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CAMP JASON

Trymmer

Deutschsprachiges Gewitter aus Bremen. CAMP JASON sind nach Jahren der Eiszeit wieder mit einem neuen Album am Start, das brutal nach vorne geht. Schon der Opener kredenzt wüstes Schreigeballer mit sphärischen Melodien und brachialem Metal/Hardcore-Gewitter. Aber das kennt man schließlich aus Bremen, denn MÖRSER spielen ja auch keinen Kuschelrock. Mit dieser eigenwilligen Gangart wird „Trymmer“ zu einer anstrengenden Reise durch die Niederungen harter Musik. Kein Album für die gute Laune oder das Fahren bei offenem Verdeck. Eher der Soundtrack für einen kalten Novembertag, wo die Sonne gar nicht aufgehen mag. Mit „Leidensdruck“ hat man übrigens einen richtig fetten Nackenbrecher an Bord, der auf dem Album heraussticht. Für meinen Geschmack klingen CAMP JASON ein wenig zu sperrig, sind aber dennoch hörenswert!

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