Leserumfrage 2011 :: ox-fanzine.de

Das aktuelle Ox

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Ox-Leserumfrage 2011 – die Auswertung

Liebe Ox-LeserInnen,

schon vor einigen Wochen haben wir euch zu eurer Meinung zum Ox gefragt und fast 600 Leute haben sich durch den umfangreichen Fragenkatalog gekämpft. Wir freuen uns, dass viele von euch sich auch die Zeit genommen haben, ausführlich und ehrlich eure Meinung zu äußern. An dieser Stelle vielen Dank für eure rege Beteiligung! Uns wurde Honig ums Maul geschmiert, Lob ausgesprochen und ewige Treue geschworen. Darüber freuen wir uns. Allerdings fielen einige Meinungen auch etwas ungnädiger aus. Darüber freuen wir uns zwar nicht, nehmen die Kritik aber durchaus ernst. Zuerst die Bestenlisten, dann alles andere im Detail, also scrollen.

 


Eure aktuellen Lieblingsplatten / Best current album:

01 - SOCIAL DISTORTION - Hard Times & Nursery Rhymes
02 - PASCOW - Alles muss kaputt sein
03 - DEFEATER - Empty Days & Sleepless Nights
04 - RISE AGAINST - Endgame
05 - KVELERTAK - s/t
06 - DRITTE WAHL - Gibt Acht
07 - DROPKICK MURPHYS - Going Out In Style
08 - BEATSTEAKS - Boombox
09 - GASLIGHT ANTHEM - American Slang
10 - OFF! - First Four EPs
 

Eure besten Platten aller Zeiten / Best album ever:

01 - SOCIAL DISTORTION - White Light, White Heat, White Trash
02 - CLASH - London Calling
03 - RANCID - ... And Out Come The Wolves
04 - BAD RELIGION - Suffer
05 - DEAD KENNEDYS - Fresh Fruits For Rotten Vegetables
06 - RAMONES - s/t
07 - SEX PISTOLS - Never Mind The Bollocks ...
08 - LEATHERFACE - Mush
09 - BLACK FLAG - Damaged
10 - SOCIAL DISTORTION - Sex, Love & Rock’n’Roll
 

Eure Lieblingsbands / Your current favorite bands:

01 - SOCIAL DISTORTION
02 - CLASH
03 - NOFX
04 - HOT WATER MUSIC
05 - RAMONES
06 - BAD RELIGION
06 - MOTÖRHEAD
07 - PASCOW
08 - BLACK FLAG
09 - DEAD KENNEDYS
10 - RANCID
 

Die eurer Meinung nach schlechtesten Bands / Worst bands:

01 - BÖHSE ONKELZ
02 - FREI.WILD
03 - TOKIO HOTEL
04 - DIE TOTEN HOSEN
05 - SOCIAL DISTORTION
 

Die für euch interessanteste Labels / Most interesting labels:

01 - Fat Wreck
02 - Bridge 9
03 - People Like You
04 - Rookie
05 - Epitaph
06 - Voodoo Rhythm
07 - Dischord
08 - P.Trash
09 - Side One Dummy
10 - Hellcat
 

Die beste Live-Band / Best Live Band:

01 - BEATSTEAKS
02 - SICK OF IT ALL
03 - DIE TOTEN HOSEN
04 - NEW BOMB TURKS
05 - DIE ÄRZTE
06 - PASCOW
07 - TURBOSTAAT
08 - DROPKICK MURPHYS
09 - NOFX
10 - LEATHERFACE
 


Gender Trouble - Punkrock als Männerdomäne

Zugegeben: diese Erkenntnis haut uns nicht von den Socken, denn die ungleiche Verteilung der Geschlechter unter der Ox-Leserschaft ist uns schon lange bekannt.

Auch in dieser Umfrage hat sich herausgestellt, dass es Männer (84,64 %) sind, die man mit der aktuellen Ox-Ausgabe bewaffnet in Zugabteilen, am Strand oder auf dem stillen Örtchen antrifft. Der Anteil weiblicher Lesern (5,97 %) ist somit stark in der Minderheit und zeigt sogar eine rückläufige Tendenz – so waren es bei der letzten Umfrage 2006 noch 13,40 %.

