Der Ox-Rückblick Teil 1 :: ox-fanzine.de

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California über alles

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Kochen ohne Knochen

Das Ox-Kochbuch 5 & Kochen Ohne Knochen #23

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Kochen ohne Knochen #23: Die neue Ausgabe des veganen Magazins ist jetzt im Handel und bei uns erhältlich.

 

Story

Der Ox-Rückblick Teil 1

Ox #1

I/89, 36 S., 3 DM, Auflage: 500
Auf dem Cover prangt ein seltsames Foto, das ein Katze mit Stirnband und einer Art Windel um den Bauch zeigt. Bei jener Kreatur handelt es sich um Biggis fetten Kater, der - Achtung! Die Lösung eines großen Rätsels steht bevor! - den Namen „Ox“ trug. Zu lesen gab’s im Debüt Interviews mit SQUANDERED MESSAGE aus Berlin, bei denen ein gewisser Flo Helmchen mitspielte, der heute nicht mehr aktiv Musik macht, sondern mit Heart First ein ziemlich cooles Label betreibt. Und schon damals wurde der Grundstein für eine wunderbare Feindschaft gelegt, denn die Berliner kotzen ziemlich über einen gewissen Moses Arndt ab. Außerdem der Versuch eines Interviews mit den verlausten ROSE ROSE aus Japan (am 19.11.1988 im SPASS-Haus in Schwäbisch Gmünd; sprachen nicht Deutsch), ein Gespräch unter Freunden mit den lokalen Helden DEATH IN ACTION sowie eines mit den Engländern KINGS OF OBLIVION. Ein gewisser Joe zeichnete wirre Comics, Michael Dandl philosophierte drauflos, Biggi verteidigte ihren Job bei Siemens, eine ganzseitige Anzeige kostete 50 Mark und die ersten Anzeigenkunden waren We Bite, Starving Missile, X-Mist und Idiots Rec. Die Plattenreviews paßten auf eine Seite und beinhalteten u.a. JINGO DE LUNCH, BAD RELIGION, NAKED RAYGUN, EROSION und YOUTH OF TODAY. Wie alle Hefte bis zur #9 gedruckt von Bernecker Sofortdruck in Ulm. Von Anfang an dabei: die Ox-Rezeptseite. Vertrieben wurde das Ox damals vor allem von We Bite und X-Mist sowie auf Konzerten.
 

Ox #2

II/89, 48 S., 3,50 DM, Auflage: 500
Das Cover zierte das Foto eines Toten, äh, das heißt, damals war er noch nicht tot, der gute Charles Bukowski. Und weil wir nichts versprachen, was wir nicht halten konnten, gab’s statt des nicht zustande gekommenen Interviews mit dem Schnapspoeten eine unveröffentlichte Kurzgeschichte. Ja, im Ernst, sowas hatten wir in der Nummer 2, dank der Hilfe von Carl Weissner, dem einzig wahren Bukowski-Übersetzer. Außerdem Interviews mit YOUTH OF TODAY (Ray Cappo glänzte mit der Aussage „You can’t think when you have a girlfriend“), TALKING TO THE TOILET, PRONG (Tommy Victor bezeichnet George Bush als Nazi und gibt sich auch sonst sehr politisch - im Gegensatz zu heute), LIVE SKULL und SO MUCH HATE, dazu mehrere Artikel eher politischer Natur von Michael Dandl und mir, diverse Konzertberichte (MIMMIS, NORMAHL, STRANGEMEN, LEAVING TRAINS, H.R. und schon zwei Seiten Reviews (GOVERNMENT ISSUE, CAPITOL PUNISHMENT, SEPTIC DEATH, IMPULSE MANSLAUGHTER, ROSTOK VAMPIRES u.a.). Außerdem taucht eine Anzeige für ein Fanzine namens „Face The Facts“ auf ...
 

Ox #3

III/89; 52 S., 3,50 DM, Auflage: 500
Unglaublich, aber wahr: beinahe im Zweimonats-Rhythmus brachten wir die ersten Ausgaben heraus. Die #3 hatte gleich zwei Titelseiten: die eine, vordere war ein cooles, von Jochen Greve gezeichnetes Titelbild, auf der Rückseite dann die übliche Auflistung der interviewten Bands: NO MEANS NO, LOVE LIKE BLOOD, ROSTOK VAMPIRES, FREEZING DATE, PUNGENT STENCH, SOULSIDE, DROOGIES und SUBSTANCE OF DREAM. Erstere waren für mich damals die absolute Offenbarung, aber auch SOULSIDE begeisterten. In dieser Ausgabe wird die Kolumnenseite etabliert (ich halte einen flammenden Appell für mehr aktive Frauen in der Szene, Biggi kotzt über den Unsinn von „limited editions“ ab), Helge Schreiber ist erstmals dabei und schreibt über seinen Job im Friedensdorf Oberhausen (wo er übrigens auch heute noch arbeitet), Michael Dandl polemisiert gegen die „Staring Into The Sun“-LP von UNIFORM CHOICE und ich verarbeite meine Wut über die politische Situation in der Türkei. Der absolute Hit ist allerdings der während Biggis Geburtstagsparty entstandene Text:, den die Anwesenden (u.a. Issi von We Bite und Michi von EROSION) sturzbesoffen in die Tasten hacken und der in genau der Form abgedruckt wird. Die Reviews nehmen schon 31/2 Seiten ein, und live waren neben BAD RELIGION (FH Frankfurt, völlig überfüllt) die Pseudo-Straight Edger CRUCIAL YOUTH und auch 7 SIOUX begutachtet worden. Anzeigenmäßig ließen wir uns mit den Oberpissern A.M. Music ein, Nuclear Blast machten noch Punk- und Hardcore-Platten, Fire Engine traten auf den Plan und X-Mist sowie We Bite waren treue Kunden.
 

