DEATH FROM ABOVE 1979

The Physical World

Für das zweite Album haben sich DEATH FROM ABOVE 1979 zehn Jahre gelassen. Zeit genug, den Koloss „You’re A Woman, I’m A Machine“ sacken zu lassen. Entsprechend mau ist der erste Höreindruck von „The Physical World“.

Das klingt ja wie das erste Album! Beim zweiten Durchlauf dann der Aufschrei: ... und das ist gut so! „The Physical World“ knüpft nahtlos am Vorgänger an. Bratz-Bass, scheppernde Disco-Drums und die notgeil-gekreischten Vocals von Sebastien Grainger.

Der Opener „Cheap talk“ holt die Kuhglocke raus und würde auch als BLOC-PARTY-Single durchgehen. Einen Song, wie „Crystal ball“ würde man sich von den KILLERS wünschen, die polternde Single „Trainwreck 1979“, gereichte auch Jack White zur Ehre.

In „Gemini“ zitiert man nebenbei noch „Turn it out“ – und macht das ganze „Comeback“ noch wirrer ... Nur Highlights! Neu sind Nuancen: Die Halftime-Parts im grandiosen Titeltrack, der das Album abschließt und im verpunkten „Right on, Frankenstein“ sowie die etwas luftigere Produktion durch Dave Sardy, die die Stimme von Grainger nicht ganz so verzerrt zum Einsatz bringt.

Tolles Album!