Eine Erklärung dafür können wir zwar nicht liefern, hoffen aber, dass sich hinter den 9,39 %, die diese Frage nicht beantworteten, all die Mädels verbergen, die nach der queer-feministischen Sozialisation im örtlichen AJZ die Frage nach der Geschlechtsidentität total albern fanden. Zugunsten der Rhetorik und um der bitteren Realität gerecht zu werden, werden wir im Folgenden das generische Maskulinum verwenden.
 

Der Ox-Zensus 2011

„Wat is’ dat denn nu’ für einer, der gemeine Ox Leser?“ Tja, er ist so Mitte 30, hat Abitur, ist erwerbstätig und wohnt irgendwo in den alten Bundesländern. „Geht’s auch etwas genauer?“ Klar, fangen wir mit dem Alter an. Die meisten Ox-Leser sind die zwischen 25 und 32 (30,2 %), werden aber auch in naher Zukunft nicht alleine auf weiter Flur sein, denn die 33-40 Jährigen sind mit 26,62 % vertreten und auch in der Klasse der über 40-Jährigen (19,45 %) wird ein Sammelbecken für Fanzine-Enthusiasten geboten. Unter 14-Jährige nahmen nicht an der Umfrage teil und auch die 14-17 Jährigen (2,9 %) sind rar gesät. Nicht ganz so spärlich sind die 18-24 Jährigen (15,53 %) vertreten.

Stammleserschaft: Der Altersverteilung entsprechend begleiten einige von euch das Ox schon etwas länger und haben den Ox-Werdegang mitverfolgt. 2,9 % lesen das Ox schon seit 1989 und bis zum Jahr 1995 hatten sich bereits ganze 24,75 % der heutigen Ox-Leserschaft angesammelt. We salute you! Während es nach dem Millennium (5,46 %) etwas abflaute, bekamen wir 2009 und 2010 (jeweils 6,14 %) wieder stärkeren Zulauf.

Geografische Verteilung: In der Ox-Heimat Nordrhein-Westfalen fühlt sich gleichzeitig auch die breite Masse der Ox-Leser zu Hause. Ganze 26,45 % wohnen in Deutschlands bevölkerungsdichtesten Bundesland in harmonischer Eintracht mit ihren niedersächsischen Nachbarn, die mit 9,39 % unter die ersten drei Bundesländer mit der höchsten Verbreitung an Oxianern kommen. Auf Platz 2 landet Ox-Geburtsstätte Baden-Württemberg (9,9 %). Ein Kandidat für’s Treppchen in der nächsten Umfrage ist Bayern (8,36 %). Einsam und verlassen fühlen sich sicherlich die Leute in Brandenburg (0,68 %) und müssen immer nach Berlin (4,95 %) fahren, um anderen Ox-Lesern zu begegnen. Weit abgeschlagen sind außerdem Mecklenburg-Vorpommern (1,54 %), das Saarland (1,37 %) und Sachsen-Anhalt (1,88 %).
 

Working Class und Uni-Punks

Während 4,61 % auf die Hauptschule gingen und 18,26 % auf einer Real- oder Gesamtschule Bildung „genossen“, haben ganze 71,16 % der Umfrageteilnehmer haben das (Fach-)Gymnasium besucht und sogar mit einem Abitur abgeschlossen! Daran sollten sich alle 117 Leute, die sich in der Kategorie „Schüler/Student“ (20,31 %) zu ersteren zählen, ein Beispiel nehmen. 45,22 % haben dem noch ein Studium angehängt und von den bereits erwähnten 20,31 % zählen ja momentan auch einige Leute zu den Menschen mit Immatrikulationshintergrund.

