FORTRESS BLACK

s/t

Kaum ein Genre ist derzeit so spannend wie Black Metal oder das, was man landauf landab als Post-Black Metal bezeichnet. Die Szene emanzipiert sich weiterhin zusehends von falschen Vorbildern und letztes Jahr erschien mit „Sunbather“ von DEAFHEAVEN vielleicht eine der wichtigsten Platten der Dekade.

Dieses Jahr krochen auch schon einige unglaubliche Platten – zum Beispiel von WOODS OF DESOLATION, HARAKIRI FOR THE SKY, A PREGNANT LIGHT oder SUN WORSHIP – aus dem Keller ans Licht der Sonne.

„Fortress Black“ gehört leider nicht dazu, auch wenn sich die gleichnamige Band aus Stuttgart im Verlauf der sechs vorgetragenen Songs mächtig ins Zeug legt. Ihr angesludgeter blackened Hardcore will nicht so recht zünden, obwohl die Darbietung der Songs nach hinten raus besser wird.

Vielleicht liegt’s auch einfach am Gesangsstil, der irgendwie bei mir gar nicht geht, denn „Rise up“ hat durchaus was.