Reviews : REMO FOUR / Smile!, Peter Gunn ... And More :: ox-fanzine.de

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CDs/LPs/Singles - Reviews

REMO FOUR

Smile!, Peter Gunn ... And More

Format: CD

Label: Bear Family

Spielzeit: 58:38

Genre: Rock'n'Roll/Garage

Webseite

Wertung:


Etwa 500 (!) Bands gab es in und um Liverpool zu Beginn der Sechziger Jahre. Eine davon wurde intergalaktisch berühmt und verkaufte mehr Platten, als die restlichen 499 Bands zusammen. Doch die vermutlich talentierteste Band der Merseyside kam kaum dazu, Platten aufzunehmen.

Denn die REMO FOUR standen quasi ununterbrochen auf der Bühne, sie hatten für Aufnahmen einfach keine Zeit. Die ersten Singles, circa 1964 für Pye aufgenommen, floppten allesamt, sie waren aber auch Merseybeat-Dutzendware.

Zumal der Band zu der Zeit einfach auch die Reife der späteren Jahre fehlte. Erst nach der jahrelangen (!!) Star-Club-Dauerbeschäftigung war die Band so unfassbar tight und eingespielt, dass sie, unter Siggi Lochs Produzentenfittichen, eines morgens um 7 Uhr, direkt im Anschluss an die allnächtliche Show (!!!) Anfang 1967 ihr erstes und einziges Album mal eben live im Studio Maschen einspielte.

Und das Album hatte es in sich ... Hits? Nein, aber neun unfassbar groovende bläserfreie Orgelsoulstomper, die so in der Form selten zuvor zu hören waren. Allenfalls ZOOT MONEY’S BIG ROLL oder die SPENCER DAVIS GROUP waren zu so etwas in der Lage.

In England interessierte das damals aber fast niemanden mehr, nur in Deutschland wurden sie, dank „Beat Club“-Auftritten, sehr bekannt. Allerdings zeichnete sich das auch nicht in den Verkaufszahlen ab, entsprechend rar sind heutzutage Copies von „Smile!“.

Dank Bear Family ist das Werk nun wieder im Handel, zusammen mit den Star-Club-Singles der Ära, deren bekannteste Nummer natürlich das hypnotische „Peter Gunn theme“ ist. Wie gewohnt ist die Aufmachung liebevoll und hochwertig zugleich, und das Booklet detailversessen, vor Sachkenntnis nur so strotzend.

Eine Platte, die in jeden Haushalt gehört.

Gereon Helmer

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #94 (Februar/März 2011)

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