Ox #4

I/90, 56 S., 3,50 DM, Auflage: 500
Auf dem Cover: eine Zeichnung von Fritte, den wir kurz zuvor anläßlich der ersten Pop.Komm (ausführlicher Abkotzartikel mit lobender Erwähnung einer Band namens BOXHAMSTERS im Heft) in Düsseldorf kennengelernt hatten. Außerdem neu dabei: ein gewisser Bodo Mikulasch, damals noch der Super-Straight Edger, heute zwar auch noch kahlköpfig, aber zum latent faschistoiden Trottel mutiert, sowie Reiner Berroth. Das Ox-Abo wird eingeführt (3 Ausgaben für 12 DM), wir interviewten SPERMBIRDS, GORILLA BISCUITS, BAD BRAINS, TOY DOLLZ, R.K.L., FUNERAL ORATION und EMILS, Helge schrieb einen Australien-Szenebericht und verteidigte die damals massiv aufkommende Tattoo-Mode. Ach ja, die Mauer war mittlerweile weg, was im ersten Leserbrief aus der (Noch-)DDR resultierte. Der Review-Count: vier Seiten, kleinere Schrift als zuvor. Anzeigen: Schlawiner Records (heute Nasty Vinyl) fallen mir auf, außerdem Tubenkleber Distribution von einem gewissen Tuberkel Knuppertz und den einmaligen Ausrutscher einer Major-Anzeige in Form einer Ariola-Werbung für NORMAHL.
 

Ox #5

II/90, 56 S., 5 DM, Auflage: 1.000
Der Sündenfall: statt über schreiberische Qualität verkaufen wir das Ox ab sofort nur noch mit Hilfe der Single-Beilage, weshalb wir prompt die Auflage erhöhten. Die Idee dazu hatte Michael Schuster von Subway Records, einem kleinen Label und Plattenladen in Dillingen. Auf der 7“ gab’s nur eine Band zu hören, und zwar die seinerzeit von mir hochverehrten RESISTORS aus Friedrichshafen. Die wurden auch interviewt, ebenso NONOYESNO, HELL’S KITCHEN, D.I., MASS APPEAL, MIND OVER FOUR, MILITANT MOTHERS, DEATH IN ACTION, SYLVIA JUNCOSA, UNDERDOG, DROWNING ROSES und RICHIES. Große Veränderungen haben sich seit der #4 außerdem in interner Hinsicht ergeben: Biggi ist zu Dietmar Plewka (ex-MOTTENPOST-Fanzine) nach Hamburg umgezogen, womit nun die meiste Arbeit mit dem Ox auf meinen Schultern lastet. Andererseits hat das Ox ab sofort den sperrigen Doppelnamen „Ox Faces The Facts“, nachdem Thomas Hähnel sein Heft nach zwei Ausgaben als eigenständiges Zine eingestellt hat, um es mit dem Ox zu verschmelzen. Die Review-Seiten haben sich seuchenartig auf sieben Seiten ausgebreitet und wir entdecken die Verkleinerungsfunktion moderner Kopiergeräte. Erstmals empfiehlt sich zum Entziffern der Plattenbesprechungen einen Lupe. Anzeigenmäßig entdecke ich die letzte derartige Aktion der legendären Berliner Abzocker von LSD/Sasquatsch (natürlich nie bezahlt) sowie eine miserabel gestaltete Viertelseite von „T-Shirts Unlimited“, für die ein gewisser Olaf Treutler geradesteht, der mittlerweile Chef von Trash Mark ist und tausende Kiddies mit Fat Wreck-Merchandise versorgt.
 

Ox #6

III/90, 56 S., 5 DM; Auflage: 1.100
Die Idee mit der 7"-Beilage ist angekommen, weshalb in Zusammenarbeit mit Weird System eine GO AHEAD/HELL’S KITCHEN-Split-Single beilag. Als Titelhelden haben wir uns Eric von NO FX ausgesucht, in meiner endlos langen Kolumne beweine ich den Kommerzboom, der bei der BAD RELIGION-Tour ausgebrochen ist und weissage ein baldiges Ende des Punk/HC-Booms... Ähem. Interviewt wurden diesmal D.R.I., CHARLEY’S WAR, MURPHY’S LAW, SHUDDER TO THINK, SUBTERRANEAN KIDS, NO FX und LOVESLUG, dazu gibt’s mal wieder Helges Australienreport und sieben Seiten Reviews, die damals noch reichlich schief zusammengeklebt waren und mit ca. sieben verschiedenen Schrifttypen und unterschiedlichster Schriftgröße eine echte Herausforderung darstellten. Hinten im Heft inserieren Destiny Records, eine Geldvernichtungsmaschine immensen Ausmaßes, von der Dave Pollack sich erst Jahre später wieder erholt hat. Als krönenden Abschluß gibt’s auf der Rückseite Frittes Karikatur des Klischee-Hardcorelers, wobei aus heutiger Sicht anzumerken ist, daß diese „Uniform“ im Vergleich zum heutigen „New School“-Stil noch richtig phantasie/geschmackvoll war.
 

