DZ DEATHRAYS

Bloodstreams

Die Musik dieser beiden australischen Bürschchen ist irgendwie Indie, ein bisschen trashig, dazu noch eine Prise Punk und Rock und irgendeine Art elektronischer Tanzmusik. Sowas wird in einschlägigen Magazinen gerne als „Partymusik“ deklariert.

Klingt abschreckend, ist aber eigentlich ganz gut, zumal mir die Partymusik-Assoziation nicht wirklich einleuchtet, das klingt gleich wieder so prollig. Nach dem verträumten Intro des Debütalbums gibt es bei „Teenage kickstarts“ gleich mal ordentlich auf die Zwölf.

„Gebbie street“ und „Dollar chills“ sind Songs, die unmissverständlich zum Tanzen auffordern, den Refrain von „Dinomight“ habe ich bereits seit Wochen im Ohr, das wird nur noch getoppt von dem großartig melancholischen und leicht lethargischen „Dumb it down“.

DZ DEATHRAYS spielen sich auf ihrem Erstling quer durch alle Genres, Hauptsache verzerrte Gitarren und verrückte Sound-Experimente. Viele mögen das unausgereift finden, ich finde es jedoch interessant und abwechslungsreich.