Reviews : JOHN THE POSTMAN / Puerile :: ox-fanzine.de

Das aktuelle Ox

Ox-Fanzine #117

Jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

Wer das Ox bis zum 31.12.2014 neu abonniert, erhält auf Wunsch das Spiel "Stadt Land Punk" als Pramie.

 

Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 5 & Kochen Ohne Knochen #17

Kochen ohne Knochen - Das Ox-Kochbuch 5: Über 200 rein pflanzliche Rezepte für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.
Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Pizzamesser, Küchenmesser, Profimesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Sparschäler, Frühstücksbrettchen, Pfannenwender, Buttons, ...

Kochen ohne Knochen #17: Die neue Ausgabe des veganen Magazins ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

Die Ox-Abo-Prämie

Abo gegen T-Shirt oder Tasse!

Wer das Ox neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns das Ox-T-Shirt (weißer Ox-Skull auf schwarzem Stoff) oder die Ox-Tasse (schwarzes Ox-Logo auf mattiertem Glas) geschenkt!

 

CDs/LPs/Singles - Reviews

JOHN THE POSTMAN

Puerile

Format: CD

Label: Overground

Spielzeit: 67:44


Die Frage, ob JOHN THE POSTMAN jetzt Kult oder Schrott ist - am Ende beides - hätte schon vor über 20 Jahren geklärt werden müssen: damals hing der besoffene Kerl, der tatsächlich bei der Post arbeitete, regelmässig auf Punkgigs in Manchester rum, und nach einem Gig der BUZZCOCKS enterte er mit ein paar Freunden die Bühne und fing an zu, äh, „musizieren“.

Punk war noch jung, jeder konnte, sollte, durfte machen, was er wollte, und so kamen JOHN THE POSTMAN und seine Mitmusikanten mit ihrem grausligen schrägen, disharmonischen Rumgeschrubbe davon.

„Louie, Louie“ war ihr Lieblingsopfer, ist ja auch so einfach, diesen Klassiker zu zerlegen. Die Presse und das Publikum waren begeistert - wir erinnern uns, Punk durfte alles -, ein Album mit dem Titel „Puerile“ wurde aufgenommen, ein gewisser Mark E.

Smith durfte das Intro zu „Louie, Louie“ fabrizieren und sein Plattendebüt geben, und John Peel war begeistert, mit dem Ergebnis, dass sich die Scheibe 10.000 mal verkaufte. ´78 folgte ein weiteres Album, das immer noch 7.000 Käufer fand, und ´80 schliesslich ein drittes, das auf Mark E.

Smiths Label erscheinen sollte, aber wohl erst Ende 1998 doch noch das Licht der Welt erblicken wird. Das Debüt „Puerile“, um das es hier geht, wurde jetzt von Overground Records (Cargo) wiederveröffentlicht, mit ausführlichen Linernotes natürlich - und ob man das Teil haben muss, hängt stark davon ab, ob man einen Sinn für musikalische Skurrilitäten hat - die gegurgelte und mit Kazoo gespielte Interpretation von „Hava negilah“ ist schon starker Tobak...

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #32 (III 1998)

Suche

Ox präsentiert

NAPALM DEATH

NAPALM DEATH sind ultimativ hart. Mag sein, dass es aufgrund noch von Eich- und Prüftechnikern festzulegender Normen Bands gibt, die objektiv härter sind, gefühlt sind Barney & Co. die Härtesten. Nicht im Sinne von „Dicke Eier“-Härte, sondern in ... mehr

 
 

Newsletter