Zwar könnt ihr euch noch etwas vor dem Arbeitsleben drücken, habt statistisch aber recht gute Chancen, später etwas Kohle nach Haus zu tragen, denn ganze 61,26 % der Ox-Leser sind berufstätig. 3,41 % wählten nach der Schule den Weg einer klassischen Berufsausbildung und 8,53 % sind selbstständig. Nur 6,31 % der Ox-Leser sind momentan arbeitslos und irgendwo in einem Altenheim oder einer Pflegestation liegt ein einsames Ox-Exemplar auf dem Tisch im Pausenraum – zumindest hat nur eine einzige Person angegeben, dass sie momentan den Zivildienst oder ein FSJ bzw. FSÖ ableistet. Oder bist du etwas beim Bund?
 

Apropos Kohle ...

Finanziell scheint ihr ganz gut dazustehen: 30,55 % bewerten ihre Einkommenssituation mit „geht so“, 36,52 % finden sie „okay“ und 10,24 % finden sie sogar „sehr gut“. Lediglich 15,02 % sehen beim Betrachten der Kontoauszüge dem blanken Elend ins Auge. Und wohin mit dem ganzen Schotter? Ganz klar, ab in den Plattenladen! Über 50 Euro gebt ihr im Monat durchschnittlich für Tonträger aus, knapp 37 Euro hinterlässt der Ox-Leser monatlich beim Kassenhäuschen vor’m Konzertsaal und steckt anschließend noch 14 Euro ins Sparschwein der spielenden Band – im Austausch gegen ein T-Shirt, versteht sich!

Recht mickrige Beträge gebt ihr für Spiele (4,15 Euro) und Musikdownloads (1,91 Euro) aus. Kein Wunder, haben doch nur 5,97 % angegeben, dass MP3-Soundfiles ihr Lieblingsformat ist. 35,59 % greifen auf die CD zurück und bei 54,27 % schleppt sich der Postbote mit schweren Vinylpaketen ab. „Wie jetzt, Postbote? Ich denk Plattenladen?!“ Nee, da hab ich geflunkert. Favorisierte Bezugsquelle für das schwarze Gold ist der Indie-Mailorder (68,09 %), gefolgt von den größeren Online-Shops (32,08 %). Der Rest erwirbt seine Tonträger im Plattenladen (59,9 %), second hand (29,86 %) bzw. auf Flohmärkten (24,23 %) oder bei Internet-Versteigerungen (27,65 %).
 

Grauer Star, Kopfschmerzen & Weiterverwertung

Oft bekommt das Ox Kommentare erboster Leser, die sich wegen der kleinen Schrift und in der Folge sich verschlechterndem Sehvermögen beschweren. Dass das Einzelfälle sind, bestätigt, dass erstaunliche 72,87 % meinten, die Schriftgröße sei noch okay. Auch finden 78,16 % die Länge der Texte genau richtig. Bei 21,33 % der Ox-Leser diagnostiziert der Hausarzt im Zweimonatsrhythmus Migräne. Ursache: zu kleine Schrift, zu lange Texte.

Auch nehmt ihr euch für die Lektüre sehr viel Zeit: 35,86 % schmökern zwischen 3-5 Stunden im Heft, 26,96 % sogar über 5 Stunden. 25 Leute gaben an, das Ox weniger als eine Stunde zu lesen. Ist das denn vollbracht, kommt der Nachbar, die beste Freundin oder der Schlagzeuger deiner Band vorbei und darf auch mal ins Heft schauen. Statistisch lesen außer dir noch 0,86 Leute in deinem Heft – wir runden einfach mal auf, jedes Heft hat also zwei Leser. Danach wandert die Ausgabe denn ins Regal oder in den Keller (68,09 %) oder sie wird verschenkt (8,7 %). 16,89 % gaben an, dass das Heft ins Altpapier kommt.
 

Versetzungsgefährdet ...

... ist das Ox nicht. Im Gegenteil – das Zeugnis kann sich durchaus sehen lassen. Das Layout bekommt eine 1,9 und die Themenvielfalt eine 1,7. Die CD-Compilation wird mit einer 2,5 bewertet und wird gelegentlich (28,23 %) bzw. immer (37,39 %) gehört. Der Rest der Befragten gab an, die CD ungehört ins Regal zu stellen (10,58 %) oder fände einen Download-Code besser (6,66 %).