Ox #7

IV/90, 56 S., 5 DM, Auflage: 1.300
Auf dem Cover ein etwas matschiges Foto des ABC NO-RIO in New York. Und das ist auch schon der erste Hinweis darauf, daß im Heft jede Menge Interviews mit US-Szenegrößen geführt wurden, denn Uschi und ich hatten im Spätsommer ‘90 eine erste Pilgerreise in die US of A unternommen. Bezahlt wurde das damals nicht aus der Ox-Portokasse, sondern mit sauer bei der Montage von Bosch-Kühlschränken verdienten Märkern. Außerdem wurde von mir die Gründung des Labels Bodonski Rec. verkündet, das letztendlich in dieser Konstellation (Bodo und ich) nur die SOCIAL DISORDER-7" herausbrachte. Bodo machte dann alleine weiter, brachte aber weniger Platten raus als vielmehr durch seine großmäuligen Versprechungen zig Bands gegen sich auf. Also, zu den Themen: Issi von We Bite Records wurde ausgiebig verhört, ebenso die WELCOME IDIOTS, Neil von Squat Or Rot (später Tribal War), CRY OF TERROR, ULTRAMAN, Tim Yohannan vom Maximumrocknroll, SAMIAM, GO AHEAD und TWO-BIT THIEF. Bodo schrieb einen Artikel über die Positive Force-Organisation in Washington D.C. und Kalle Stille kotzte unter einem (hiermit enttarnten) Pseudonym über Bootlegger & Bootlegs ab. Erstmals ist hier eine Anzeige des neuen Labels Lost & Found zu finden, und Reiner Mettners Double-A-Label existiert auch noch. Auf der Rückseite ist der von KOLOSSALE JUGEND-erfundene Spruch „Halt’s Maul Deutschland“ zu lesen. Die Single? Die bot je einen Song von CRY OF TERROR, WIND OF CHANGE, CONSPIRACY OF EQUALS und DIRGE.
 

Ox #8

I/91, 56 S., 5 DM, Auflage: 1.500
In meiner Kolumne beteuere ich erneut, kein Kommerzschwein zu sein (die Leute, die angesichts der für damalige Verhältnisse ungeheuren Auflage von 1.500 Hefte entsprechendes äußerten, möchte ich heute mal hören, hehehe) und wettere außerdem gegen Christentum und Zensur. Doch, ich bin richtig beeindruckt, mit welcher Inbrunst ich da polemisiere ... Mit dem Erscheinen des Heftes fällt auch mein Umzug nach Essen zusammen. Ich hatte es also endlich geschafft, der schwäbischen Provinz zu entrinnen. Der Grund des Umzugs: ich hatte mir vorgenommen, Kommunikationswissenschaft zu studieren. Auf der Titelseite war passend zum VISION-Interview ein Konzertfoto der US-Band zu sehen, außerdem gab’s noch Intis mit den HIPPYCORE-Leuten, BULLET LAVOLTA, CITIZEN’S ARREST, den BOXHAMSTERS, COSMIC PSYCHOS, NECRACEDIA, Vinyl Communication Records und SAINT VITUS. Aufklärerische Artikel gibt’s über Sambia (von Jens Neumann) und die S.H.A.R.P.-Bewegung (Bodo), und die Reviews sind schon auf acht Seiten zu finden, kleiner denn je ... Die Single enthielt je einen Song von BLATANT YOBS und NEANDERTHAL, wobei in letzerem Fall das deutsche Label Old World Rec. angeblich mit der Band alles klargemacht hatte, das Gegenteil aber der Fall war und Eric Wood (später MAN IS THE BASTARD) allenthalben über das Ox abkotzte. War uns ‘ne Lehre. Auf dem Backcover übrigens eine Anti-Majorlabel-Karikatur von Fritte, die angesichts der wenig später einsetzenden Punkwelle in den USA heute etwas überholt wirkt.
 

