Foto

BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE

Blood Is For Suckers

Wo BSZFOS draufsteht, sind die Wiener Schlawiner auch drin. Das ist wie bei BAD RELIGION, RANCID, THE RAMONES, TURBOSTAAT und Co. Jeder weiß, wer jetzt hier die kommende Dreiviertelstunde verschönert. Auch auf ihrem zwölften Studioalbum erkenne ich sie sofort, selbst wenn auf „Blood Is For Suckers“ nicht unbedingt derselbe Horrorpunk ist wie eh und je, sondern hiermit das bisher beste Album der Combo vorliegt. Woran liegt das? Weil sie zum einen ihre Trademarks beibehalten, zum anderen aber mit kräftigem Punk-Sound fast schon in den Mainstream wandern. Bei „Damage ghosts“ fängt unsereiner an mitzusingen, obwohl er den Song noch gar nicht kennt, so vertraut wirkt dieser, und zum Glück befinden sich keine Zeugen im Raum ... Und bei „Nightborn“ fräst die Gitarre so richtig rein, wobei bereits bei „Dear Mister Price“ eine ungewohnte Sologitarre ihre Bahnen zieht. „Evocation“ könnte fast von einem alten THE SISTERS OF MERY-Album stammen, womit ihr Bescheid wisst, was hier an Qualität vorliegt. Der Song „Monster“ war ja bekanntlich bereits als Single ausgekoppelt. „Crampus is coming“ startet mit einem Kinderchor, ehe das Lied noch zu einem kleinen Orkan anhebt und der Weihnachtsmann Freuden der besonders bizarren Art mitbringt ...

Anzeige