Auch die Homepage hat recht gut abgeschnitten. Aktualität: 1,9. Layout: 1,9. Struktur/Übersichtlichkeit: 2,0. Ihr habt das Fanzine insgesamt mit einer 1,8 benotet. Im Allgemeinen wird die Entwicklung des Ox in den letzten Jahren als „positiv“ (16,55 %) oder „eher positiv“ (32,94 %). bewertet Damit ist das Ox zwar kein Musterschüler, zählt aber zu Klassenbesten.
 

Die Homepage ...

... wird von 4,61 % den Umfrageteilnehmern täglich (von 1,19 % sogar mehrmals am Tag), von 16,89 % wöchentlich (von 17,58 % mehrmals pro Woche) und von 43,69 % mehrmals monatlich besucht. 6,48 % schauen nie auf die Seite. Kurioserweise haben diese 38 Leute trotzdem an der Umfrage teilgenommen ...

Die meisten Leute werden von den News auf die Homepage zu gelockt (61,95 %) oder greifen auf die Termindatenbank (43,52 %) bzw. das Review- und Interviewarchiv (44,02 %) zurück. Unter den den Top 5 der Onlineauftritte anderer Musikmagazine finden sich Plastic Bomb, Visions, Waste Of Mind, In-Your-Face und Allschools wieder.
 

Liebste Musikstile

Wenig Überraschungen gibt es bei den bevorzugten Genres. Was steht unter dem Ox-Logo? Genau: Punkrock (496 Nennungen) – Hardcore (390) – Rock’n’Roll (226). Ebenfalls solide, aber nicht mit Medaille gewürdigte Leistungen in dieser Disziplin zeigten außerdem: Sixties/Garage, Ska und Deutschpunk.

Speziell im Ox stärker vertreten sein sollten Hardcore, Punk und Ska. Weniger dagegen: Emo, Metal(-core) und .... äh ebenfalls Hardcore – hm ja, wir arbeiten dran.
 

Mehr Politik

In der Umfrage zeigte sich an verschiedenen Stellen, dass ihr es begrüßen würdet, wenn das Ox politischen Themen mehr Platz einräumen würde. So nutzen über 30 Leute die Frage nach den Musikrichtungen bzw. Themen, die stärker vertreten sein sollte, um ihrem Unmut über mangelnde Gesellschaftskritik oder das fehlen ähnlicher Themen Ausdruck zu verleihen. Auch in den Antworten zu der Frage „Was gefällt die besonders gut, was würdest du ändern?“ wird oftmals mehr Politik gefordert. Dabei habt ihr Beispiele wie D.I.Y-Angelegenheiten, Tierrechte oder den Blick nach rechts angeführt.

Nun, in erster Linie sieht sich das Ox als Musik-Fanzine und darin sollte es worum gehen? Richtig, Musik. Nun bleibt beim Punkrock sicherlich ein Blick auf gesellschaftliche Missstände nicht aus. Viel eher sollte er elementarer Bestandteil der Szene sein. Dessen sind wir uns bewusst und räumen unseren SchreiberInnen und Gesprächspartnern in Interviews, Kolumnen oder Plattenbesprechungen durchaus Platz dafür ein. Inwieweit diese das dann umsetzen, ist eine andere Frage. In erster Linie sprengt eine Gesellschaftskritik jedoch zum einen den thematischen Rahmen (Wem bitte nutzt denn ein zweiseitiges Special über so weitläufige Themen wie z.B. Gentrification?) und zum anderen entfällt das auch – streng genommen – unserem Aufgabengebiet (solche komplexen Themen können andere Zeitschriften wesentlich fundierter und umfangreicher behandeln).

Das soll bei weitem kein Argument für eine „unpolitische“ Ausrichtung des Ox sein – und so verstehen wir uns auch nicht. Politik spielt für uns als Privatmenschen eine elementare Rolle und das spiegelt sich – mal mehr, mal weniger – auch im Heft wieder. Der Debatte, inwiefern das genügt, weichen wir nicht aus, sondern stellen uns euren Wünschen und Vorwürfen. Im Zweifelsfall verweisen wir in puncto streng-politischer Berichterstattung aber auf die einschlägigen Magazine und Zeitungen, die politische Themen wesentlich besser aufbereiten als wir es überhaupt könnten.
 