Ox #9

II/91, 52 S., 5 DM, Auflage: 1.500
Der Umzug ist geglückt, die Druckerei aber noch die bisherige in Süddeutschland. Die Zusammenarbeit funktioniert aber nicht so doll, weshalb diese Ausgabe die vorläufig letzte im A4-Format war. Vier Seiten weniger gibt’s deshalb, weil die Post angeblich Biggis Interviews mit HARD-ONS und STONE COLD & CRAZY verschlampt hat. Heute glaube ich aber, daß die nie abgeschickt wurden und Biggi so nur ihren Ausstieg einleitete ... Dafür ist Helge - Oberhausen ist nicht weit von Essen - jetzt fester Ox-Mitarbeiter und hat die neueingeführte Demo-Seite übernommen. Ab dieser Nummer wird das Ox von Fire Engine vertrieben, was dazu führt, daß das Heft erstmals in den verschiedensten kleinen Plattenläden zu finden ist. Auf dem Cover: Toddy von der NYC-Band THE RADICTS, und wenn ich mir das Layout so ansehe, habe ich damals wohl meine Typenradschreibmaschine endgültig gegen meinen ersten gebrauchten ATARI 1040 STF-Computer eingetauscht. Der hatte zwar keine Festplatte, aber dafür einen winzigen S/W-Monitor plus Nadeldrucker. Doch weiter im Text: interviewmäßig mußten CHUMBAWAMBA, dran glauben, ebenso MAJORITY OF ONE, INTRICATE, POISON IDEA, SUBWAY ARTS, RADICTS, BONGWATER und ECONOCHRIST. Außerdem hatte ich die blödsinnige Idee, T-Shirts zu reviewen, um die Dinger umsonst abzuzocken - dreist, dreist, dreist ... Reviews nur sieben Seiten diesmal, aber auch nicht gerade groß. Und noch erreichen uns mehr LPs als CDs. Die Single regiert ohne Ende: aus S.F.A., NECRACEDIA, DOOMWATCH und SUBMACHINE besteht die derbe HC-Viererpackung.
 

Ox #10

Oktober ‘91, 36 S., 5 DM, Auflage: 1.600
Was das Howl kann, können wir schon lange: ein Fanzine im A3-Format machen. Der Grund ist allerdings eher praktischer bzw. finanzieller Natur: die Essener Druckerei Neuer Weg (übrigens im Besitz der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands) macht uns ein Angebot, das weit unter dem bisherigen Druckpreis liegt. Layoutmäßig war das auch eine Herausforderung, und so beginn ein neuer Abschnitt in der Ox-Geschichte. Mittlerweile ist ein Laserdrucker als wichtiger Ausrüstungsgegenstand dazugekommen, und so werden die Texte erst im legendären Layoutprogramm Calamus in Spaltenform gebracht, ausgedruckt und auf großen Montagebögen zusammengepappt. Nicht gerade rückenschonend, diese Arbeit, denn in Ermangelung eines ausreichend großen Schreibtisches wird der Fußboden zur Montagefläche. Layoutmäßig bedeutete das neue Format natürlich eine gewaltige Umstellung, bot aber auch ganz neue Möglichkeiten, und 36 S. A3 entsprechen 72 S. A4, womit wir auch eben mal 16 Seiten zugelegt hatten. Auf dem Cover gab’s eine Collage sowie einen Songtext der grandiosen LORDS OF THE NEW CHURCH, an Interviews welche mit GWAR, ANHREFN, , SCHLIESSMUSKEL, RISE, JUGHEAD’S REVENGE, SCREECHING WEASEL(!), TRENCHMOUTH (letztere beide von Glen, der früher mal bei IMPULSE MANSLAUGHTER war und nach einem Europabesuch kurzfristig in Chicago für Ox die Stellung hielt) und GO! (der Band von Mike Bullshit). Vasco hatte uns außerdem einen Portugal-Szenebericht geschrieben, und schon auf dem Cover protzen wir mit der Behauptung, über 200 Plattenbesprechungen (d.h. es werden immer mehr CDs gesichtet) am Start zu haben, diesmal sogar in vernünftiger Schriftgröße. Ach ja, die Single: auf der finden sich die Mainzer Band DRAMA sowie eine exklusive Liveversion von NO FX’ „Drug free America“ und „Fabric of the mind“ von JUGHEAD’S REVENGE. Biggi ist seit dieser Ausgabe ganz offiziell nicht mehr dabei und ich kann somit endlich den Diktator raushängen lassen, hehe.
 

Ox #11

Februar ‘92, 36 S., 5 DM, Auflage: 1.600
So viele Comicbesprechungen wie in dieser Ausgabe hatten wir wohl nie (wieder): eine ganze Doppelseite voll, allerdings nicht nur von Fritte, sondern auch von Fred und Jens, die nach dem Ende des Amok-Fanzines seit der #10 beim Ox mitmachen. Unsere blöde Idee mit den T-Shirt-Reviews füllt meinen Kleiderschrank, wird mir aber zunehmend peinlich (ähem ...). Und bei den Konzertberichten entdecke ich einen relativ enthusiastischen Bericht von einem RAUNCH HANDS-Konzert (zusammen mit BONE CLUB) - hätte mir gestern jemand gesagt, ich hätte die mal live gesehen, ich hätte es nicht mehr gewußt. Ist sowieso beängstigend, wie viele Konzerte man so im Laufe der Jahre sieht. Ich schätze mal, daß die Tausendergrenze locker überschritten wurde. Doch weiter im Text: HALLRAKER, BONE CLUB, UPRIGHT CITIZENS, VIOLENT ARREST (von Bodo gemacht, der zu diesem Zeitpunkt gerade die ECONOCHRIST-LP auf Bodonski veröffentlicht hatte), TRIPLE X Rec., WINDSCALE, BADTOWN BOYS, S.F.A., SINK und fIREHOSE (der Interview-Einstand von Thomas Kerpen) waren unsere Interviewthemen, und die Reviews breiten sich über sieben A3-Seiten aus, sind aber nach wie vor lesbar. Ganz nett auch die Single: RISE, ABS, EIGHT BALL und SAMIAM waren zu hören. Die Titelseite zierten übrigens die per Fischauge verzerrten Gesichter der UPRIGHT CITIZENS.
 

