs des Albums stammten von Frontmann Steve Kilbey, obwohl die Band als Ganze auch eine Reihe von Songs geschrieben hatte – allein das damalige Label wollte sie nicht.

Und so entschieden sich THE CHURCH 1984 kein neues Album zu veröffentlichen, sondern die beiden EPs „Remote Luxury“ und „Persia“, die wiederum etwas später von Warner als Quasi-Album unter dem Titel „Remote Luxury“ zusammengefasst wurden.

Die Band fühlte sich ausgebrannt, legte eine Pause ein – und meldete sich nach den Aufnahmen zu „Heyday“ Ende 1985 (zusammen mit Peter Walsh, der auch mit den SIMPLE MINDS und Peter Gabriel gearbeitet hatte) schließlich Anfang 1986 zurück.

Und siehe da, der Erfolg, der bei „Seance“ ausgeblieben war, stellte sich mit „Heyday“ wieder ein – zumindest in Europa und den USA, denn im heimatlichen Australien fand EMI die Verkaufszahlen so enttäuschend, dass die Band 1987 gefeuert wurde.

Mit „Myrrh“ und „Tantalized“ finden sich hier zwei THE CHURCH-Klassiker, und die Neuauflage enthält zudem die seinerzeit nur als Bonus-Tracks des MC-Releases veröffentlichten Nummern „As you will“ und „The view“ – LP-Spielzeiten waren und sind begrenzt.

Dazu kommt mit „Trance ending“ noch eine 7“-B-Seite. Die beiden Alben reichen sicher nicht ganz an die ersten beiden LPs heran, im THE CHURCH-Kanon sind sie aber dennoch unverzichtbar.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #94 (Februar/März 2011)

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