COROVA

Rise Of The Taurus

Die Koblenzer COROVA gründeten sich 2006 unter anderem aus Mitgliedern von CREUTZFELD, ASCHERA und NICOFFEINE und gefielen mir bislang eher in der Live-Situation denn auf Platte, auch wenn die Songs des 2009 erschienenen Debüts „Sequenz Of A March“ sicher nicht schlecht waren.

Das Problem war, dass die Musik des Albums einem ziemlich stumpf auf die Fresse schlug und kaum Zeit zum Luftholen bot. Nun folgt mit „Rise Of The Taurus“ das zweite Album und auch wenn am bereits bekannten Mix aus Doom, Sludge und Noisecore festgehalten wird, so ist diese Platte doch deutlich leichter am Stück zu hören.

Nicht ganz unschuldig daran dürfte Sänger Steven Kramer sein, der neben dem genretypischen Gebrülle, welches sich oftmals sogar beeindruckend klar an NEUROSIS orientiert, nicht davor zurückschreckt, nun auch klare Gesangslinien einzustreuen.

Diese bereichern den Gesamtsound der Band enorm und machen Stücke wie „My god utopia“ oder „Eternal“ zu wahren Highlights. Den Rest erledigt dann das brachial groovende Fundament aus Noise, Sludge und Metal irgendwo zwischen NEUROSIS, (gemäßigten) MASTODON, CROWBAR und ISIS.

Stark!