Ox #12

Juli ‘92, 36 S., 5 DM, Auflage: 1.600
Für diese Ausgabe hatte Fritte die Macher der köstlichen Kix-Comics interviewt, Helge war (mal wieder) in Australien im Urlaub gewesen und hatte ausführlich darüber berichtet, ich sprach ausführlich mit Markus von Nightmare Records über Skinheads, Rechts und Links, die göttlichen ARTICLES OF FAITH wurden interviewt, die NATION OF ULYSSES gab ihre wirren Statements zum besten, das zweite BOXHAMSTERS-Interview - damals noch mit Weilo - wurde geführt und Thomas Kerpen durfte Neil Young würdigen. Außerdem preisen wir die erste Ox-CD-Compilation namens „Free Yourself“ an, die mittlerweile ausverkauft ist. Die Reviewseiten sind auf zehn angewachsen, aber noch können wir unseren Verkleinerungswahn zügeln... Mir fällt auf, daß im Nachhinein manche Besprechungen echt peinlich sind, aber man wird sich ja wohl mal täuschen dürfen, ähem. Und Bodo, damals noch dabei, schleppte die ersten Platten von Dim Records an, was wir aber noch nicht so richtig peilten. Naja, heute ist Fascho-Uhl wohl sein bester Kumpel. Am Schluß dann noch Interviews mit MISERY L.C. und WARSHINGTON, und die Fanzinereviews haben auch endlich ihren festen Platz bekommen. Das Cover hat diesmal übrigens Fritte zusammengebastelt. Die Single? Die wartet mit BOXHAMSTERS, BONE CLUB, SUBWAY ARTS und LAG WAGON auf. Apropos: im Heft die erste Anzeige des neugegründeten Fat Wreck-Labels.
 

Ox #13

Dezember ‘92, 36 S., 6 DM, Auflage: 1.600
Ich gebe es zu: das Titelbild ist ziemlich beschissen. Hatte aber damals Alex von SUBMACHINE in einer Sufflaune das Angebot gemacht, sie zu gestalten, und man fühlte sich verpflichtet - egal ... Naja, per Interview mußte Gary Floyd von SISTER DOUBLE HAPPINESS dran glauben, ebenso NO USE FOR A NAME, SHEER TERROR und HERESY. Außerdem noch „unmusikalische“ Talks mit Scot über Tattoos sowie mit Maja zum Thema Drogen, Junkies und dem Umgang des Staates mit diesen Leuten. Und als ob ich es nicht geahnt hätte, sind wir diesmal mit der Review-Schrift ‘nen schönen Tick nach unten gegangen. Ha, und da entdecke ich eine Anzeige von Manni Schleichers Red Rosetten Records: der Typ ist bis heute einer der größten Abzocker der deutschen Punkszene und mittlerweile untergetaucht - sein Glück. Auch erstmals anzeigenmäßig am Start: Ox-Kollege Thomas Hähnel mit JUGHEAD’S REVENGE auf Do It! Rec. Die Single ist dann ein ziemlich derber Brocken: auf der einen Seite BANNLYST, ADRENALIN O.D. und BAD TASTE, auf der anderen STONE PUPPETS, BLOW HARD und FACES LAUGHING HATE - Helge war dafür verantwortlich. Ach ja, und dann war da noch der Sündenfall mit der Preiserhöhung. Und Wolfram Kähler ist seit dieser Nummer auch mit dabei.
 

Ox #14

April ‘93, 64 S., 6 DM, Auflage 1.500
Back to A4. Warum? Irgendwie hat sich herausgestellt, daß A4-Format nur unwesentlich teurer ist als das unhandliche Tageszeitungsformat, das für Toilettenlektüre nur bedingt geeignet war. Außerdem begann im Frühjahr ‘93 das Apple Macintosh-Zeitalter im Hause Ox: der Atari wird in die Tonne gekloppt und mit Hilfe von Großtante Anni ein leckerer LCII angeschafft sowie kurz darauf ein Laserdrucker. Ab sofort also kein Schnipsellayout mehr, sondern komplett am Bildschirm gestaltete Seiten. Als Interviewpartner hatten wir uns UNSANE, EA 80, Grant Hart (ex-HÜSKER DÜ), LIFE... BUT HOW TO LIVE IT?, HEAD LIKE A HOLE (dienen auch als Coverboys), EROSION, DWARVES und GAS HUFFER ausgeschaut und HULLABALOO öffneten für uns ihr Tourtagebuch. Die Reviews in verschwenderisch großem Schrifttyp erstrecken sich über 22 Seiten und ermüden doch etwas. Mit dieser Ausgabe führten wir übrigens die Punktewertung bei den Reviews ein, was auf unerwartet wenig Protest stieß. Auf der 7": ANTISEEN, GAS HUFFER, KAFKA PROSESS und LIFE... BUT HOW TO LIVE IT?.
 

