DEATH LETTERS

Common Prayers

DEATH LETTERS räumen in ein paar Schubladen ordentlich auf und starten den ersten Frühjahrsputz. Bevor das neue BIFFY CLYRO-Album die Anlage verstopfen wird, bringen die beiden Holländer frischen Wind hinein.

Bemerkenswert intensiv und abwechslungsreich ziehen vor allem Songs wie „We chant arhythmically“ in ihren Bann. Inspiriert wurde man ausgerechnet durch ein kleines rotes Gebetbuch einer Frau namens Orlene Adams Hill, deren Todesanzeige dem Sänger und Gitarristen Duende Ariza Lora vor die Füße fiel.

Inhaltlich driftet man jedoch nie in die falschen Sphären ab. Musikalisch ist „Common Prayers“ auf jeden Fall eines der Highlights des noch jungen Jahres. Stellenweise machen es DEATH LETTERS dem Hörer leicht, sie mit TEMPER TRAP zu vergleichen, nur um danach jegliche Berechenbarkeit über Bord zu werfen.

Absolute Empfehlung.