SILVERSTEIN

Rescue

Eine über zehn Jahre alte Band macht das, was sie schon immer gemacht hat – und jetzt ist es langweilig. Hat vor kurzem noch die Rückschau („Decade“) auf das bisherige Schaffen von SILVERSTEIN ordentlich überzeugen können, so sind sie danach auch schnell wieder von der Bildfläche verschwunden.

Bei der Band hat sich aber viel getan: Schließlich ist man nicht mehr bei Victory Records. Musikalisch jedoch veröffentlicht man ein weiteres Album im Sinne von „Discovering The Waterfront“ und macht da weiter, wo man beim letzten Album aufhörte.

Gab es bei „A Shipwreck In The Sand“ noch ein Konzept, das dem Ganzen die Würze gab, fehlt dieses Mal einfach der Funke, der überspringen sollte. Über „Kennt man ja“ und „Ja, ja, nicht schlecht“ geht es nicht hinaus.

SILVERSTEIN zeigen zum ersten Mal, dass sie in ihrer Musik gefangen sind. Kein Fortschritt, kein Rückschritt. Dieses Album ist leider nur nett.