Ox #15

September ‘93, 80 S., 6 DM, Auflage: 1.500
Das Cover haben uns die netten Kixe gemalt, deshalb gibt’s auch ein Inti mit den KAKTUXXEN. Außerdem: YOUTH BRIGADE, CRACKERBASH, Dave Pollack von Destiny, GOBBLEHOOF, CRAZY ALICE, MEANIES, NO FX, MOTORPSYCHO, KILL SYBIL, BIG SNIFF, Ralf König, dem mittlerweile zum Love Parade-Chef aufgestiegenen Techno-DJ Dr. Motte und ‘nem gewissen Adolf Abartig. Sehr interessant sind im Nachhinein besonders die Aussagen von Dave sowie Fat Mike, denn damals ging der ganze Boom erst los. Reviews, um auf das beliebte Thema zu kommen, natürlich kleiner als bei der #14 und doch über 24 Seiten verteilt. Tja ... Thomas nahm sich des Themas BLACK FLAG an und bastelte so ‘ne Art Retrospektive. Und toll, wir verwalten die Abonnenten - werden immer mehr, höhö - jetzt voll digital, also können uns das mühsame Spielchen mit Karteikarten sparen. Die 7“? CRACKERBASH, BAD GENES, KAKTUXXE und BIG SNIFF.
 

Ox #16

Januar ‘94, 80 S., 6 DM, Auflage: 1.500
Der Herr mit der Henkersmütze auf dem Cover wurde dem Ari Roussimoff-Film „Shadows in the city“ entliehen. Die unvermeidlichen Interviews boten folgenden Leuten/Bands die Möglichkeit, sich zu äußern: die City Slang-Macher, Bernd Granz von Lost & Found(!), Friedrich Küppersbusch, GIRL TROUBLE, BIG CHIEF, DIE FREMDEN, TRIBE 8, GIRLS VS. BOYS, Bobby Steele von THE UNDEAD, Vic Bondi, ABSOLUTE BEGINNER, GG ALLIN (...) sowie THE OFFSPRING, die damals noch als unbekannte Band vor NO FX spielten und nicht glaubten, jemals Erfolg zu haben... Reviews? Ich sag’ nur 24. Auf dem Siebenzöller diesmal die MEANIES, VIC BONDI, THE UNDEAD, KILL SYBIL und ZIPGUN. Und was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wußte: es war die letzte Ox-Single. Schnüff
 

Ox #17

II/94, 80 S., 6 DM, Auflage: 2.000
Was als Schnapsidee begonnen hatte, wurde tatsächlich umgesetzt: bei gleichem Preis lag dem Ox ab der #17 eine echte CD bei. War damals ‘ne echte Sensation, und ohne uns jetzt zu sehr auf die Schulter klopfen zu wollen, so waren wir doch die ersten, die sowas hierzulande machten. Die erhöhte Auflage war natürlich schneller ausverkauft, als wir uns umsehen konnten, und heute ist ‘ne Nummer 17 im Originalzustand wohl nur noch als Sammlerstück erhältlich. Unser Konzept, wie auf der Single immer vier oder fünf neue, gute Bands vorzustellen, haben wir auch ins digitale Zeitalter herübergerettet, und so sind bis heute die ersten Tracks der CD nicht im verwerflichen Pay-to-play-Verfahren dorthin gelangt. Auf der CD fanden sich beim ersten Mal u.a. TOXIC REASONS, THE NUNS, GREY SPIKES, APOSTATES und DREAMKILLERS sowie u.a. F.O.D., MDC, BADTOWN BOYS, SNAPCASE und ARCWELDER. Im Heft dann Intis mit MULE, Jello Biafra, THE NUNS, 2BAD, ...BUT ALIVE, NO FOR AN ANSWER, SINISTER SIX, TOXIC REASONS, YO LA TENGO und SKINNY NORRIS, außerdem ließ Thomas Kerpen erstmals dieVideosau raus und führte u.a. Interviews mit Jörg Buttgereit und den Betreibern des Münchner Werkstattkinos. Auf dem Cover wurde übrigens das neue Ox-Tribal-Logo eingeführt.
 

