DEADLOCK

Bizarro World

Fast zehn Jahre ist es jetzt her, dass sich DEADLOCK als erste Vegan-Straight-Edge-Band getraut haben, ziemlich reinen Black Metal zu spielen. Raushören kann man diese Wurzeln 2011 auf „Bizarro World“ nicht mehr, von Metalcore ist allerdings weiterhin keine Spur im Band-Sound zu finden.

Eigenständiger ist er aber geworden, selbst der noch am ehesten treffende Vergleich mit den wesentlich härteren LACUNA COIL passt nicht vollkommen. Nur das textliche Konzept über eine Gegenteil-Welt, inspiriert von Superman-Comics mit dem Schurken Bizarro, will nicht so ganz zum sonst sehr guten Album passen.

Aber das ist nur ein kleiner Schönheitsfehler, den andere anders sehen mögen und auch gern für einen Vorteil halten mögen. Ich für meinen Teil finde die Texte ein wenig eigenartig und überambitioniert, aber immerhin versuchen DEADLOCK sich weiterzuentwickeln.