Reviews : MARK LANEGAN BAND / Blues Funeral :: ox-fanzine.de

Das aktuelle Ox

Ox-Fanzine #126

Jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

Wer das Ox bis zum 30.6.2016 neu abonniert, erhält auf Wunsch das neue PUP-Album "The Dream Is Over" auf CD als Prämie. (Solange der Vorrat reicht.)

 

Abo gegen Tasche!

Wer das Ox neu abonniert, wer ein Abo verschenkt oder als Ox-Abonnent einen neuen Abonnenten wirbt, der bekommt von uns die Ox-Tasche (fair gehandelte Bio-Qualität) geschenkt!

 

California über alles

"California über alles - Dead Kennedys Wie alles begann" ist das erste umfassende Buch über die DEAD KENNEDYS. Es konzentriert sich auf die Gründungs­phase der Band in der Szene von San Francisco bis zum Erscheinen des ersten Albums "Fresh Fruit For Rotting Vegetables". Autor Alex Ogg sprach dafür mit vielen Zeitzeugen.

 

Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 5 & Kochen Ohne Knochen #23

Kochen ohne Knochen - Das Ox-Kochbuch 5: Über 200 rein pflanzliche Rezepte für Beginner und Könner, für Veganer, Vegetarier und Allesesser, von simpel bis anspruchsvoll. Von Punks, nicht nur für Punks.
Dazu jede Menge Merchandise rund ums Kochbuch: Küchenmesser, Profimesser, Hand- und Geschirrtuch, Küchenschürze, Stofftasche, Sparschäler, Frühstücksbrettchen, Pfannenwender, Buttons, ...

Kochen ohne Knochen #23: Die neue Ausgabe des veganen Magazins ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

CDs/LPs/Singles - Reviews

MARK LANEGAN BAND

Blues Funeral

Format: CD

Label: 4AD/Beggars

Spielzeit: 55:22

Webseite

Wertung:


Ich klinge wie ein alte Schallplatte mit Kratzer, wenn ich sage, dass Mark Lanegan eine der wundervollsten Stimmen der Rockmusikgeschichte hat. Warm und weich und doch reibeisenrauh. Einst, von 1985 bis 2000, lieh er sie seiner Band SCREAMING TREES, seitdem ist unter eigenem Namen aktiv.

Auch wenn SCREAMING TREES nie eine prototypische Grunge-Band waren, wurden sie schon wegen ihrer Herkunft aus Seattle in diesem Kontext wahrgenommen. Doch SCREAMING TREES waren immer mehr als laute Rocker, ihre Musik „glühte“, war intensiv und faszinierend, und diese Elemente zeichnen auch das Solo-Schaffen Lanegans aus.

2004 veröffentlichte Lanegan sein letztes Quasi-Soloalbum als MARK LANEGAN BAND, und ich war überrascht, dass er, von seinen Kollaborationen mit Isobel Campbell abgesehen (Alben 2006, 2008 und 2010), wirklich vor acht Jahren schon „Bubblegum“ veröffentlichte.

„Blues Funeral“ ist trotz des Titels kein Blues-Album, aber ein durchaus düsteres Werk. Lanegan schrieb und sang alle Songs, Jack Irons (einst RED HOT CHILI PEPPERS) spielte Schlagzeug, Produzent Alain Johannes steuerte alle anderen Instrumente bei, wobei verschiedene alte Freunde wie Geg Dulli oder Josh Homme hier etwas Gesang, dort etwas Gitarre beitrugen.

Entstanden ist ein kaleidoskopartiges Sammelsurium von Liedern, die von Lanegans samtigem, vollem Organ verbunden werden und sich musikalisch aus verschiedensten Genres speisen. Rock, Blues, Folk, ja, auch elektronischere Pop-Musik wie beim sehr starken „Gray goes black“ oder bei „Ode to sad disco“ wurden hier stimmig fusioniert – das Ergebnis ist ebenso eigen wie begeisternd.

Joachim Hiller

© by Ox-Fanzine / Ausgabe #101 (April/Mai 2012)

Verwandte Links

Reviews

Suche

Ox präsentiert

YELLOWCARD

„Wenn man Abschied nimmt, weiß man oft nicht was man sagen soll, vor allem wenn es so viele Gründe gibt es nicht zu sagen. Allerdings ist nun die Zeit gekommen, diese Neuigkeiten mit Euch zu teilen“ so YELLOWCARD in ihrem ... mehr

 
 

Newsletter