UNEARTH

Watchers Of Rule

Als ich noch als DJ gearbeitet habe, gehörte „The great dividers“, der Opener vom 2004er Album „The Oncoming Storm“, zu meiner festen Playlist und war immer ein sicherer Tanzflächenfüller. Heute, eine Dekade später, haben UNEARTH für mich nichts von ihrer Faszination und Durchschlagskraft verloren.

Im Gegenteil, heute würde zum Beispiel „Trail of fire“ vom aktuellen Album „Watchers Of Rule“ Ähnliches bewirken. Schon in Ox #68 schrieb ich 2006: „Keine Frage, diese Band weiß, wo sie hin will und was sie erreichen kann.

Ich bin mir sicher, dass UNEARTH als eine der Wenigen den jetzigen Boom der Szene überleben werden und auch nach der Flut noch breitbeinig auf der Bühne stehen.“ Und tatsächlich, mit „Watchers Of Rule“ beweisen UNEARTH einmal mehr, dass man zwar einen „immer gleichen“ Sound spielen, sich dabei aber immer interessant machen kann.

Egal ob der derbe Thrash-Opener „The swarm“, das angesprochene „Trial of fire“ oder „Guards of contagion“. „Watchers Of Rule“ ist der nächste wichtige Baustein der UNEARTH-Festung, die immer gewaltiger und größer wird.