VOMITORY

Opus Mortis VIII

Während die schweren Drums und der verzerrte Bass in perfektem Schmutzsound VOMITORYs Achtling „Opus Mortis VIII“ eröffnen, machen die vier Schweden mit einsetzender Gitarre den Sack zu und liefern ein beeindruckendes Brett schwedischen Death Metals ab.

Auch wenn der große Erfolg der Band bisher versagt geblieben ist, scheint sich Konstanz – begann man doch 1989, die Welt in Trümmer zu legen – auszuzahlen und diese macht das etwas ungelenk betitelte „Opus Mortis VIII“ zu einem ganz beachtlichem Album.

VOMITORY sind keine Feingeister oder gar Hit-Maschine wie AT THE GATES, VOMITORY sind maximal brutal und kompromisslos, was allerdings auf die Eingängigkeit der Songs geht, Stockholmer Schule, um es mal für die Szenekenner auszudrücken.

Man verbeugt sich vor dem Groove BOLT THROWERs, klaut auch mal bei den Schlächtern aus Kalifornien und bringt fiese Soli Marke alte MORBID ANGEL, gelegentlich schrammt man auch am Grindcore und an Blastbeats nur haarscharf vorbei.

Eine gelungene Scheibe, die VOMITORY hoffentlich die verdiente Beachtung einbringen wird.