TODESKOMMANDO ATOMSTURM

Zeit zu pöbeln

Wenn Tobi von Twisted Chords eine neue Scheibe herausbringt, dann braucht man sich um Inhalt und Anspruch eigentlich keine Sorge zu machen, denn für Hardcore und Punk mit politischen Inhalten hat er einfach einen guten Riecher.

So haben sich denn auch TODESKOMMANDO ATOMSTURM aus München dem politischen Punk mit deutschen Texten verschrieben und wissen den geneigten Hörer mit ihrem Debüt „Zeit zu pöbeln“ durchaus zu begeistern.

Alle 14 Songs kommen durchweg schnell zur Sache und textlich auf den Punkt, sie reden nicht um den heißen Brei herum. Der Sound lebt insbesondere von der großartigen Stimme von Sängerin Lea, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Patti Pattex von CUT MY SKIN nicht verleugnen kann und somit der Band einen hohen Wiedererkennungswert verleiht.

Wie einst an der Universität kann der Rezensent entweder Punkte vergeben oder aber nach Fehlern suchen, und verdammt, ich kann auch beim x-ten Durchlauf keine Fehler finden. Drums und Bass knallen durch die Bank druckvoll nach vorn, die Gitarren liefern sich packende Duelle und den Gesang habe ich bereits lobend erwähnt.

Lediglich das relativ gleich bleibende Tempo sorgt auf der Zielgeraden für eine gewisse Eintönigkeit.