
1999 veröffentlichte die ikonische New Yorker Band um Debbie Harry nach 15 Jahren Pause ein neues Album und ich bekam die Gelegenheit, Chris Stein, Clem Burke und Debbie Harry in einem Hamburger Nobelhotel zu interviewen, am Tag vorher war das Konzert. Das Interview – siehe Ox-Website – ist auch heute noch lesenswert, gerade in Bezug auf die frühen Jahre der Band in der New Yorker Undergroundszene und Punk. Mit „Maria“ findet sich ein Song auf dem Album, der zum Hit wurde und durchaus an die zwei Dutzend Klassiker der Band anknüpfen konnte – bis heute wird er im Radio gespielt. Der Rest? Er ist gar nicht mal schlecht gealtert, siehe etwa „Nothing is real but the girl“, das rückblickend so klingt, als wäre es schon 1981 geschrieben worden. Und dass sie mit „Under the gun“ ihrem 1996 verstorbenen einstigen Fanclub-Präsidenten Jeffrey Lee Pierce einen Songs widmeten, war ihnen hoch anzurechnen. Auch „Night wind sent“ ist eine wundervolle, atmosphärische Nummer. Alles in allem ein solides Spätwerk, dessen Neuauflage um eine zweite CD mit diversen Remixes ergänzt wurde.
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #34 I 1999 und Joachim Hiller
© by Ox-Fanzine - Ausgabe #164 Oktober/November 2022 und Joachim Hiller
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© by Ox-Fanzine - Ausgabe #97 August/September 2011 und Kalle Stille
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