EYE FOR AN EYE

Krawędź

EYE FOR AN EYE aus Polen gibt es nun auch schon 15 Jahre. Ihr aktuelles Album heißt „Krawedz“ („Die Grenze“). 13 neue Songs in knapp 25 Minuten, verpackt in ein schönes Artwork und ein riesiges, mehrfach gefaltetes Beiblatt mit allen Texten.

Hierauf ist ausreichend Platz für viele Live-Pics sowie englische Übersetzungen aller Texte. Denn: EFAE bleiben ihrer polnischen Muttersprache auch auf ihrem fünften Album treu. Man versteht beim Hören der Songs also schon mal nix.

Der oldschoolige Hardcore, der hin und wieder auch schon mal in Punkrock-Singalongs mündet (auch Streetpunk-Einflüsse kann ich ausmachen), macht aber auch so massiv Spaß und erinnert mich zunehmend an 59 TIMES THE PAIN zu „End Of The Millennium“-Zeiten.

Power, Power, Power. Die Band ist nicht innovativ, hat aber im engen Stilkorsett ihren durchaus eigenen Sound und punktet besonders durch die formidable Stimme von Sängerin Ania. Ach ja, fast vergessen: Eine starke Produktion rundet das Ganze ab und so hat „Krawedz“ einen regelmäßig wiederkehrenden Platz auf meinem Plattenteller sicher.