Ox #18

November ‘94, 88 S., 6,90 DM, Auflage: 4.000
Alles wird teurer, auch das Ox. Ab dieser Ausgabe und bis heute wollen wir unglaubliche 6,90 DM für das Teil haben, haben aber auch 8 Seiten zugelegt. Das Titelbild hat diesmal Jenz vom Inside Artzine bzw. SMALL BUT ANGRY zusammengebastelt, und vom Erfolg der #17 gepusht, verdoppeln wir mal eben die Auflage auf 4.000 Hefte, was zu diesem Zeitpunkt im Punk/HC-Bereich eine ziemliche Sensation war. Mehr als 2.500 Hefte war bis dahin niemand losgeworden, auch das ZAP nicht. Logisch, wir geben uns nicht der Illusion hin, das wäre ohne CD möglich gewesen, aber mit Speck fängt eben auch der vegetarische Tierschützer Mäuse... Ab dieser Nummer ist zum einen Tom Tonk als Gourmet-Kolumnist mit von der Partie, zum anderen Norbert Johannknecht, der steif und fest behauptet, vorher nie für ein Fanzine geschrieben zu haben. Das glaube ich bis heute nicht, der Kerl hat sicher fünf Nullnummern seines eigenen Geheimfanzines im Schrank liegen... Zu lesen: Intis mit SLAPSHOT, Dr. Thomas Lau alias Emil Elektrohler, BAD GENES, Stupido Twins Rec., Bitzcore Rec., RYKER’S, SEBADOH, 11TH DREAM DAY, BORED, Else Admire, ZENI GEVA, APOSTATES, FLUF, TERRORGRUPPE, KLAMYDIA, und TK hat endlich seine Video-Ecke bekommen. Auf CD: VOODOO GLOW SKULLS, FROM OUTER SPACE, SKINNY NORRIS, LIVE ACTION PUSSY SHOW, NURSERY CRIMES und BLOW HARD, außerdem u.a. FLUF, SLAPSHOT, REFUSED, HORACE PINKER, TVTV$, NINE POUND HAMMER und YELLOW CAR.
 

Ox #19

April ‘95, 96 S., 6,90 DM, Auflage: 5.300
Und weil’s so schön war, haben wir Umfang und Auflage gleich nochmal erhöht. Allerdings brauchen wir immer noch vier bis fünf Monate für eine neue Ausgabe, was sich aber auch bald ändern sollte. Cover diesmal von Fritte, und neue Mitschreiber gibt’s auch: zum einen Kirsten Niemann aus Berlin, die statt Wolfram, der bis heute in den USA weilt, HipHop und ähnliches bespricht, und außerdem Alex von Streit aus München. Ansonsten Intis mit CHUMBAWAMBA, Greg Ginn (SST, BLACK FLAG), TVTV$, NEW BOMB TURKS, THE CREEPS, ALICE DONUT, MILLENCOLIN, DIE KASSIERER, RENT-A-COW, VOODOO GLOW SKULLS, F.O.D., MINDWAR, ADZ, Wenzel Storch und Crypt Rec. Und mal wieder ‘ne Review-Statistik: 26 Seiten haben wir mittlerweile ... Im Vorwort kotze ich kräftig über Leute ab, die das Ox nur wegen der CD kaufe, und wenn wir schon beim Thema sind: GOOD RIDDANCE, JUGHEAD’S REVENGE, TERRORGRUPPE, BORED! und LEGAL WEAPON sind Æour choiceÒ, dazu kommen z.B. TURMOIL, ADZ, SWOONS, SCHLEPROCK, GERM ATTACK, FACE VALUE und EARTH CRISIS (jaja...).
 

Ox #20

III/95, 96 S., 6,90 DM, Auflage: 5.500
Wir steigern uns weiterhin: 5.500 und noch kein Ende. Seit dieser Ausgabe sind Andreas und Guido dabei, die sich um - ich gebe es gerne zu - das etwas trockene Layout vor allem der Interviewseiten kümmern wollen. Andreas hatte ich schon mal auf ‘nem Konzert gesehen, ihn nachhause gefahren, und als wir kurze Zeit später in der Schlange vor der Kinokasse standen („Yellow Submarine“ lief) kam das Gespräch auf’s Thema Computer, weil er ja schließlich Design studiert. „Haste ‘n Mac?“ frage ich, er sagt ja, und damit war die Sache geritzt. Kumpel Guido war von der Idee, sich mal nützlich zu machen, auch angetan, und so sind die Seiten jetzt doch wesentlich ansehnlicher, leiden aber natürlich immer noch unter meiner Textfixiertheit. Hier schrieben wir über die UNBEZAHLBAREN, JUGHEAD’S REVENGE, FUGAZI, GUZZARD, GUTTERMOUTH, SPLATTERHEADS, ANTISEEN, OBLIVIANS, AVAIL, SPONGEHEAD, POTHEAD und GIGANTOR, und Reiner Berroth, den ich vor Jahren auf meinem Zivi-Lehrgang als Fan von Ultrakrach der Marke ELECTRO HIPPIES, NAPALM DEATH, etc. kennenlernte, ist seit dieser Ausgabe der Ox-Politkommissar, d.h. er bespricht politische Bücher und Zeitschriften. Ach ja, die Auswertung der Ox-LeserInnen-Umfrage war auch noch drin. Drauf, auf der CD nämlich, waren u.a. MILLENCOLIN, LAWNSMELL, DEAD BEAT, INTEGRITY, ADZ, MAD PARADE, MEANIES, YELLOW CAR, LAZY COWGIRLS, PARTY DIKTATOR, DIE STRAFE und SMALL BUT ANGRY. Das Cover des Heftes stammte aus der Feder von John Hill.
 

