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News

Berlin, 4.2.: Manuel Göttsching & Joshua Light Show

Im Rahmen des noch bis zum 5.2. andauernden transmediale-Festivals „for art and digital culture“ im Berliner Haus der Kulturen kann man sich am Samstag den 4.02. auf ein ganz besonderes Event freuen, denn da tritt die 1967 in New York entstandene legendäre Joshua Light Show zum ersten Mal in Europa auf.

Gegründet von Joshua White, der Theater und Design an der Carnegie Tech und Film an der University of Southern California studiert hatte, und dann bei seiner Rückkehr nach New York in den Sechzigern für das Licht bei Modeschauen und in Diskotheken verantwortlich war, konnte man die psychedelischen Rück-Projektionen der Joshua Light Show vor allem bei Rock-Shows im Fillmore East, einem Theater in New York City, eine Ostküsten-Version des Fillmore Auditorium in San Francisco, bewundern, die Frank Zappa, Janis Joplin, THE GRATEFUL DEAD, THE DOORS, THE WHO, JEFFERSON AIRPLANE und Jimi Hendrix begleiteten und 1969 dann auch in Woodstock auftraten.

Ebenfalls waren sie für die Gestaltung einer Party-Sequenz in John Schlesingers Film „Midnight Cowboy“ verantwortlich. Aufgrund der fortschreitenden Kommerzialisierung der damaligen Hippie-Gegenkultur schloss das Fillmore allerdings Anfang der Siebziger und Gründer White konzentrierte sich, mal abgesehen von gelegentlichen Revival-Veranstaltungen mit den ursprünglichen Mitgliedern, auf seine Arbeit fürs Fernsehen als Produzent und Regisseur bei Shows wie „Seinfeld“ oder „Max Headroom“, neben seiner Mitarbeit am Film „The Rose“ mit Bette Middler oder Laurie Andersons „O Superman“-Video.

In den letzten Jahren wurde die originale Joshua Light Show allerdings wiederbelebt und so gehörten zu den ersten Künstlern, die sich in New York von deren Rück-Projektionen begleiten ließen, YO LA TENGO und Manuel Göttsching.

Und am 4.02. begleitet die Joshua Light Show in Berlin erneut eine Performance von Göttsching, die dieser mit allerlei historischem Analalog-Equipment bestreiten wird.
Göttsching – der erst im Dezember 2011 die Titelseite des englischen The Wire zierte – gründete zusammen mit dem ehemaligen TANGERINE DREAM-Schlagzeuger Klaus Schulze 1970 die trippig-hypnotischen ASH RA TEMPEL, die man im damaligen Krautrock-Kontext durchaus in einem Atemzug mit CAN, NEU!, CLUSTER oder FAUST nennen durfte, und nahm später auch ohne Schulze unter seinem eigenen Namen oder als ASHRA weiterhin äußerst atmosphärische, von seinem innovativen Gitarrenspiel geprägte Platten auf.

www.joshualightshow.com
www.ashra.com
www.ctm-festival.de/news/current-news/news/article//manuel-goettsching-at-the-hkw-1979-and-2012.html

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