SEVEN SISTERS OF SLEEP

Ezekiel’s Hags

Mit SEVEN SISTERS OF SLEEP warm zu werden, das hat bei mir eine ganze Weile gedauert. Zu offensichtlich schien die bekannte Mischung aus Doom, Sludge und schwarzmetallischer Raserei. Nach einigen Durchläufen ertappe ich mich dann doch bei anerkennendem Kopfnicken und erkenne neben den genreüblichen Zutaten einen unwiderstehlichen CROWBAR-Groove, der den Songs enorm gut steht.

Wie Kirk Windstein und Co. walzen auch SEVEN SISTERS OF SLEEP ab und an gerne im mittelschnellen Tempobereich und lassen mit mächtigen Riffs die Wände wackeln. Dazu kommen die bekannten Geschwindigkeitsausbrüche, die oft jedoch mehr Death als Black Metal sind, sowie viele überaus rockige Melodien, bei denen man sogar an MOTÖRHEAD denken muss und die mich beherzt in die Saiten der Luftgitarre greifen lassen.

Einzig an die oftmals nervig klackernde Doublebass in den ultralangsamen Parts werde ich mich wohl nie gewöhnen.