Ox #21

IV/95, 96 S., 6,90 DM, Auflage: 6.000
Yep, die 6000er Marke ist erreicht. Die halten wir bis heute, aber wie’s aussieht, ist das auch das Ende der Fahnenstange. Das Cover hat ein gewisser Rev. Norb verbrochen, drinnen finden sich KILLRAYS, MOJO NIXON, GRIM SKUNK, Rev. Norb, FREEZE, D.F.L., KINA, WIZO, SLICK, LOCUST FUDGE, SONAR NATION, RIVERDALES, MAN OR ASTRO-MAN? und UPRIGHT CITIZENS sowie Intis mit den Machern von Burning Heart Rec. und Musical Tragedies. Außerdem berichten wir von den Chaostagen, über Comic-©tom, von der Sloppypalooza-Tour, und Gulasch-Thomas sprach mit dem Regisseur Ian Kerkhoff sowie dem Initiator der Fantasy-Filmfestivals. Mal wieder ’ne Review-Statistik gefällig? 22 Seiten, Schriftgröße weiterhin rückläufig. Als Live-Foto-Lieferant ist seit diesmal Jens Esser dabei. Die CD begeisterte z.B. mit KINA, den KASSIERERN, ZORNGOTT, UNSANE, SUPERCHUNK, BLUTTAT, VARUKERS, FREEZE, BOTTOM 12, QUEERFISH, BLITZ BABIEZ, TOE TO TOE, KLAMYDIA und RHYTHM COLLISION.
 

Ox #22

I/96, 100 S., 6,90 DM, Auflage: 6.000
Der Sündenfall: wir haben ein Glanzcover, wenn auch nur ein schwarz-weißes, das von einer ©tom-Zeichnung geziert wird. Dadurch kamen wir erstmals an die 100er-Grenze, und ganz ehrlich, sieht einfach besser aus und fühlt sich besser an. Unsere Interviewpartner: BOTTOM 12, GOOD RIDDANCE, IGNITE, BLOW HARD, COWS, HORACE PINKER, DEAD MOON, TILT, FUNERAL ORATION, KIM SALMON, RAMONES, Doghouse Rec., Wreck-Age Rec., Don Fury, die Leute von der Kurzfilmagentur und John Yates. Außerdem berichtet Fritte von unserem NYC-Ausflug.
 

Ox #23

II/96, 116 S., 6,90 DM, Auflage: 6.000
Gleicher Preis, mehr Seiten: wir haben nämlich entdeckt, daß die 16 zusätzlichen Seiten kaum mehr kosten, aber jede Menge zusätzlichen Platz schaffen (das heißt, mittlerweile könnten wir auch 132 Seiten vollkriegen - werden wir so schnell aber nicht tun, weil wir sonst beim Postversand in eine andere Gewichtsklasse rutschen). Das Cover hat John Yates (Alternative Tentacles/Allied Rec.) gestaltet, interviewt haben wir u.a. SFA, KORT PROSESS, FREE YOURSELF, METROSCHIFTER, Dolf vom TRUST, die PLASTIC BOMBER, ELÄKELÄISET, FOETUS, BAMBIX, BOXHAMSTERS (die dritte), Dr. Strange Rec., ALBOTH, LEGAL WEAPON, SHARON STONED, TORTOISE, MR. T EXPERIENCE und N.O.E., und CD-mäßig waren u.a. ELÄKELÄISET, ELECTRIC FRANKENSTEIN, SPONGEHEAD, VIDA, BOXHAMSTERS, BLOW HARD, RAWSIDE, SUBLIME, SLOPPY SECONDS und die KASSIERER vertreten.
 

Ox #24

III/96, 116 S., 6,90 DM, Auflage: 6.000
Ist eigentlich unglaublich, wie klein die Schrift diesmal ist. Andererseits: große Schrift ist für Verlierer, ihr sollt ja schließlich maximalen Lesestoff für euer Geld bekommen. Also lieber ‘ne Lupe kaufen anstatt drauf zu hoffen, daß wir zur Besinnung kommen. Cover hat diesmal Andreas gebastelt - Wim Thoelke (R.I.P.) mußte daran glauben. Interviews mit JAWBOX, LA CRY, CEREBROS EXPRIMIDOS, PUBLIC TOYS, SNUFF, TRUST (Teil 2), PROPAGANDHI, PANSY DIVISION, COSMIC PSYCHOS, BAM BAMS, 7 YEAR BITCH, YOUTH BRIGADE, DACKELBLUT, THEATRE OF HATE, PAT THOMAS und den ARRANCA!-Leuten gab’s zu lesen, SCARED OF CHAKA, ONE INCH PUNCH (die Australier!), BASEMENT BRATS, JAWBOX, HORACE PINKER, MIOZÄN, US BOMBS, BLITZ BABIEZ, GRIM SKUNK und 1.000 andere auf der CD zu hören.

Joachim Hiller [aus Ox #25, Ende 1996]

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MONSTERS OF LIEDERMACHING

15 Jahre rocken MONSTERS OF LIEDERMACHING sich nun durch den deutschsprachigen Raum, lassen Säle beben und frenetische Menschen wild schwelgend sitzpogen. Im Halbkreis sitzend, haben sich Fred, Burger, Rüdi, Labörnski, Totte und Pensen über die ... mehr