Klolektüre, Haptik, Tradition

Fragt man euch nach den Vorteilen eines gedruckten Musikmagazines gegenüber Informationsquellen im Internet, wird an erster Stelle erwähnt, dass man es überall mit hinnehmen kann (z.B. Badewanne, Strand, Bus & Bahn, Urlaub). Von großer Bedeutung ist für euch auch das „Erlebnis“ ein Fanzine zu lesen: Geruch, Geschmack, Optik - die „Haptik“. Außerdem fühlen sich viele einem Fanzine aus der Tradition heraus verbunden und sitzen ungerne stundenlang vorm Rechner um zu lesen.

Hier eure drei originellsten Gründe, das Ox zu lesen:
„Man kann es unter den Tisch legen, wenn er wackelt.“
„Ich kann es zusammenrollen und meinen Mann damit verhauen.“
„Ich kann es mit aufs Klo hinnehmen und in zehn Jahren nochmal reingucken (ins Ox, nicht ins Klo, meine ich).“

 

Antworten im Originaltext

Im Allgemeinen haben wir eure – größtenteils sehr ausführlichen und konstruktiven – Meinungen zum Ox gesammelt, klassifiziert und versucht ein Stimmungsbild zu erstellen. Ein paar Feedbacks im Original wollen wir euch jedoch nicht vorenthalten:

•„Super, dass ihr noch noch Kolumnen habt. War und ist immer wichtig für mich, mal persönlichere Dinge zu lesen. Die Schriftgröße ist manchmal wirklich etwas arg klein. Lupen statt CDs beilegen.“

•„Alle für mich relevanten Artikel sind gut lesbar, teilweise aber zu langatmig. Dieser Emo-Mist muss weg. Wenn schon ne CD-Compilation, dann nur nach Wahl der Macher, oder besser: die im Heft vertretenen, interessanten und neuen Bands könnten mit je einem Song drauf. Ansonsten kann das Ding weg. Höre ich mir nie an! Kein Mensch braucht dann natürlich ’nen Song von AGNOSTIC FRONT oder ANTI FLAG, aber junge frische Combos bekommen so die Möglichkeit von 5000 Leuten mehr gehört zu werden. Schließlich geht es bei einem Punk Rock Fanzine um Musik, die den Machern gefallen und die Titel 6-30 auf den CD's gefällt sicher keinem! Dann lieber 12-15 Titel, die dann aber richtig gut ...“

•„Gefällt: ist durch Kolumnen etc. persönlicher als andere Hefte. Ändern: vielleicht öfter mal ein Thema einstreuen, was nicht direkt etwas mit Musik zu tun hat (kann mich z. B. an das Vegetarismus-Special erinnern)“

•„Gut, dass es im Ox trotz stetiger Weiterentwicklung immer noch hauptsächlich um den Underground und DIY geht. Außerdem gefällt mir sehr gut das diese ganze Deutschrock Scheiße wie KRAWALLBRÜDER und anderer ONKELZ-Durchfall außen vor gelassen wird! Änderungen?? Never change a winning team! :-)“

•„Besonders gut: 7 Deadly Band-Sins, More Than Music, My Little Drummerboy, Label Kurzportraits bzw. Interviews. Ändern: Ox-Sportstudio. Ich meine, es ist schön dass Sportarten vorgestellt werden, was das dann allerdings in einem Fanzine zu suchen hat, weiß ich nicht. Die einzige Rechtfertigung die ich darin sehen kann ist die jeweilige Frage nach dem Punkrockfaktor (geschenkt) und was die Leute so beim trainieren hören. Ich würde ändern, dass man auf der Homepage auch nach den Reviews der Reissues und 7“es und meinetwegen auch nach die der Bücher und DVDs suchen kann. Und die Reviews der ganz alten Ausgaben allgemein. Der wichtigste Punkt, den ich ändern würde, wäre allerdings ... Beispiel: Interview mit STEVE ADAMYK BAND. Ein Steve und ein Dave geben die Antworten. Über dem Interview ein Promofoto. Aber wer ist jetzt wer? Wenn ihr das irgendwie kennzeichnet, dann kann ich einen größeren Bezug dazu aufbauen wer jetzt was gesagt hat. Willkommen In Der Elektronischen Zone: Weg damit. Oder in die normalen Reviews mit einbinden. Sponge-Pix: Wozu?“

