MAKTHAVERSKAN

Makthaverskan II

MAKTHAVERSKAN mögen es zu überraschen. Jedenfalls schürt das Artwork der Platte Erwartungen an eine Schrammel- oder Streetpunk-Platte und der Bandname erinnert an indische Folklore (das sagte zumindest mein Bruder, als ich ihm die Band ans Herz legte).

Zum Glück hat das, was die SchwedInnen hier tun, damit nicht so viel zu tun. Hier geht Kim Wilde Bier trinken mit THE CURE, die treffen unterwegs noch Kathleen Hanna und meinetwegen THOSE DANCING DAYS und sorgen dann gemeinsam mit denen dazu, dass das Ganze nicht so krass nach Achtzigern klingt.

MAKTHAVERSKAN sind wundervoll wütend und ehrlich („No mercy“ ist eine tolle Abrechnung, und lange schon hörte man kein so reizendes „Fuck you“ mehr wie in „Antabus“). Mein Schwedisch reicht nicht, um zu übersetzen, was MAKTHAVERSKAN bedeutet, und ich muss noch üben, den Namen auszusprechen, und ihn mir vor allem merken, damit ich ab jetzt jedem und jeder mit dieser Band auf die Nerven gehen kann.

Weil die sind super!