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CDs/LPs/Singles - Reviews

GET UP KIDS

There Are Rules

Format: CD

Label: Quality Hill/Essential Music

Spielzeit: 41:58

Genre: Indie/Alternative

Webseite

Wertung:


Im Sommer 2010 waren die GET UP KIDS mal wieder auf Tour, und das Luxor in Köln war proppevoll. Schön für die Band – wenn man sich nicht daran stört, dass es zehn Jahre zuvor noch die ungleich größere Live Music Hall war, die ihre jungen Fans füllten.

Im Luxor sah man nicht nur eine um zehn Jahre gealterte Band, auch zuschauerseits war dieser Effekt zu verzeichnen. Das Konzert selbst war makellos: Die Hits klangen wie die Hits, musikalisch wie am Auftreten selbst war nichts zu meckern, doch im Gegensatz zu ihren Emo-Pop/Punk-Kollegen JIMMY EAT WORLD, die es seit gemeinsamen Tagen im Indie-Underground der späten Neunziger zur Charts-Band gebracht haben, sind THE GET UP KIDS eine Band, die diesen Sprung nicht geschafft hat – und auch nicht mehr schaffen wird.

Das sieht man schon daran, dass label- und vertriebsseitig offensichtlich niemand an das Album und die Band glaubt, das Marketing auf das Nötigste beschränkt wurde, Zielgruppe: die alten Fans.

Die kaufen sowieso, sonst interessiert das keinen. Klingt vernichtend und grausam, spiegelt aber das Album wieder, das zudem nicht auf Vagrant erschienen ist wie drei der vier Alben vor dem Split 2005, sondern auf dem bandeigenen Label.

Die EP „Simple Science“ war im Frühjahr 2010 erschienen, als erstes neues Lebenszeichen, und nun also das Album, das verwirrt. Ed Rose hat produziert, und ich bin nach zigfachem Rotationshören im Auto-CD-Player davon überzeugt, dass Matt Pryor und Co.

genau die Platte gemacht haben, die sie aufnehmen wollten. Auch wenn sie einst als Vorzeige-Emos herhalten mussten, so waren sie musikalisch doch immer schon viel breiter aufgestellt als es dieses Genre zuließ, vor allem an interessantem Songwriting und Soundtüfteleien interessiert.

Und so ist „There Are Rules“ ein ausgereiftes, durchdachtes Indierock-Album, das sich einerseits auf die eigene Vergangenheit bezieht, andererseits aber auch immer wieder auf Achtziger-Wave-Pop zurückgreift, etwa bei „Automatic“ oder „Keith Case“.

Ein Album, losgelöst vom Tagesgeschäft und Hörgewohnheiten, das keinesfalls sperrig ist, sondern gewohnt poppig, aber mit dem sich die Band gründlich zwischen alle Stühle gesetzt hat.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #94 (Februar/März 2011)

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