•„Reviews, Rezepte, News, Bigbeatland = positiv. Kurze Interviews, Kolumnen = negativ und überflüssig. Kritik: Die letzten Jahre vermehrt (auffällig) Mainstreamthemen als Cover.“

•„Gut: dass ihr euch bei den Reviews nur grob an irgendwelche Genregrenzen haltet - die musikübergreifenden Artikel z.B. über Artwork-Künstler, pol. Themen, Straight Edge, die Kolumnen - Buch- und Filmreviews - der Umfang - die Compilation - fairer Preis - dass ihr unabhängig seid. Nicht so gut: - eigentlich zu viele Reviews um sie alle zu lesen (Geschweige denn die interessanten CDs zu kaufen und zu hören) ;-) - bei so vielen Reviews könnte man eigentlich, wenn es keine bekannte Band ist, alles weglassen, was nicht mindestens eine Bewertung von 7 erreicht - manchmal sind die Reviews nicht so aussagekräftig und/oder das Namedropping bezieht sich auf doch recht kleine Bands und hilft nicht wirklich weiter - die Geschmacks-Control ist ziemlich überflüssig, denn eure Geschmäcker sind wohl zu unterschiedlich, was fang ich als auch-Metal-Fan mit jemandem an, der einem Album nur 3 Punkte gibt, einfach weil es Metal ist?! “

•„Ich lese vor allem die Interviews. Hier mag ich besonders, dass es nicht immer nur um Musik geht, sondern auch um Artwork, Touring, soziale Sachen, die Szene halt, aber auch darüber hinaus. Ansonsten bin auch immer wieder sehr froh neue Bands durch die Reviews zu entdecken. (...) Einige meiner Lieblingsbands habe ich von euch. Ich fände es gut, wenn die Bands neutraler besprochen würden. Also vielleicht gar keine Wertung, sondern nur eine Umschreibung von dem was man da zu erwarten hat. Ob da nun eine 7 oder 10 steht ist mir doch hinterher eh egal. Ansonsten kann ich mit den meisten Kolumnen, Peter Pank, Besprechungenen von uralten Filmen, Kochrezepten usw. gar nichts anfangen. Aber geht anderen Leuten sicher anders.“


•„Manche Interviews und Reportagen sind sehr sehr gut, das ist der Grund, warum ich immer noch dabei bin. Es sind hauptsächlich Interviews mit gereiften Musikern, Designern, Produzenten oder generell Persönlichkeiten, die schon immer was zu sagen hatten. (Klasse war die Mystic-Records Sache, das Interview mit dem Epitaph-Boss) Einst waren Reviews und Tourdaten essentiell - im Zeitalter des web allerdings völlig obsolet. Spart Euch diesen Platz. Die Reviews sind ohnehin zu subjektiv, das Punktesystem macht deswegen keinen Sinn. Ich mag die Spannweite, allerdings nicht die Ecke mit Videospielen und der Elektro-Musik-Abteilung ... im Grunde ist es schwer einzugrenzen, denn Punk ist zu facettenreich: Dazu gehört Politik, Kulinarik, Tattoo-Kunst, Film, Photographie, Kleidung, für manche Autos und Bikes, für andere immer Anti und offen sein ... wo fängt man an, wo hört man auf? Punk ist mehr als nur Musik ... von daher denke ich, dass eurer Schnitt angemessen ist. Kolumnen würde ich nach Qualität aussortieren. (...) Wie wär’s damit? Neues kriegt man eh im Netz, aber vielleicht macht ihr auch mal ne Zeitreise und stellt unbekanntes oder kaum populäres vor ...!? “

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